bookmark_border+++Zeltlaaager!+++Kidscamp-Time!+++

Juuu…huuu!

Es ist doch tatsächlich wieder soweit: gleich gehts zum Aufbau des ersten Zeltes, morgen und übermorgen an die Restlichen und auch ans Herrichten der Lagerstation (Mitarbeiter-Zelt), um das viele vorbereitete Material unterzubringen.

Impressionen vom letzten Jahr:

-> es war ein schwererziehbares Kind dabei, das gleich am ersten Tag vom Spielezelt ein Riesen-Mikado ausgeliehen hat und die Kinder und Mitarbeiter verprügelt hat -> dieser Junge hat mich schon an den Rand meiner Geduldsgrenze gebracht, weil er mir immer wieder Geschichten erzählt hat, die auf Traumaerlebnisse hin gedeutet haben. Ich hab ihm diese Stories erstmal geglaubt, da ich mir so einen Reim auf sein Verhalten machen konnte. Nachdem ich das aber einem Mitarbeiter erzählt hab (der gleichzeitig sein Lehrer war – er ist Sonderpädagoge), hat er mich darauf hingewiesen, das das alles nur erfundene Stories sind und er dadurch Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.

-> Alle Kids und Mitarbeiter hatten wirklich viel Spaß bei verschiedenen Events wie dem bunten Abend, an dem die Kids Beiträge liefern durften (Sketche, Nachahmungen der Mitarbeiter, Witze, …), dem Lombaliedleabend, den Geländespielen und dem Stationenlauf, dem Schwimmbadausflug, einem Tagesausflug, und, und, und…

-> Ein Tag, an dem es wie aus Eimern geschüttet hat -> Mitarbeiter beim Gräben um die Zelte schaufeln in Aktion!

-> Mitarbeiterbesprechungen mit Süßis, nachdem die Kids in den Zelten sind und (hoffentlich) nach einer vom Zeltmitarbeiter erzählten Gutenachtgeschichte einschlafen

-> Überfall: ich bin mit einer Kuhglocke in mein Zelt und hab so laut wie ich konnte gebrüllt -> Ergebnis: die Kinder schliefen bombenfest. Auch nach dem aus dem Schlafsack-ziehen war keine Reaktion zu beobachten. Merkwürdig!?

-> Kids, die sich für Jesus entschieden haben

Einfach genial!

Und dieses Jahr soll`s genauso werden.

Im Radio kam gestern, dass der diesjährige Sommer vom 03. bis zum 06. August stattfindet. Mir wären zwei, drei Tage mehr doch schon recht wichtig… ;-)

Also: Auf ein Neues!

bookmark_borderBibel.de – Die Bibel neu entdecken

So sollte eine gute Bibel aussehen: Aufgeschlagen, ein paar Stellen angestrichen und vor allem in einer Position in der man bequem lesen kann. Denn das Wort Gottes (wie es auch von vielen genannt wird) birgt manche Geheimnisse und Ratschläge fürs eigene Leben.
Schon gewusst? Bekannte Sprichwörter wie „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!“ haben ihren Ursprung in der Bibel. Dieses Beispiel lässt sich in ähnlicher Form im Predigerbuch Kapitel 10 Vers 8 finden.
Auch die 10 Gebote (wovon die meisten die Grundlage unserer Gesellschaft bilden) lassen sich dort finden. Doch natürlich am meisten viele Hinweise auf die Person, die Gottheit und das Wesen von Jesus Christus. Wie er gelebt hat, was er getan hat und warum er getan hat.
In Deutschland hat man die Qual der Wahl, während es in vielen Ländern bzw. den Sprachen nach wie vor noch keine Übersetzung der Bibel gibt. Doch in diesem Bereich gibt es immer mehr Fortschritte und die Freude dieser Menschen muss gewaltig sein. Das Wort Gottes, dass man lange genug gehört hat nun Schwarz auf Weiß in seiner eigenen Sprache.

Doch gerade weil wir es in Deutschland so gut haben mit den vielen Übersetzungen fällt es manchmal sehr schwer den Überblick zu behalten. Vielleicht haben auch deshalb manche Leute keine Lust mehr darin zu lesen. Jeder hat seine eigene Übersetzung und wenn man sich darüber austauschen möchte, muss man erstmal die gleiche Übersetzung haben.
Um die Frage der Übersetzungen zu lösen und das Wort Gottes den Menschen wieder schmackhaft zu machen wurde die Seite www.bibel.de von den Betreibern von Jesus.de ins Leben gerufen. Momentan finden sich dort noch nicht allzu viele Informationen, aber es wird immer mehr.
Wer gerade keine Bibel hat und trotzdem darin schmöckern möchte, der findet hier eine gute Anlaufstelle.

