Laufen tut gut.

Nachdem ich dieses Jahr ja ein bisschen Abnehmen will, tut Laufen hier auch ganz gut. Außerdem wollen wir als Gemeinde am 17. Juni 2020 an einem sogenannten Firmenlauf mitlaufen. Überraschenderweise haben sich gut 70 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Ich finde das klasse und bin schon gespannt, wie es am Ende dann mal wird. Aber um die 5 km zu laufen ist es auf jeden Fall auch sinnvoll vorher mal zu laufen und so die Gelenke zu trainieren. Nachdem gerade die Corona Krise ist und unser wöchentlicher Feuerwehrsport ausfällt und auch das Hallenbad geschlossen wurde, bleibt der Wald als Ausgleich. Es ist übrigens interessant zu sehen wieviele Autos dann am Parkplatz stehen.
Also bin ich mal wieder gelaufen und habe mit meinem Smartphone die Zeiten mitgetrackt. Das hat mal mehr mal weniger gut geklappt. Aber es gibt einen guten Anhaltspunkt.
Montag vor einer Woche hab ich angefangen und bin gleich beim ersten Berg angehalten, weil ich nicht mehr konnte. Sobald ich einmal anhalte, wird es wieder schwierig weiterzumachen. 3,69 km mit nem Schnitt von 8:09 Minuten / Kilometer. Naja sollte besser werden. Also am Mittwochabend nach der Arbeit wieder gelaufen und eine leicht andere Strecke (länger) gelaufen. Diesmal ohne Anhalten beim Berg halt etwas langsamer und bei 4,55 km einen Schnitt von 7:15 Minuten / Kilometer erreicht. Am Freitag war ich dann ganz mutig und bin erstmal aus dem Wald raus und wollte eigentlich eine ganz große Runde machen, aber weil ich den Eingang zum Wald nicht richtig gefunden habe und nicht ins Nachbardorf rennen wollte, musste ich ein paar Mal stoppen. Aber 6,39 km bei einem Schnitt von 8:20 Minuten / Kilometer. Dabei waren aber auch relativ viele Höhen dabei.
Diese Woche hab ich Urlaub, weshalb ich versuche gleich morgens zu laufen. Es schien die Sonne, aber war verhältnismäßig kalt an den Fingern und ich hatte keine Handschuhe dabei: 4,48 km bei einem Schnitt von 7:29 Minuten / Kilometer. Hier war die Route aber auch etwas abgekürzt, da bei einer Abbiegung der Weg etwas versperrt war.
Jo alles keine Höchstleistungen, aber ich bin relativ zufrieden überhaupt diese Zeiten zu erreichen und durchzuhalten.
Wenn ich bei dem Lauf dann die 5 km in 30 bis 35 Minuten schaffe bin ich zufrieden. Das wären 6 – 7 Minuten / Kilometer und sollten realistisch sein.
Aber egal was ich mache: Es tut einfach gut und macht Spaß.
Und zusammen mit dem Abnehmen merke ich doch auch einen deutlichen Effekt, dass ich wieder fitter werde. So muss ich ab und zu wenn ich Feierabend mache noch kurz zur S-Bahn sprinten, weil ich als Schwabe wieder zu spät ausgestempelt habe. Und auch wenn ich danach wieder wie ein Ochse schnaufen muss, wird es immer besser.

Abspecken 2019

Gewicht und die Reduktion desselben ist leider ein leidiges Thema, was mich seit mehreren Jahren verfolgt. Nachdem ich Anfang des Jahres mal einen Arbeitswechsel verzogen habe, hatte ich auch mal die neuen Kollegen beobachtet. Dabei kam eine interessante Methode heraus. Morgens und Abends nichts mehr essen, dafür Mittags eben richtig gut. Auf lange Sicht soll das gut funktionieren. Gut, hat bei mir kurzfristig mal funktioniert, aber dann doch nicht. Ich mach ja auch durch den Feuerwehrsport zumindest einmal in der Woche Sport um etwas fit zu bleiben. Durch Urlaub und Co. hat es aber nicht hingehauen.
Ich habe seit Anfang des Jahres bis Ende Juni immer so zwischen 130 KG und 133 KG geschwankt. Das war und ist definitiv zu viel Außerdem wollte ich im Juli auch mal wieder mit der Feuerwehr anfangen, die ich seit Anfang 2018 pausiert habe also war es sinnvoll mal etwas abzunehmen. Und was soll ich sagen, ich habe einfach mal die Süßigkeiten ziemlich reduziert und trotzdem relativ normal weitergegessen. Gut vielleicht auch etwas weniger, aber nicht extrem gehungert. Und so habe ich dann nach ein paar Wochen mal auf 125 KG eingependelt. Nicht schlecht wie ich finde. So wird das erste langfristige Ziel auch wieder in erreichbare Nähe: 120 KG. Leichter ist eben für alles gut. Die Schuhe haben weniger Ballast und das Herz muss weniger pumpen. So wird das Herzinfarktrisiko gesenkt. Und ich bin irgendwann auch endlich wieder fitter.
Besonders schön finde ich es, dass man es sehr gut am Gürtel merkt. Plötzlich kann ich den Gürtel wieder eine Schnalle enger schnallen.
Naja, ist eben ein Prozess… Es ist noch nicht vorbei. Mal schauen, wie es weitergeht. Es ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung und diesmal hab ich das Gefühl, da es langsam geht, wird es klappen.

Das Abnehmen geht voran.

