Das radioeins Wohnzimmerkonzert mit DOTA

Da es ja aktuell leider keine Konzerte gibt, hier eben was aus der Konserve. DOTA Kehr hab ich 2017 auf dem Bundeslager der Pfadfinder gesehen. Das war ein richtig toller Abend. Die Musik passt auch gut dahin, ist aber auch so echt schön und super. Es muss ja nicht immer Metal sein. Hauptsache die Musik zieht einen mit. Von Klassik bis dreckigem Metal ist da alle dabei!
Deshalb viel Freude mit diesem Konzert.

Brass Boom Bang Festival am 7.12.2019

Am 7.12.2019 war mal wieder ein kleines Brass Boom Bang Festival mit Django S., Russkaja und Shantel und seine Band. Leider habe ich Django S. schon etwas verpasst gehabt, da ich zu spät ins LKA gekommen bin. :( Dafür waren die letzten Songs trotzdem noch sehr genial.
Russkaja waren wieder wie immer sehr geil und haben viel Spaß gemacht. So wie man es einfach erwartet mit der typischen Party Setlist und ein paar neuere Songs. Danach wollte ich ja fast schon gehen, aber ich bin dann trotzdem geblieben und hab mich echt krass über Shantel und seine Band gefreut. Einfach geiler Balkan Ska und Disco Sound und eine Band, die Bock auf Live Musik hatte. Wenn ihr also mal wieder Shantel und Band seht, da lohnt sich ein Konzert. Es waren da auch erstaunlich viele Frauen dabei. Also Abtanz Garantie. :)

Amanda Palmer in Stuttgart am 18.9.2019

Letzten Mittwoch war ich mal wieder in einem Konzert. Dieses Konzert war etwas ganz Besonderes. Das erste Besondere: Es war in einem Theaterhaus, sehr dunkel und man hatte eine Platzkarte und saß die ganze Zeit.
Das zweite Besondere war Amanda Palmer. Die Frau ist einfach sehr besonders. Auf der einen Seite recht normal, auf der anderen Seite wieder leicht sarkastisch mit einer krassen Lebensgeschichte. Sie scheint ein Dauerthema zu haben: Sie schreibt ihre besten Songs wenn Sie Zeitdruck hat. Also eine Stunde muss reichen. :)
Der Abend war sehr emotional. Sie hat von ihrer Kindheit, ihrer ersten Abtreibung, ihrer zweiten Abtreibung, einem Wunschkind dass Sie dann doch wieder abgetrieben hat, ihrem ersten richtigen Kind (dass Sie nicht abgetrieben hat :) ), einem zweiten Wunschkind (dass leider dann eine Fehlgeburt wurde) und ihr Leben drumherum erzählt. Das Ganze geschmückt mit vielen tollen Songs. Wenn man nicht durch die Themen getriggert wird ist es auf jeden Fall mal einen Konzertabend wert. Die Frau hat doch was zu erzählen und die Lieder sind einfach zu abgedreht um sie nicht zu hören.
Die rührendste Stelle im Konzert fand ich übrigens als Sie den Song „At least the Baby didn’t die“ gespielt hat. Kurz davor oder danach hat man der Nachbarin oder Nachbar gratuliert dass er nicht gestorben ist.

Noch ein anderer starker Song:

Cynthia Nickschas und Friends in Tübingen am 22. Februar 2019

Letztes Jahr gab es im Herbst noch ein „Sommer/Herbst“ Fest in der alten Firma. Das war insgesamt recht gut, zumindest hab ich es gut in Erinnerung und hatte meinen Spaß dabei. So konnte man seiner Familie mal die Firma zeigen und neben Menschenkicker und Bullenreiten (was aber dann doch kaum einer genutzt hatte ) auch ein Konzert von Cynthia Nickschas und ihrer Band. Wie es mit Musik eben so ist, kann da leider nicht immer jeder was mit anfangen.
Ich bin ja relativ offen für fast jede Musik und höre sie mir doch mal an. Zum Beispiel hab ich letztes Jahr bei einem „klassischem“ Orchesterkonzert und hab da mit etwas Fantasie sogar leichte Black Metal / Death Metal Anleihen rausgehört. So war es wenig überraschend, dass ich dann auch bei diesem Konzert vorne mit dabei war und neben einem anderen Kollegen, der sonst auch eher Metal hört, abgegangen bin. Vom Publikum muss es für die Band aber doch eher enttäuschend gewesen sein, da die meisten einfach nur rumsaßen oder gegangen sind.

Deshalb hab ich mich auf Tübingen gefreut. Das war ein recht kleiner Club und ein Konzert wo man auf Stühlen da saß. Ganz ungewohnt für mich, da ich sonst bei allen Konzerten immer gestanden habe. Auch zwecks Nackengymnastik oder Pogo. Aber hey das Konzert war auch wieder sehr genial. Cynthia und ihre Freunde an Gitarre und Saxophon hatten sichtlich ihre Spielfreude und es war ein sehr schönes Konzert. Und die Texte sprechen einem manchmal aus der Seele. Deshalb hab ich nun auch ein weiteres Poster an meiner Wand.
Manche Texte sind einfach zu gut um sie zu vergessen. Achja und manchmal schreibt sie auch interessante Blogposts.

Natürlich findet man den Song auch auf Youtube. Wenn ihr mal ein gutes Singer / Songwriter Konzert mögt: Bei ihr lohnt es sich definitiv.