Quelle: Das Bibelbild stammt von BphotoR. Meinen herzlichen Dank dafür.

bookmark_borderEntdecker Camp 2010 in Enzklösterle

Nach langer Planung war nun bis gestern morgen das Kidscamp wieder zu Ende. Dank vielen Helfern ging der Abbau auch richtig schnell über die Bühne.
Doch fangen wir am besten von vorne an. Am Donnerstag den 29. Juli habe ich mich mit Robert auf den Weg nach Enzklösterle gemacht um den Weg für den Survivalworkshop abzulaufen. Da es ohne Regen ja viel zu langweilig gewesen wäre, hat es auch noch richtig toll angefangen zu regnen.
Als wir wieder am Auto waren wurde es dann noch schlimmer, doch bis zum Aufbau des großen Zeltes wurde es dann wieder besser und der Aufbau verlief dann relativ trocken. Dafür war die Heimfahrt dann wieder recht nass… :)
Am nächsten Tag ging es dann weiter mit Auf und Abladen der Holzröste und dem ganzen Zeugs, was man eben für ein modernes Zeltlager so braucht. Strom, Lampen, Regale, Kisten, Werkzeug und verschiedener anderer Kleinkruschd. :D
Dann kam der erste Samstag und die Kinder durften eine Aufnahmeprüfung machen und beweisen, dass sie tauglich fürs Entdeckerlager sind. Abgeschlossen wurde das Ganze dann mit einer Nachtwanderung und manchem Geschrei. Der nächste Tag begann dann wie jeden Tag: Mit einer Dusche, MA-Andacht und einem warmen Kaffee. Dann ging es auf zu den Kindern um sie mit der Bibel wachzurütteln. Die stille Zeit eben. Danach ging es ab zur Morgenrunde, welche dann meistens mit: „Jetzt ist aber Schluss für heut, Frühstück wartet liebe Leut“ beendet wurde.
Nach dem Frühstück und der Bibelarbeit ging es für Robert und mich und 10 mutigen Kindern in den Wald auf den Survivalpfad. Dort haben wir wagemutig einen reisenden Fluss (das Süßbächle) überwunden. Dazu wurde das eine Ende an einer ausgewachsenen Wurzeln mittels eines Mastwurfes (der Knoten, der immer hält!) befestigt und das andere um den Baum am anderen Ufer gewickelt. Um die Heidelbeeren pflücken zu können und den Schweiß zu spüren, ging es dann querfeldein aufwärts. :) Oben angekommen, wurde die Planung dann nochmals etwas umgeschmissen und der Weg spontan abgeändert. Ich hatte keinen Plan und konnte der Karte nicht ganz folgen, aber Robert war sich ziemlich sicher und so war dann letzendlich doch alles klar. :)
Einige Zeit später sind wir dann auch an der Feuerstelle angekommen und ich habe versucht Feuer zu machen. Naja, eigentlich kein Problem. Aber an diesem Tag hat es an dieser Feuerstelle einfach nicht geklappt. Irgendwann meinte einer, dass in der Hütte auch nochmals eine Feuerstelle sei. Also habe ich es dort mal probiert und dort hat es dann letztendlich auch geklappt. Ein paar Mädels haben dann die Glut angepustet und somit das Holz entfacht. Dort gab es etwas Stockbrot, Wienerle und Kartoffeln. Aus Zeitgründen bin ich am Schluss noch alleine dort geblieben und habe die Heidelbeermarmelade aufgekocht, welche die Kinder vorher zermantscht haben.
Später im Lager gab es dann wieder Stockbrot und ein Stationenlauf. Der Stationenlauf hat mich dann doch etwas angekotzt und ich wäre froh gewesen, wenn das Lager schon zu Ende gewesen wäre. Das haben an diesem Abend wohl auch einige zu spüren bekommen. Na gut, das waren eben die Nachwirkung von zu viel Arbeit und leichten Urlaubsreif-Erscheinungen.
Die nächsten Tage waren dann recht entspannt. Sonntags sind wir in die Experimenta nach Freudenstadt. Das war teilweise recht interessant und spannend, ich hoffe auch für die Kinder. :) Dienstags hat es dann so toll geregnet, dass kurzerhand mal das Große Geländespiel durchs kleine Geländespiel ersetzt wurde. Das war natürlich auch etwas überraschend, doch da wir sowieso alles recht spontan gemacht haben, ging es ganz gut. Den Wald ablaufen, Spuren legen und die Stationen vorbereiten bzw. ein paar Stationen einfach streichen. Schlußendlich habe ich dann auch noch eine „Station“ übernommen: Gehe über den Baumstamm und zwar oben drüber und nicht unten durch. Das war auch mal eine tolle Zeit um sich mal Gedanken über die Wolken zu machen und so wieder einen klaren Kopf zu bekommen. ^^
Die nächsten Tage waren auch recht lustig. Schwimmen (also Duschen für die meisten Jungs!) und auch mal ein Lombaliedle Abend (Eisgekühlter Bomalunder, Bolle) und zu meiner Überraschung kam dann auch noch ein Überfall. Wir hatten da noch Nachtwache. Aber weil es geregnet hatte, sind wir unterm Haus gesessen und haben noch Karten gespielt. Mir wurde dann zu guter Letzt auch noch Skat erklärt und während der zweiten Runde hatte ich es dann einigermaßen raus. Plötzlich hieß es: Hey die Fahne ist weg!
Dann war geschwind Hi-Life und die Überfäller wurden im Matsch gefangen genommen worden. Naja, so macht man eben seine Nachtwache: Die Wache spielt Karten und die Überfäller klauen einfach so die Fahne und keine Sau merkt was. Das war einfach nur klasse!
Die anderen Tage vergingen dann relativ gelassen. Freitag war wieder besser Wetter und auch beim Spülen hatte man einiges zum Lachen, zum Feiern und zum Tanzen („Everybody dance now!“). Der bunte Abend war auch ganz toll, mit ein paar Parodien auf die Mitarbeiter…

