Toughmudder Süddeutschland 2016- Streckenplan

streckenplanMorgen geht es dann mal los. Da startet dann unsere Gruppe pünktlich um 8 Uhr an dieser Strecke.
Ich bin schon ganz gespannt und freu mich darauf, wie die einzelnen Hindernisse aussehen werden. Trainiert haben wir ein bisschen. Allerdings sind wir auch meistens nur durch den Wald gelaufen und dabei einige Höhen und Tiefen mitgenommen. Gut und einmal waren wir auch mal schwimmen. Krafttraining haben wir in dem Sinn gar nicht gemacht. Wird aber schon hinhauen. Schließlich sind wir ja auch alles Feuerwehrmänner / Feuerwehrfrauen oder im sozialen Bereich Rettungsdienst / Krankenpflege tätig.
Ich hatte ja mal vorgenommen bis dahin mein Gewicht zu verringern. Naja: Nach der Motorradtour war ich tatsächlich mal von 126 kg auf 119 kg gerutscht. Aktuell sind es wieder 121 kg. Trotzdem fühle ich mich nicht schlapp, sondern einigermaßen fit. Wird eben ein langfristiges Ziel bleiben.

Schauen wir mal wie es morgen wird. Ich freu mich drauf.

Motorsägenkurs bestanden

Nachdem ich letzte Woche schon am Montag vom Urlaub gekommen war, blieb noch einige Zeit zur Erholung vor dem Motorsägenkurs ab letzten Donnerstagabend (Theorie), Freitagabend (Theorie) und Samstag (Praxis). Die Theorie war am Donnerstag wirklich zäh und vor allem lang. Dafür kam dann am Donnerstagmorgen ein Großbrand dazwischen, weshalb ich am Freitagabend die Theorie ein bisschen verschlafen habe. So kam ich eine gute Stunde zu spät. Die wichtigsten Sachen habe ich trotzdem noch mitbekommen, ebenso den Theorietest. 10 Fragen, davon 2 falsch. Also noch alles im Rahmen.
Der Praxisteil war dann auch nochmal ganz gut. Anfangs mit kleinen Schnitten am liegenden Baumstamm, später Fallkerben raussägen und schließlich einen Baum einmal komplett fällen. Das dies gar nicht so einfach geht, haben wir mehrmals gesehen. Selbst wenn man technisch alles richtig macht, muss man manchmal doch nochmal nachhelfen. Doch am Ende lag bei jedem der Baum auf dem Boden in der Richtung die vorher eingeplant war.
Das Entasten haben wir dann auch noch ein bisschen ausprobiert und das geht tatsächlich sehr schnell auf den Rücken oder in die Arme. Spaß macht es trotzdem und wenn man ein paar Tricks beachtet kann man recht viele Gefahren ausschließen und vor allem die Kette schonen, damit sie nicht gleich nach dem ersten Schnitt mit dem Boden Asphalt in Berührung kommt.

Norwegen Tour war schön, aber mangelhaft

Letzte Woche Montag sind wir von unserer Norwegen Tour wieder heimgekommen und ich habe sehr viel erlebt. Zuallererst ist mein Topcase beim zweiten Zeltplatz gerissen. Es hing dann einfach runter. Deshalb mussten wir es abmontieren und nochmals alle unnötigen Dinge dort hinein packen und zurückschicken lassen. Ich hab dann auf meinem Bike glücklicherweise noch zwei Zurrpunkte entdeckt, welche ich vorher noch gar nicht gesehen habe. Zuerst wollten die Leute vom Zeltplatz den Koffer gar nicht wegschicken, da es aber ein Notfall war hatte der Chef dann doch ein Einsehen.
Den Schlüssel zum Koffer habe ich dann später per einfachem Brief aus Norwegen verschickt. Natürlich ging wie zu erwarten war der Schlüssel auf dem Weg nach Deutschland verloren und der offene Brief ist dann ohne Schlüssel angekommen. :(

Micha BikeIn Dänemark hatten wir dann unseren ersten Regentag. Micha hat es abends nach einem Kreisverkehr gelegt. Passiert ist glücklicherweise nicht viel, da seine Maschine vollverkleidet ist. Sein rechter Koffer hat eine deutliche Schramme und seine rechte vordere Fußraste ist abgerissen. Seine Kombi hat nur einen kleinen Riss. Sprich alles noch gut und nichts schlimmes passiert. Wir haben dann den ADAC gerufen und haben mit einem pfiffigen Mechaniker zu tun gehabt. „Hm die hintere Raste ist ja noch dran, vielleicht passt die ja auch vorne hin!“ Und so war es dann auch. Die hintere Raste ist nun vorne und hält immer noch. Wenn ich das mit meiner Maschine gemacht hätte, wäre sicherlich ein größerer Schaden gewesen. Vorne ist bei mir ja alles offen und kein Sturzbügel vorhanden.

