Kategorie: Christlich

Bibel.de – Die Bibel neu entdecken

So sollte eine gute Bibel aussehen: Aufgeschlagen, ein paar Stellen angestrichen und vor allem in einer Position in der man bequem lesen kann. Denn das Wort Gottes (wie es auch von vielen genannt wird) birgt manche Geheimnisse und Ratschläge fürs eigene Leben.
Schon gewusst? Bekannte Sprichwörter wie „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!“ haben ihren Ursprung in der Bibel. Dieses Beispiel lässt sich in ähnlicher Form im Predigerbuch Kapitel 10 Vers 8 finden.
Auch die 10 Gebote (wovon die meisten die Grundlage unserer Gesellschaft bilden) lassen sich dort finden. Doch natürlich am meisten viele Hinweise auf die Person, die Gottheit und das Wesen von Jesus Christus. Wie er gelebt hat, was er getan hat und warum er getan hat.
In Deutschland hat man die Qual der Wahl, während es in vielen Ländern bzw. den Sprachen nach wie vor noch keine Übersetzung der Bibel gibt. Doch in diesem Bereich gibt es immer mehr Fortschritte und die Freude dieser Menschen muss gewaltig sein. Das Wort Gottes, dass man lange genug gehört hat nun Schwarz auf Weiß in seiner eigenen Sprache.

Doch gerade weil wir es in Deutschland so gut haben mit den vielen Übersetzungen fällt es manchmal sehr schwer den Überblick zu behalten. Vielleicht haben auch deshalb manche Leute keine Lust mehr darin zu lesen. Jeder hat seine eigene Übersetzung und wenn man sich darüber austauschen möchte, muss man erstmal die gleiche Übersetzung haben.
Um die Frage der Übersetzungen zu lösen und das Wort Gottes den Menschen wieder schmackhaft zu machen wurde die Seite www.bibel.de von den Betreibern von Jesus.de ins Leben gerufen. Momentan finden sich dort noch nicht allzu viele Informationen, aber es wird immer mehr.
Wer gerade keine Bibel hat und trotzdem darin schmöckern möchte, der findet hier eine gute Anlaufstelle.

Quelle: Das Bibelbild stammt von BphotoR. Meinen herzlichen Dank dafür.

