Do you write Code with your mouse?

Ich bin ja eher Windows orientiert. Aber zumindest privat nutze ich dann doch schon seit 2009 / 2010 hauptsächlich Linux. Trotzdem bin ich noch in vielerlei Hinsicht ein Mausklicker. Als ich dann mal unter Windows angefangen habe mit Visual Studio zu programmieren hat sich das Programmieren etwas zu verbessern. Kompilieren und Co. geht ja gut mit Tastaturkürzeln. Als ich dann irgendwann Git entdeckt habe, hab ich das aber doch eher wieder per Mausklick erledigt. Einfach weil es nicht gut integriert war.
Unter Linux hab ich aber dann neulich mal die ZSH entdeckt. Damit ist die Shell echt deutlich geiler geworden. Man gibt beispielsweise „git“ ein und es werden sinnvolle Befehle vorgeschlagen.
Ein Buch geht noch weiter. Ich habe es zwar nicht gelesen, aber der Weg ist interessant. Für mich ist es nicht wirklich praktisch, da ich doch sehr Windows lastig bin, was die Arbeit angeht. Aber es soll ja auch Leute geben, die beruflich programmieren und dafür vielleicht auch Linux oder Mac nutzen. :)
Hier geht’s zum Buch.

Carbanak: Der größte Banküberfall aller Zeiten

Ein spannendes Video zu einem Banküberfall. :) Zu diesem Vorfall gibt es aktuell auch in der ZDF Mediathek die Serie „The Bank Hacker“. Ist eine sehr gut gemachte Serie, die auch eine relativ authentische Story erzählt. Ich habe sie damals live im Fernsehen gesehen. 8 Folgen am Stück ist aber schon etwas arg lange. ;)

Mimikatz kann mal wieder Passwörter aus RDP auslesen

Mittlerweile ist das „Hacken“ bzw. Ausnutzen von Sicherheitslücken extrem leicht geworden. Schaut einfach mal hier bei diesem Tweet:

Powershell in Office 365 (Exchange Online)

Powershell ist tatsächlich mittlerweile eine sehr gute Shell. Zwar doch auch wieder anders als beispielsweise die Bash. Aber dafür ist die Syntax schön einprägsam. Alle Befehle, die irgendwas ausgeben fangen mit „Get-“ an und die Befehle zum Setzen mit „Set-„. Natürlich kann ich mir ja trotzdem nie merken, wo was hinkommt. Dafür gibt es ja dann wieder das Internet.

Ein paar Standardbefehle sind trotzdem gut. Um sich mit Office 365 zu verbinden muss man aus welchen Gründen auch immer oft Adminrechte nutzen. Aber als Admin weiß man ja eh was man tut. ;)

Folgendes Snippet beispielsweise um entfernte Skripte zu erlauben, die Credentials für Office 365 abzufragen und am Ende sich zu verbinden.
Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
$UserCredential = Get-Credential
$Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://outlook.office365.com/powershell-liveid/ -Credential $UserCredential -Authentication Basic -AllowRedirection
Import-PSSession $Session -DisableNameChecking

Mit folgendem kann man sich mal eine Mailbox Statistik ausgeben lassen (de.aichele ist hier mein Benutzer):
Get-MailboxStatistics de.aichele | Format-List DisplayName,TotalItemSize

Oder auch mal die Speichergrenzen der Mailbox von 50 GB auf einen kleineren Wert setzen (de.aichele ist hier mein Benutzer:
Set-Mailbox -Identity de.aichele -IssueWarningQuota 19.5gb -ProhibitSendQuota 19.75gb -ProhibitSendReceiveQuota 20gb -UseDatabaseQuotaDefaults $false

Oder auch mal um das leidige Winmail.dat Thema (TNEF genannt) zu lösen.

Auch das Anzeigen von Ordnern zu einer bestimmten Mailbox kann hilfreich sein. Beispielsweise wenn nach einer Migration und es fehlt ein Ordner (de.aichele ist hier mein Benutzer).
Get-Mailbox de.aichele | Select-Object alias | foreach-object {Get-MailboxFolderStatistics -Identity $_.alias | select-object Identity}

Die Powershell kann wirklich sehr viel und ist besonders im Zusammenspiel mit Office 365 ein sehr gutes Tool, dass man kennen und beherrschen sollte. Für konkrete Fälle gibt es meistens ja auch wieder das Internet zum Nachschauen.