Wie im Januar schon geschrieben, werde ich dieses Jahr zusammen mit 6 anderen Mitstreitern am Toughmudder in Wassertrüdingen mitlaufen. Ein Ziel ist ganz klar: Spaß zu haben und am Ende anzukommen und nicht zu sterben. Unsere gemeinsame Vorbereitung hat bisher noch nicht so ganz begonnen. Allerdings jogge ich seit Anfang des Jahres (mehr oder weniger regelmäßig) zusammen mit anderen einmal in der Woche 5km.
Ein zweites Ziel ist ja auch, dass ich von meinem Startgewicht über 132 KG auf etwas bessere 110 KG komme.
Dazu hab ich seit ein paar Wochen meine Ernährung etwas umgestellt. Süßigkeiten lass ich die meiste Zeit weg. Mal abgesehen von Edelbitter Schokolade (die nun doch ein paar Tage hält bis sie aufgegessen ist). Weiter schaue ich, dass ich feste Mahlzeiten zu mir nehme. Mittags meist was warmes, abends dann noch etwas Brot mit Wurst. Fastfood vermeide ich doch recht gelassen. Kein McDonalds mehr, kein Döner und Pizza.
Trotzdem hab ich selten richtig viel Heißhunger. Natürlich kann man da noch ein bisschen was optimieren, aber einen gewissen Teilerfolg hab ich trotzdem schon mal erreicht.
Nämlich 127 KG, also 5 KG Unterschied zum Startgewicht. Das ist noch nicht viel, aber es soll ja auch nicht nur kurzfristig sein, sondern langfristig was bringen.

Dieses Jahr wird mein Sportjahr

Als ich neulich wieder auf der Waage stand war ich doch etwas schockierter als sonst. Bisher war es immer noch im Bereich 12x KG, diesmal waren es schon 132 KG. Das ist wirklich heftig und muss unbedingt mal weg. Dabei bin ich eigentlich nicht ganz so träge, sondern eher faul und es zu viel falsches Zeugs (Süßigkeiten, Fertiggerichte).
Letztes Jahr im Juni bin ich ja schon mal beim Staffellauf mitgelaufen. Meine Rundenzeiten waren mit 4 – 5 Minuten für 800 Meter eher mau, aber fürs erste Mal und meiner Statur hätten sie auch noch schlechter sein können. Dass es auch deutlich schneller geht (3 Minuten oder teilweise sogar 2 Minuten) haben andere aus meinem Team oder richtige Sportler bewiesen.

Von der Feuerwehr haben wir seit nem einem Jahr eine Sportgruppe gegründet. Wir haben sogar eine eigene Trainerin vom TSV Calw, die mit uns Spiele macht (Volleyball, Bewegungsspiele, Fußball, …). Aber wie es eben immer ist: Anfangs ist die Motivation groß und es kommen relativ viele Leute dazu. Später werden es weniger. Dann wurde einmal der Termin gewechselt. Dann wurde in der Zeit zu unserem Termin ein neuer Kurs reingelegt und seither kommen nur noch sehr wenige zum Sport. Dafür ist der neue Kurs fast noch besser für mich und auch die anderen die noch kommen. Wir machen immer 12 Übungen. Im ersten Durchgang immer 30 Sekunden, dann 45 Sekunden und wieder 30 Sekunden. Eben Zirkeltraining. An manchen Tagen spürt man danach richtig noch den Muskelkater.

Und weil es mit dem Joggen letztes Jahr sooo gut geklappt hat, mach ich es dieses Jahr weiter. Im Gegensatz zum letzten Jahr hör ich aber nicht wieder schon nach 3 Kilometer auf und lauf dann weiter, sondern lauf einfach durch. Dieses Jahr waren es schon zwei Runden. Die eine ca. 5 KM, die andere etwas kürzer und nur 4,5 KM. Beides Mal bin ich aber immer durchgelaufen ohne Pause dazwischen. Die Pausen sind eher das Problem und würden bei mir sowieso schneller wieder zu Problemen mit Ziehen und Krampf führen. Was natürlich auch dazu kommt. Aktuell hab ich auch wieder ein paar Läufer, mit denen ich mitlaufe. Die sind zwar eigentlich viel schneller, aber sie laufen trotzdem noch in dem Tempo wie ich auch. Und gemeinsam macht es sowieso mehr Spaß. Oder würdet ihr bei dem aktuellen Wetter (teilweise waren es schon mal -5°C) alleine loslaufen? Mir würde der Antrieb fehlen und ich hätte tausend Ausreden.

Genau deshalb hab ich mir letztes Jahr mit einem Feuerwehrkameraden ein Ziel gesetzt: Toughmudder mitlaufen Da soll man wohl ca. 16 – 18 KM über Hindernisse laufen und wird im September sein. Ich finde, das ist doch mal eine gute Herausforderung und macht sicherlich auch Spaß. Genau deshalb werde ich es machen. Wir müssen uns nur noch anmelden.

Ein anderer Kamerad hat noch den Skyrun in Frankfurt vorgeschlagen. Wenn ich da aber mitmachen würde, dann nur ohne angeschlossenes Atemschutzgerät. Alleine die Ausrüstung ist schon schwer genug und ich muss erst wieder fitter werden. Aber es wäre auch mal eine tolle Herausforderung.

Als App die meine Zeiten trackt verwende ich Runkeeper. Ob die Daten dann auch tatsächlich in der Cloud landen sei mal dahingestellt. Aber es ist ein praktisches Tool.

Jetzt steht es hier drin und es kann jeder nachlesen.

Mein Ziel:
1. Toughmudder erfolgreich zu Ende laufen (unabhängig von der Zeit, ankommen ist mein Ziel!)
2. Gewicht von 132 KG auf 11x KG bis Ende des Jahres und halten.
3. Eventuell den Skyrun mitlaufen.

Schauen wir mal, wie ich am Jahresende dastehe. Aber da ich als Feuerwehrmann auch selbst fit sein möchte um anderen zu helfen, ist das schon ein großes Ziel!