Entdecker Camp 2010 in Enzklösterle

Nach langer Planung war nun bis gestern morgen das Kidscamp wieder zu Ende. Dank vielen Helfern ging der Abbau auch richtig schnell über die Bühne.
Doch fangen wir am besten von vorne an. Am Donnerstag den 29. Juli habe ich mich mit Robert auf den Weg nach Enzklösterle gemacht um den Weg für den Survivalworkshop abzulaufen. Da es ohne Regen ja viel zu langweilig gewesen wäre, hat es auch noch richtig toll angefangen zu regnen.
Als wir wieder am Auto waren wurde es dann noch schlimmer, doch bis zum Aufbau des großen Zeltes wurde es dann wieder besser und der Aufbau verlief dann relativ trocken. Dafür war die Heimfahrt dann wieder recht nass… :)
Am nächsten Tag ging es dann weiter mit Auf und Abladen der Holzröste und dem ganzen Zeugs, was man eben für ein modernes Zeltlager so braucht. Strom, Lampen, Regale, Kisten, Werkzeug und verschiedener anderer Kleinkruschd. :D
Dann kam der erste Samstag und die Kinder durften eine Aufnahmeprüfung machen und beweisen, dass sie tauglich fürs Entdeckerlager sind. Abgeschlossen wurde das Ganze dann mit einer Nachtwanderung und manchem Geschrei. Der nächste Tag begann dann wie jeden Tag: Mit einer Dusche, MA-Andacht und einem warmen Kaffee. Dann ging es auf zu den Kindern um sie mit der Bibel wachzurütteln. Die stille Zeit eben. Danach ging es ab zur Morgenrunde, welche dann meistens mit: „Jetzt ist aber Schluss für heut, Frühstück wartet liebe Leut“ beendet wurde.
Nach dem Frühstück und der Bibelarbeit ging es für Robert und mich und 10 mutigen Kindern in den Wald auf den Survivalpfad. Dort haben wir wagemutig einen reisenden Fluss (das Süßbächle) überwunden. Dazu wurde das eine Ende an einer ausgewachsenen Wurzeln mittels eines Mastwurfes (der Knoten, der immer hält!) befestigt und das andere um den Baum am anderen Ufer gewickelt. Um die Heidelbeeren pflücken zu können und den Schweiß zu spüren, ging es dann querfeldein aufwärts. :) Oben angekommen, wurde die Planung dann nochmals etwas umgeschmissen und der Weg spontan abgeändert. Ich hatte keinen Plan und konnte der Karte nicht ganz folgen, aber Robert war sich ziemlich sicher und so war dann letzendlich doch alles klar. :)
Einige Zeit später sind wir dann auch an der Feuerstelle angekommen und ich habe versucht Feuer zu machen. Naja, eigentlich kein Problem. Aber an diesem Tag hat es an dieser Feuerstelle einfach nicht geklappt. Irgendwann meinte einer, dass in der Hütte auch nochmals eine Feuerstelle sei. Also habe ich es dort mal probiert und dort hat es dann letztendlich auch geklappt. Ein paar Mädels haben dann die Glut angepustet und somit das Holz entfacht. Dort gab es etwas Stockbrot, Wienerle und Kartoffeln. Aus Zeitgründen bin ich am Schluss noch alleine dort geblieben und habe die Heidelbeermarmelade aufgekocht, welche die Kinder vorher zermantscht haben.
Später im Lager gab es dann wieder Stockbrot und ein Stationenlauf. Der Stationenlauf hat mich dann doch etwas angekotzt und ich wäre froh gewesen, wenn das Lager schon zu Ende gewesen wäre. Das haben an diesem Abend wohl auch einige zu spüren bekommen. Na gut, das waren eben die Nachwirkung von zu viel Arbeit und leichten Urlaubsreif-Erscheinungen.
Die nächsten Tage waren dann recht entspannt. Sonntags sind wir in die Experimenta nach Freudenstadt. Das war teilweise recht interessant und spannend, ich hoffe auch für die Kinder. :) Dienstags hat es dann so toll geregnet, dass kurzerhand mal das Große Geländespiel durchs kleine Geländespiel ersetzt wurde. Das war natürlich auch etwas überraschend, doch da wir sowieso alles recht spontan gemacht haben, ging es ganz gut. Den Wald ablaufen, Spuren legen und die Stationen vorbereiten bzw. ein paar Stationen einfach streichen. Schlußendlich habe ich dann auch noch eine „Station“ übernommen: Gehe über den Baumstamm und zwar oben drüber und nicht unten durch. Das war auch mal eine tolle Zeit um sich mal Gedanken über die Wolken zu machen und so wieder einen klaren Kopf zu bekommen. ^^
Die nächsten Tage waren auch recht lustig. Schwimmen (also Duschen für die meisten Jungs!) und auch mal ein Lombaliedle Abend (Eisgekühlter Bomalunder, Bolle) und zu meiner Überraschung kam dann auch noch ein Überfall. Wir hatten da noch Nachtwache. Aber weil es geregnet hatte, sind wir unterm Haus gesessen und haben noch Karten gespielt. Mir wurde dann zu guter Letzt auch noch Skat erklärt und während der zweiten Runde hatte ich es dann einigermaßen raus. Plötzlich hieß es: Hey die Fahne ist weg!
Dann war geschwind Hi-Life und die Überfäller wurden im Matsch gefangen genommen worden. Naja, so macht man eben seine Nachtwache: Die Wache spielt Karten und die Überfäller klauen einfach so die Fahne und keine Sau merkt was. Das war einfach nur klasse!
Die anderen Tage vergingen dann relativ gelassen. Freitag war wieder besser Wetter und auch beim Spülen hatte man einiges zum Lachen, zum Feiern und zum Tanzen („Everybody dance now!“). Der bunte Abend war auch ganz toll, mit ein paar Parodien auf die Mitarbeiter…

Zu guter Letzt einfach noch ein Lied:

Dieses Kidscamp wird wohl wirklich mal mein letztes gewesen sein. Wollen wir hoffen, dass ich nächstes Jahr endlich mal 3 Wochen Urlaub bekomme und somit mit Agron nach Kosovo fahren kann. Seine Heimat und die Kultur kennenlernen.
Denn es macht zwar Spaß, aber es ist auch enorm viel Vorbereitung und wenn sonst noch einiges geboten ist (Schule, Arbeit, Feuerwehr!) dann muss man doch auch mal Abstriche ziehen. Sonst überträgt sich das auf die Kinder und das ist doof.

Danke an die vielen guten Mitarbeiter, Überfäller, die Küche und die Helfer. Es war einfach eine tolle Zeit!

