Java ist kacke!

Dieser Beitrag ist sicherlich etwas überspitzt und rein subjektiv! :D

Ich bin auch kein Profi Entwickler, sondern hauptsächlich Administrator. Aber ich habe im Laufe der Jahre doch einiges an Code in .NET (früher VB.NET jetzt C#) geschrieben um beispielsweise ein paar Synchronisierungen im Geschäft zu realisieren und aktuell ein paar kleinere Arduino Projekte in C (oder wie auch immer dieser Dialekt heißt).

1. Die Runtimes für Java haben öfters Sicherheitslücken und musste bis vor kurzem unter Windows explizit mit angemeldetem Admin Benutzer upgedatet werden. Seid Version 1.8 hat Oracle es immerhin geschafft, dass man auch mithilfe der UAC das Java Update installieren kann.
Zur Verteidigung: .NET hat auch oft Lücken und muss aktualisiert werden. Das geschieht aber automatisch über Windows Update und muss daher nicht explizit angestoßen werden.

2. In .NET kann ich relativ einfach eine DateTime Variable erstellen und hinterher mit .addDays(7) beispielsweise 7 Tage zum Datum hinzufügen. In Java geht das auch irgendwie, aber relativ kompliziert und die Funktion heißt nicht besonders einleuchtend.

3. In .NET importiere ich System und habe damit relativ alle Funktionen, die man so braucht. In Java muss ich für jeden Furz eine eigene Klasse importieren oder die Funktion komplett ausschreiben.

Console.WriteLine(); vs. System.out.println();

4. Auch sonst sind viele Befehle nicht unbedingt einleuchtend. Beispielsweise im Bereich H2 Datenbank und resultSet().

Und warum schreibst du gerade Code in Java?

Ganz einfach: Ich muss gerade eine Synchronisierung zwischen unserer Warenwirtschaft und dem Logistikprogramm eines großen Logistikdienstleisters schreiben. Gezwungenermaßen soll ich eben auch sicherstellen, dass automatisch nach einer bestimmten Zeit bestimmte Aufträge im Logistikprogramm gelöscht werden. Da die Datenbank auf H2 basiert und die Klassen für H2 und C# scheinbar alle nicht wirklich bei mir funktionieren, bin ich eben doch zu Java gegangen und hab mir kurzerhand ein Beispiel zurechtgestutzt, damit die SQL Abfrage gemacht werden kann. Mittlerweile funktioniert es auch einfach, aber als dauerhafte Sprache mag ich das einfach nicht!
.NET mag ja auch viele Nachteile haben, aber bisher sind mir diese noch nicht so gravierend aufgefallen.

Leider hat mein nächstes Synchronisierungsprojekt auch hauptsächlich eine Java ähnliche Sprache um dort die Anpassung der Cloud Oberfläche zu machen. Aber dort scheinen sie wenigstens die gröbsten Schnitzer aus Java weggelassen zu haben. Dafür ist dort testgetriebene Entwicklung vorgeschrieben. Wenn man sich aber dran gewöhnt hat, ist es wirklich angenehm und tatsächlich sehr sinnvoll!
Die eigentliche Synchronisierung kann ich dann aber wenigstens wieder in .NET schreiben, nachdem ich dort nach langem Suchen ein schönes Framework gefunden habe.

Der einzig wirklich nette Vorteil von Java: Es ist tatsächlich recht plattformunabhängig. Mit Minecraft hat man da zum Beispiel ein recht nettes Spiel. ;)

iPhone – Anzeige plötzlich riesig

Heute morgen kam eine Kollegin zu mir und hatte auf ihrem iPhone eine stark vergrößerte Anzeige. Das hatte zur Folge, dass sie gar nicht mehr ihren Code eingeben konnte.
Auch ein Hard Reset (Standby + Home für 10 Sekunden gedrückt halten) hat nichts geändert.
Dann hab ich aber durch diesen Forenbeitrag entdeckt, dass es in iOS Optionen für Sehbehinderte gibt. Wenn man mit 3 Fingern aufs Display tippt wird der Riesenzoom aktiviert. Mit einem weiterem 3 Finger Tipp wird der Zoom wieder aktiviert.

Über Einstellungen -> Allgemein -> Bedienungshilfen -> Zoomen kann man die Funktion ausschalten.

Wieder was gelernt.

Trolling Level C#

Bei daMax hab ich eine wirklich böse Art des Trollens eines Programmierers entdeckt.
Es ist tatsächlich so, dass Semikolon und das griechische Fragezeichen sind zwei unterschiedliche Zeichen im Unicode. Da war doch schon bei der Festlegung des Unicodes ein Troll dabei. Denn meiner Meinung hätte man beide Zeichen einfach zusammenfassen können. Ist ja eh das Gleiche. :)

trolling-c#

Aber wahrscheinlich gibt es dafür natürlich einen sehr wichtigen Grund, warum das griechische Fragezeichen und das Semikolon nicht ein und dasselbe Zeichen sind. :D

ZPS: Tote Flüchtlinge – direkt vorm Kanzleramt

Das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) ist ja bekannt für etwas unkonservative Aktionen oder auch hierfür. Und seit ich die Aufzeichnung vom letzten Congress Anfang des Jahres gesehen habe, freu ich mich immer wieder, wenn sie etwas Neues tun.

Ihre aktuelle Aktion ist aber nun wirklich grenzwertig. Sie wollen tote Flüchtlinge im Beisein von Angehörigen, Pfarrern, Immanen und Bestattern von den europäischen Außengrenzen ausbuddeln und nach Berlin bringen und sie dort erneut begraben. Das Ziel dürfte allen klar sein: Endlich die Aufmerksamkeit auf unsere den Flüchtlingsstrom zu lenken und vielleicht unsere Politiker zum Umdenken zu bewegen.
Auf der einen Seite verkaufen wir unsere Waffen an undemokratische Länder und hinterher wundern wir uns dann darüber, dass es in Europa soviele Flüchtlinge gibt. Wohin sollen die ganzen Menschen fliehen, wenn im eigenen Land der Krieg tobt?

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Auf Die Toten Kommen gibt es mehr Informationen und die Möglichkeit sich finanziell an den Kosten für die Ausgrabungen zu beteiligen. Als Dank gibt es beispielsweise ein psychatrisches Gutachten über den Geisteszustand von De Maiziere.
Oder wer gerade in Berlin ist oder bald nach Berlin fährt kann natürlich auch am Marsch der Entschlossenen mitlaufen und so die Toten würdig mit aufbahren.

via

Grace – Kurzfilm

Der nachfolgende Film bitte unbedingt zu Ende schauen. Er lohnt sich!