Pi Hole auf einem Raspberry Pi 2

Nachdem ich seit gestern nun offiziell auch im Home Office bin und gestern morgen erstmal Verbindungsprobleme hatte um ins Citrix zu kommen, kam auch die Frage auf ob ich daheim auch einen Pi Hole installiert habe. Das hatte ich bisher nicht, also war jetzt mal die Gelegenheit am Schopfe zu packen und endlich mal den 2016 schon gekauften aber nie verwendeten Raspberry Pi 2 auszupacken und das Pi Hole zu installieren.
Die Installation geht wunderbar.

– Aktuelles Raspian (ich hab das mit Desktop, aber Minimal Installation genommen) herunterladen.
– Per Etcher App das Image auf eine SD Karte übertragen.
– SD Karte ins Raspberry Pi einstecken, alles verkabeln und am besten an ein HDMI Gerät anstöpseln. Das HDMI Gerät muss aber bereits laufen.
– Raspberry Pi an Strom anschließen und warten bis es startet und konfigurieren.
– Im Router dem Pi eine DHCP IP Reservierung geben, damit er immer eine feste IP hat. (Es gibt verschiedene Anleitungen, dass der Pi auch eine feste IP bekommt, die haben aber nicht gescheit funktioniert und ich war zu faul, da nachzuforschen)
– Pi Hole nach dieser Anleitung installieren.

Am besten wäre gewesen, wenn ich die Pi Hole Adresse auch direkt über meinen Vodafone Router verteilen könnte. Das geht aber leider nicht. Ist aber nicht weiter schlimm, also habe ich meinen Endgeräten eben selbstständig die Pi Hole Adresse als DNS Server hinzugefügt.

Normalerweise ist die Pi Hole Admin Seite per Passwort gesichert. Wenn man aber zu faul ist und diese Seite eh nur lokal hat, kann man das Passwort auch entfernen!
sudo pihole -a -p

Das sollte man aber nur machen, wenn der Pi Hole wirklich nur lokal erreichbar ist und man seine Gäste kennt.

Insgesamt sind die Webseiten zuerst ein bisschen langsamer, da alle DNS Anfragen über den Raspberry Pi gehen. Aber dafür sind viele Webseiten plötzlich hübsch und haben keine Werbung mehr.
Ich nutze immer noch den Firefox (da ich den schon seit 2003 benutze) und habe auch seit Jahren den Adblock Plus drin. Den habe ich nun mal deaktiviert um einen Unterschied zu testen. Mit deaktiviertem Adblock Plus sehen die Seiten nochmal sauberer aus.

Ja so gehen den Webseite Betreibern vielleicht ein paar Einnahmen flöten. Aber man kann sie ja anderweitig unterstützen. Patreon, Steady oder andere Dienste.

Zsh und Oh My Zsh

Ich bin ja auch ein kleiner Programmierer und nutze daher auch git. Da ich dazu auch Arduino nutze gibt es dafür meistens keine gescheite IDE. Aber dank Sublime Text 2 und dem Arduino Plugin hab ich mir damals zumindest etwas Farbe in den Editor gebracht. Trotzdem war die Git Sache immer eine doofe Sache, da ich die Befehle nicht auswendig wusste und daher immer durch x Befehle zurückscrollen musste. :(
Nun hab ich heute mal den Mut zusammengefasst und Zsh installiert und auch gleich Oh My Zsh. Alle haben immer davon gesprochen, dass damit die Kommandozeile auch bunt wird und so viel besser. Gut ich muss ich noch dran gewöhnen und die Vorteile noch rausfinden.
Aber nun gehöre ich auch mal zu den coolen Jungs und habe Zsh. :)

Ein Cheatsheet

Irfan View unter Xubuntu 18.04 installieren

Irfan View ist einfach der beste Bildbetrachter und für schnelle Bearbeitung essentiell. Den hab ich unter Windows einfach geliebt. Nun hab ich nach vielen Jahren endlich mal wieder Wine draufgemacht und gleich mit winetricks eine aktuelle Version von Irfan View installiert. Das Beste ich kann Irfan View nativ aufrufen, als ob es Windows wäre.

Schnelle Befehle für Ubuntu:

sudo apt install wine-stable (und Tab drücken)
sudo apt install wine-tricks

Danach wine-tricks starten und Programm installieren auswählen. Hier Irfan View auswählen und fertig. Später im Datei Manager Rechtsklick auf ein Bild und über andere Programme Irfan View auswählen.

Voila… Endlich wieder Irfan View. Hell yeah. :)

Etcher – Flashen einer SD Karte in schön

Wer kennt das nicht: Man möchte mal einen eine SBC (Single Board Computer) wie Raspberry Pi zum Laufen bekommen. Natürlich muss da aber erst auch noch ein Betriebssystem Image auf eine SD Karte geschrieben werden. Kann man unter Linux natürlich auch schön mit Bordmitteln machen. Aber wenn das nur alle paar Schaltjahre macht, hat man es doch wieder schnell vergessen.
Deshalb ist Etcher ein super Tool. Man muss nur einmal das Image auswählen und dann geht es eigentlich automatisch. Aber seht selbst hier auf etcher.io

Notepad++ auf Ubuntu 16.04 installieren

Notepad++ ist ein sehr netter Editor unter Windows. Er hat doch einige Stärken, die ihn sehr reizvoll machen. Deshalb ist er auf der Arbeit auf jedem meiner Rechner und teilweise auch Server installiert. Zum richtigen Entwickeln in C# würde ich ihn zwar nicht nehmen, da dafür Visual Studio als IDE immer noch besser ist. Aber um mal eine Configdatei, XMLdatei oder sonstige Textdateien mal eben zu editieren ist der Notepad++ einfach ungeschlagen.

Daher hat es mich gefreut die Tage mal einen Fork für Ubuntu zu finden. Die Anleitung zur Installation findet man hier.

Die Befehle zur Installation:

sudo add-apt-repository ppa:notepadqq-team/notepadqq
sudo apt-get update
sudo apt-get install notepadqq

Leider ist der Stand in Notepadqq nicht 1:1 vergleichbar. Aber die Grundfunktionen scheinen gleich zu sein.