Von einer streikenden Heizung und fleißigen Deckenpfronnern

Unsere Heizung ist nun fast schon so alt wie ich (also über 20 Jahre hat die sicher schon hinter sich!) und da kommt es schon mal vor, dass das ein oder andere Weh-wehchen auftaucht. :)
Zuletzt war es so, dass das Warmwasser immer wieder Probleme bereitet hat. Man musste sie regelmäßig ausschalten und wieder einschalten und wenn man Glück hatte, ging sie danach wieder und man konnte warm duschen (damals im Winter war das noch recht angenehm!). Und wenns halt dann doch fast nicht mehr ging, hat Gott doch noch irgendwann ein Einsehen gehabt und hat geschenkt, dass sie doch wieder ging.
Zuletzt war es aber so, dass selbst das Ein und Ausschalten nicht mehr geholfen hat. Geld haben wir keins übrig, also mussten wir (bzw. in der Hauptzeit mein Papa!) uns selbst drum kümmern. Irgendwann, als die Ideen alle ausprobiert waren, ist uns aufgefallen, dass der Netzschalter ziemlich warm ist. Also ein paar Schläge darauf und schon wurde es wieder kälter.
Seitdem funktioniert das Warmwasser wieder einwandfrei. Anfangs hatten wir auch noch das neue Heizöl in Verdacht. Vielleicht war das zu fett… Doch scheinbar war nur ein Wackler am Netzschalter (bzw. das komplette Netzgerät, ist ja ne Blackbox!) daran Schuld. Hauptsache es tut wieder und diese Last ist wieder weg.

Meine Großeltern aus Deckenpfronn haben ja noch einen Bauernhof und sind seit ein paar Monaten ja nur noch zu Dritt. Also wurde ich am Dienstag angerufen ob ich um 17Uhr Zeit hätte wegen Schlepper fahren und die paar Heuballen heimzufahren. Ich habe mal zugesagt und war dann um 17Uhr da. Doch in der Zwischenzeit wurden die Ballen ja schon gepresst und es wurden auch einige Leute angefragt wegen Ladewagen, die wir leihweise benötigen. Die Leute haben die Wagen alle geliehen. Doch als meine Deckenpfronner aufs Feld fuhren hat es schon angefangen zu blitzen und leicht zu tröpfeln. Also sind eben noch geschwind alle angefragten und ein ungefragter mit ihren Schlepper dazu gekommen und haben spontan auch noch mit aufgeladen. Das fand ich im Nachhinein echt toll. Denn alleine hätten wir es zwar auch geschafft, aber nicht so schnell.
Da sieht man wieder: Auf alte Bauern (die es aus Altersgründen aufgegeben haben) ist eben doch immer noch Verlass. Man frägt einen Ladewagen an und bei schlechtem Wetter (bzw. wenn es wirklich düster aussieht) kommen die Leute auch noch mit dem Schlepper hinterher und helfen mit. Das ist keinesfalls selbstverständlich in der heutigen Zeit, wo doch viele (die alten nicht unbedingt, aber viele junge!) nur noch nach ihrem eigenen Kram schauen.
Aber wie sagt man so schön: Es gibt Schwarze, Weise und Deckenpfronner. Deckenpfronner sind eben doch was Besonderes.

Damit ich nicht ganz umsonst gekommen bin, habe ich den einzigen Wagen voll kleiner Heuballen (140 Stück) noch geholfen abzuladen. Nun ist das Kapitel Heuernte auch abgeschlossen. Ist alles daheim und wenn das Wetter gut war (gestern und heute), dann ist es sicher auch schon alles aufgeräumt.

Die Zeugen Jehovas

Gestern hat ein Mitschüler in Reli eine GFS über die Zeugen Jehovas gehalten. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie die Bibel auf ihre Lehrsätze zurecht gekürzt haben. Ich hab dann direkt an den viert- und drittletzten Vers der Bibel gedacht, der in Offenbarung 22,18.19 steht: „Ich, Johannes, warne alle, die die prophetischen Worte aus diesem Buch hören: Wer diesen Worten etwas hinzufügt, dem wird Gott die Qualen zufügen, die in diesem Buch beschrieben sind. Wenn aber jemand von diesen Worten etwas wegnimmt, wird Gott ihm seinen Anteil an der Frucht vom Baum des Lebens und an der Heiligen Stadt wegnehmen, die in diesem Buch beschrieben sind.“

Das trifft dann auf die Zeugen Jehovas wohl zu. Was leider auch traurig ist: sie lehnen Jesus als Gottessohn ab, sehen also auch nur als menschlichen Propheten an.

