Das Paradoxon der Toleranz

Das Paradoxon der ToleranzAktuell ist es wichtig, dass man Haltung hat und diese auch zeigt. Die Menge an Wesen mit Intoleranz wird in den letzten Jahren immer lauter. Die AfD (Affen für Deutschland) sitzt nicht mehr nur in Kreistagen oder Landtagen. Sie sitzt auch längst schon im Bundestag. Die Hoffnung, dass sich damit die AfD (Anstalt für Dummheit) selbst zerstört hat sich leider nicht bewiesen. Stattdessen streut sie damit immer mehr ein Feuer in der Gesellschaft und schürt Hass und mittlerweile auch immer mehr Gewaltbereitschaft. Keine Frage es gibt immer und überall Extremisten. Aber bei fast allen Gruppierungen kann man immer irgendwo Toleranz als Wert erkennen. Bei den Nazis und damit auch den Rassisten fehlt die Toleranz immer. Daher steht auf und nennt rassistische Bemerkungen beim Namen und weist darauf hin. Wir haben uns vor vielen Jahren Menschenrechte gegeben und diese gelten für alle Menschen, egal von welchem Ort sie stammen oder welche Hautfarbe sie haben. Es gibt überall gute Menschen, aber genauso gut gibt es auch Arschlöcher. Aber nur weil Arschloch eine bestimmte Hautfarbe hat oder aus einem bestimmten Ort kommt, müssen nicht alle anderen Menschen mit der gleichen Hautfarbe oder Herkunft auch Arschlöcher sein. Zuerst ist jeder Mensch erstmal ein Mensch.
Die AfD (Alternative für Deppen) und andere Naziparteien oder Rassisten möchte aber auf keinen Fall Toleranz haben. Daher muss sie bekämpft werden. Die Stimme der Toleranten muss wieder größer werden. Wir hatten neulich vor ein paar Tagen auch unser Winterlager von den Pfadis aus. Also haben wir mal Flagge gezeigt und unsere Meinung auch nach außen hin gezeigt.

„Ausländer raus“ und der Lokführer steigt aus

Diesen Beitrag eines Zugbegleiters finde ich super.
Im Zug hatte jemand „Ausländer raus“ gebrüllt. Also ist der Zugbegleiter ausgestiegen und auch der Lokführer ist ausgestiegen. So konnte der Zug nicht mehr weiterfahren. Eine starke Aktion. Vor allem auch in dem Hintergrund dass zumindest der Zugbegleiter im Video einen ausländischen Akzent hat.

Ich weiß gar nicht warum die Menschen immer so einen Hass gegenüber Ausländern haben. Ich bewege mich in einem recht internationalen Umfeld. Das hat damals schon im Kindergarten angefangen mit Italiniern, Leuten aus dem Balkangebiet, Türken und Russen. Mit vielen davon war ich gut befreundet. In der Schule ging es weiter. Einer meiner engsten Freunde bis heute kommt aus dem Kosovo. Selbst in der Ausbildung waren wir eine sehr gemischte Gruppen (ein paar Griechen waren dabei). Später in der Arbeitswelt dann wieder einige andere Nationalitäten. Ganz besonders interessant finde ich meine jetzige Abteilung. Wir sind 16 Leute in der IT und recht international (Ukraine, China, Indien, Weißrussland). Wenn wir dann auch noch die Mischlinge und zugezogenen abzieht, gibt es ganz wenige. Wir haben einen Pfälzer, ein Mannheimer, Badener und mich (fränkischer Schwabe). Also sind 8 davon reine Schwaben und die anderen bereichern das Team mit ihren Kulturen und Sinn für guten Humor. :)
Außerdem bin ich viel eher ein Mitteleuropäer und genieße die Freiheit frei zu reisen ohne dass ich in anderen Ländern komisch angeschaut werde. Sei es in Norwegen, Finnland, Schweden, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Italien, Kroatien, Slowenien oder Irland.
Es kommt nicht auf die Nationalität an, sondern auf den Menschen. Und wenn der Mensch dich nicht mag hat das rein gar nichts mit seiner Herkunft oder seinem Pass zu tun oder allein mit der Tatsache, dass er dich einfach nicht mag.