Zu guter Letzt einfach noch ein Lied:

Dieses Kidscamp wird wohl wirklich mal mein letztes gewesen sein. Wollen wir hoffen, dass ich nächstes Jahr endlich mal 3 Wochen Urlaub bekomme und somit mit Agron nach Kosovo fahren kann. Seine Heimat und die Kultur kennenlernen.
Denn es macht zwar Spaß, aber es ist auch enorm viel Vorbereitung und wenn sonst noch einiges geboten ist (Schule, Arbeit, Feuerwehr!) dann muss man doch auch mal Abstriche ziehen. Sonst überträgt sich das auf die Kinder und das ist doof.

Danke an die vielen guten Mitarbeiter, Überfäller, die Küche und die Helfer. Es war einfach eine tolle Zeit!

bookmark_borderVon einer streikenden Heizung und fleißigen Deckenpfronnern

Unsere Heizung ist nun fast schon so alt wie ich (also über 20 Jahre hat die sicher schon hinter sich!) und da kommt es schon mal vor, dass das ein oder andere Weh-wehchen auftaucht. :)
Zuletzt war es so, dass das Warmwasser immer wieder Probleme bereitet hat. Man musste sie regelmäßig ausschalten und wieder einschalten und wenn man Glück hatte, ging sie danach wieder und man konnte warm duschen (damals im Winter war das noch recht angenehm!). Und wenns halt dann doch fast nicht mehr ging, hat Gott doch noch irgendwann ein Einsehen gehabt und hat geschenkt, dass sie doch wieder ging.
Zuletzt war es aber so, dass selbst das Ein und Ausschalten nicht mehr geholfen hat. Geld haben wir keins übrig, also mussten wir (bzw. in der Hauptzeit mein Papa!) uns selbst drum kümmern. Irgendwann, als die Ideen alle ausprobiert waren, ist uns aufgefallen, dass der Netzschalter ziemlich warm ist. Also ein paar Schläge darauf und schon wurde es wieder kälter.
Seitdem funktioniert das Warmwasser wieder einwandfrei. Anfangs hatten wir auch noch das neue Heizöl in Verdacht. Vielleicht war das zu fett… Doch scheinbar war nur ein Wackler am Netzschalter (bzw. das komplette Netzgerät, ist ja ne Blackbox!) daran Schuld. Hauptsache es tut wieder und diese Last ist wieder weg.

Meine Großeltern aus Deckenpfronn haben ja noch einen Bauernhof und sind seit ein paar Monaten ja nur noch zu Dritt. Also wurde ich am Dienstag angerufen ob ich um 17Uhr Zeit hätte wegen Schlepper fahren und die paar Heuballen heimzufahren. Ich habe mal zugesagt und war dann um 17Uhr da. Doch in der Zwischenzeit wurden die Ballen ja schon gepresst und es wurden auch einige Leute angefragt wegen Ladewagen, die wir leihweise benötigen. Die Leute haben die Wagen alle geliehen. Doch als meine Deckenpfronner aufs Feld fuhren hat es schon angefangen zu blitzen und leicht zu tröpfeln. Also sind eben noch geschwind alle angefragten und ein ungefragter mit ihren Schlepper dazu gekommen und haben spontan auch noch mit aufgeladen. Das fand ich im Nachhinein echt toll. Denn alleine hätten wir es zwar auch geschafft, aber nicht so schnell.
Da sieht man wieder: Auf alte Bauern (die es aus Altersgründen aufgegeben haben) ist eben doch immer noch Verlass. Man frägt einen Ladewagen an und bei schlechtem Wetter (bzw. wenn es wirklich düster aussieht) kommen die Leute auch noch mit dem Schlepper hinterher und helfen mit. Das ist keinesfalls selbstverständlich in der heutigen Zeit, wo doch viele (die alten nicht unbedingt, aber viele junge!) nur noch nach ihrem eigenen Kram schauen.
Aber wie sagt man so schön: Es gibt Schwarze, Weise und Deckenpfronner. Deckenpfronner sind eben doch was Besonderes.

Damit ich nicht ganz umsonst gekommen bin, habe ich den einzigen Wagen voll kleiner Heuballen (140 Stück) noch geholfen abzuladen. Nun ist das Kapitel Heuernte auch abgeschlossen. Ist alles daheim und wenn das Wetter gut war (gestern und heute), dann ist es sicher auch schon alles aufgeräumt.