Was ich auch krass finde, ist, dass sie daran glauben, dass zu Zeiten der Apokalypse alle Menschen bis auf die Zeugen Jehovas gnadenlos von Gott abgemetzelt werden und nur sie überleben. Sie sehen sich als die 144.000 Auserwählten an, wie es in Offenbarung 7,4 heißt.

Ach ja, dann ist da noch ein wichtiger Aspekt, der einen großen Unterschied zwischen Christen und den ZJs macht: für sie ist Körper und Seele/Geist unzertrennlich, während nach der normalen Bibel der Leib völlig vergänglich ist und auch die Seele wird nur noch vom Heiligen Geist beseelt sein 1. Korinther 15,44.

Und was ich auch noch aus der GFS mitgenommen hab: Laut den ZJs läuft die Auferstehung dann so ab, dass die Toten direkt vor Gottes Gericht kommen, während die Lebendigen dann ins Tausendjährige Reich überführt werden, das aber immer noch auf dieser Erde ist, die ja zu dem Zeitpunkt dann von Gott völlig zertrümmert ist. Darum müssen sie wieder alles aufbauen…

Also eine Sekte sind die Zeugen Jehovas allemal, da sie alle Kriterien für eine Sekte erfüllen:

  • sie sind eine außerkirchliche Gruppierung
  • verändern die Dinge, die ihnen in der Kirche nicht passen
  • jede Sekte hat einen Anführer, der im Mittelpunkt steht
  • totalitäre Systeme (ganz oder gar nicht: Aussteiger werden von der eigenen Familie verbannt)
  • starker Zusammenhalt
  • Totaleinsatz aller Kräfte
  • haben ein „rettendes Rezept“
  • nehmen keine Kritik an

„Die Lehre der Zeugen Jehovas

  • Nur die Zeugen Jehovas verkündigen Gottes Wahrheit. Die einzige Hoffnung für dei Welt ist, dass sich jeder ihrer Organisation anschließt.
  • Gott ist eine Person, Jehova, der einmal gant allein im Weltenraum existierte.
  • Jesus ist nicht Gott. Gott schuf Jesus als erstes Geschöpf, der im Himmel der Erzengel Michael war. Auf Erden war er nur Mensch, nicht Gott. Gott erweckte in von den Toten auf, und er kehrte als Geist in den Himmel zurück (also keine leibliche Auferstehung).
  • Jesu Tod am Kreuz – oder am Pfahl, wie sie lieber sagen  bringt niemandem ewiges Leben. Man kann den Tod Jesu als Loskaufopfer für vergangene Sünden annehmen, aber die einzige Garantie für die Errettung ist das unermüdliche Bemühen, Gott zu gehorchen, wie es die Wachturm-Gesellschaft lehrt.
  • Der Heilige Geist ist eine „unsichtbare wirksame Kraft“, aber weder Person noch Gott.
  • Kirchen und Regierungen werden vom Teufel kontrolliert.
  • Das System dieser Welt wird bald durch die Schlacht von Harmagedon beendet. Zeugen Jehovas werden überleben und mit Christus 1000 Jahre regieren.
  • In diesem Tausendjährigen Reich wird es weder Krankheit noch Tod noch Unglück geben. Blumen und Früchte werden im Überfluss wachsen, wilde Tiere werden zahm sein.
  • Nach 1000 Jahren werden alle Toten auferstehen. Die 144.000 „Erwählten“ werden im Himmel leben, die große Mehrheit auf der Erde. Wer ihre Lehre ablehnt, wird ausgelöscht werden.
  • 1914 ist Gottes Königreich errichtet worden. Zugleich wurde der Teufel aus dem Himmel verbannt, und Gott vollendete diesen Teil seines Königreiches. Der irdische Teil des Reiches Gottes wird noch zu Lebzeiten derer, die 1914 lebten, ganz verwirklicht werden. Erdbeben, Hungersnöte, Kriege und Katastrophen sind Verbote des bald kommenden Endes. Eines der Lieblingsthemen der Zeugen Jehovas ist: „Hunderttausende, die heute leben, werden nicht sterben“.

Soweit mal zu meiner Meinung über die Zeugen Jehovas.
Grüße
Micha

EDIT: Ich hab nun noch eine Kopie aus dem Reliunterricht vor zwei oder drei Jahren hinzugefügt, gekennzeichnet mit Anführungszeichen.

Gründe gegen die Zufallsentstehung – Wie man kontern kann, wenn einen jemand anspricht, der der festen Meinung ist, dass alles per Zufall entstanden ist

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich Christ, glaube also an Gott, den Vater als Schöpfer, Jesus Christus als den Erlöser meiner Schuld und an den Heiligen Geist, der in mir ist und durch den ich Kraft bekomme, das Evangelium weiter zu erzählen.

Dennoch ist es auch als Christ, vor allem auf dieser Welt, in der sich so viele Menschen zum Atheismus bekennen, also an keinen Gott glauben, natürlich, dass man immer wieder so eine Zeit der Zweifel mitmacht, die meist von atheistischen Fragen ausgelöst wird, auf die man selbst nicht sofort eine Antwort weiß. In diesen Zeiten kommen mir dann Fragen wie:

– Wie kann Gott all das Leid auf dieser Welt zulassen, wenn er doch über alles herrscht?

– Woher weiß ich, ob der Sohn der Maria aus Magdala wirklich von Gott und nicht von Josef, ihrem Mann, ist?  – Weshalb schickte er Jesus nicht schon erwachsen auf die Erde? (Viele andere Religionen sehen Jesus ja schließlich nicht als den Sohn Gottes, sondern einen ganz normalen Menschen an, der Prophet war)

Gott und Sünde das geht nicht. Deshalb schickte er Jesus, der natürlich auch erst durch eine menschliche Frau geboren werden musste. Es wäre natürlich auch möglich gewesen, dass Jesus schon erwachsen auf einmal hier auftaucht, weil Gott auch für Außergewöhnliches (Wunder) steht. Aber das ist nicht seine Art. Gott wollte ja, dass Jesus all das Leid der Menschen auf sich nimmt, um für die Schuld aller Menschen wirklich zu büßen –  und das fängt eben schon früher an als erst im Erwachsensein.

Wenn Gott Leid auf die Erde schickt, wie die vielen Naturkatastrophen, dann tut er das, um das jeweilige Volk zu strafen – jedoch nie unangekündigt. Im Buch Amos 3,8 steht nämlich: „Der HERR, der mächtige Gott, tut nichts, ohne dass er es zuvor seine Diener, die Propheten, wissen lässt.“

Also in den Zeiten der Zweifel mache ich mir dann echt Gedanken und suche Antworten. Vieles lässt uns Gott einfach auch nicht erfahren, weil er und nicht mit dem dafür nötigen Verstand ausgerüstet hat. Gott ist das komplexeste Wesen, dass es je gab, gibt und geben wird.

Nun liste ich also mal einige Antwortmöglichkeiten zum Titelthema auf:

  • Die Bücher der Bibel sind zwar von mehr als 40 verschiedenen Autoren mit total unterschiedlichen geschichtlichen Hintergründen geschrieben worden, aber das, was sie geschrieben haben, ist durch Gott eingegeben.
  • Außerdem sind die Bücher des Neuen Testaments schon etwa 60 Jahre nach Jesu Geburt geschrieben worden. D.h. es gibt noch Tausende Zeitzeugen, die gegen das Geschriebene hätten klagen können, wenn es nicht der Wahrheit entsprochen hätte. Die Autoren hätten dann auch total viel Ärger bekommen und wären mit großer Wahrscheinlichkeit ins Gefängnis gekommen, wenn nicht sogar schlimmer (getötet worden).
  • Wenn das Universum durch Zufall entstanden wäre, wie wahrscheinlich ist es da, dass alles so verdammt perfekt ist? Wenn die Erde zum Beispiel nur wenige Kilometer weiter zur Sonne stehen würde, wäre es auf der Erde schon zu heiß für die hier lebenden Lebewesen. Andersrum, also wenige Kilometer weiter von der Sonne entfernt, wäre es zu kalt. Außerdem gibt es einen exakten Neigungswinkel der Erde, ohne den vieles nicht geklappt hätte.
  • Dann gibt es da noch die vielen mathematischen und physikalischen Gesetze, die man im Laufe der Zeit auf der Erde entdeckt hat. Das kann kein Zufall sein! Es gibt einen mächtigen allgegenwärtigen GOTT, der sich das alles ausgedacht hat und immer bei uns ist – egal ob es uns schlecht oder gut geht!

Liebe Grüße

Micha