Einmal habe ich mein Bike aber doch mal im Stehen umgeschmissen. Der Seitenständer war nicht richtig unten und beim Absteigen ist se umgekippt. Naja außer einem kleinen Kratzer am Motor / Vergaser ist nichts passiert.
Nerviger war dann eher die Tatsache dass meine Kette zweimal locker war. Das erste Mal hab ich sie nach ca. 2000 km nachspannen lassen. Dafür fing dann später mein Bugspoiler an der hinteren Schraube an locker zu werden. Ohne Werkzeug konnte ich es dann nicht mehr reparieren und so war das Kurvenfahren auch endgültig vorbei. Erstens war es an diesem Tag wieder regnerisch und zweitens hat der Spoiler am Ende so stark gegen den Krümmer gestreift, dass man immer noch die Verfärbungen sieht. In Dänemark hab ich dann immerhin wieder einen verständnisvollen Hotelbesitzer angetroffen, der mich in seiner Werkzeugskiste das nötige Werkzeug benutzen ließ. Dann einmal den Krümmer komplett abgeschraubt und die hintere Schraube mit der Sicherheitsmutter endlich mal auch von oben durch die Halterung verschraubt. Vorher war die Sicherheitsmutter auf der Schraube und nur von unten durch die Halterung gesteckt. Da war es ganz klar, dass das auf Dauer nicht halten kann.
Kommen wir wieder zur Kette. nach weiteren 1700 km hab ich die Kette erneut gespannt und es waren nur noch ca. 1600 zum Nachhauseweg. Diesmal musste ich sie schon fast bis zum Ende spannen und man hat deutliche Rostspuren. Und so kam es wie es kommen musste. Wir fuhren nach Dänemark rein und am letzten Tag die 960 km über die Autobahn und kurz vor Heilbronn ist mir die Kette vollends runtergesprungen. So durfte ich die letzten 100 km auf den ADAC warten mich abschleppen lassen und mit einem Leihwagen nach Hause fahren. Die Heimfahrt war dann auch abenteuerlich. Die ganze Zeit mit dem Motorrad war das Fahren nie ein Problem, das Autofahren war dann doch wieder eine kleine Umstellung. Plötzlich musste ich wieder sauber die Spur halten und nicht zu schnell fahren. Am Ende bin ich trotzdem gesund nach Hause gekommen. Am nächsten Tag wurde mein Bike nach Stuttgart zum Händler geschleppt. „Hallo die Kette muss noch Gewährleistung sein. Ich hab das Bike erst vor 1 Monat geholt!“ – „Jo aber sie sind immerhin schon 6000 km damit gefahren, da kann eine Kette schon mal durch sein! Ich kann ihnen draußen ein aktuelles Beispiel von einem anderen Kunden zeigen!“
Na gut, dann gab es eben einen neuen Kettensatz für 280 Euro Festpreis inklusive Montage. Das war auch nervig, aber es hätte nochmal deutlich teurer sein können.

Was lernen wir daraus: Wenn du ein Bike kaufst und vor allem beim großen L&L, dann solltest du immer erst alle Schrauben kontrollieren, die Flüssigkeiten wechseln und der Kette nicht mehr allzu viele Kilometer zutrauen.

Ansonsten war Norwegen echt schön. Hübsche Landschaft, tolle Kurven und gemütliche Hütten. Gezeltet haben wir dort nicht mehr allzu oft. Besonders zum Ende hin haben wir eben immer eine Hütte gesucht. Die teuerste hat mal 560 NOK (60 Euro) gekostet. Geteilt durch 2 ist es immer noch günstiger als jedes Hotel. Nur in Dänemark haben wir uns auch mal den Luxus eines Doppelzimmers geleistet, was dann 50 Euro pro Nase gekostet hat. Insgesamt sind wir aber mit den Kosten relativ klein gewesen. Ca. 400 Euro für Sprit. Und vielleicht nochmal 600 Euro für Essen und Übernachtungen. Für 10 Tage also ganz ok. Vom Fahren her fand ich Dänemark und Norwegen sowieso viel angenehmer. Manchmal sind die Straßen zwar sehr zweifelhaft und viele Spurrinnen aber die Leute fahren irgendwie entspannter und scheinen weniger gestresst zu sein. Und ich glaube das lag nicht nur daran, dass wir auf Touristen Straßen unterwegs waren, es waren auch viele Einheimische zu sehen.
In Deutschland angekommen (gut wir waren auf der Autobahn) waren sofort wieder Raser da. Obwohl wir auch schon meistens unsere 150 kmh auf der linken Spur gefahren sind. Was wir leider falsch gemacht haben: Wir sind eigentlich nur die ganze Zeit gefahren und konnten abends nie mal die Stadt anschauen. Das war etwas schade. Gerade Bergen wäre schön gewesen oder vielleicht auch Oslo. Wir hatten auch aber auch einen straffen Zeitplan. 4688 km (+ die 100 km) in 10 Tagen ist auch eine sportliche Leistung, da bleibt nicht viel Zeit. Außerdem haben wir morgens oft rumgetrödelt beim Frühstück und Packen. ;)

Und was man auch wissen sollte: Fahre als Nakedbike Fahrer nie hinter einem Reise Enduro Fahrer hinterher. Der merkt den Seitenwind und Vorderwind nämlich nicht, während du jeden Wind merkst. Das kann dazu führen, dass dein Vordermann weg ist und du nicht mehr hinter kommst. Besonders wenn du als Anfänger/Wiedereinsteiger gerade erst deine ersten 4000 km fährst. ;)

Ein paar Impressionen:

Auf gehts nach Norwegen

Karte-NorwegenNachdem mich mein Bruder dazu überredet hatte mir endlich mal ein Motorrad zu kaufen haben wir nun auch unsere Route geplant.
Innerhalb 13 Tage vom Nordschwarzwald aus über Ulm (Verwandte kurz besuchen), Würzburg, Hamburg (immer schön dort), Kolping in Richtung Frederikshavn zur ersten Fähre in Richtung Oslo. Von Oslo geht es dann weiter in Richtung Norden über Jordet, Engerdal, Roros, Buvika, Trondheim und wieder runter über Sunndalsora, Andalsnes, Dalsnibba. Über die Auerlandsvegen nach Geilo (geiler Name! :) ) über Miland, Treungen nach Kristiansand zur Fähre zurück nach Hirtshals in Dänemark. Dann nach Flensburg (mal unseren Punktestand abfragen ;) ) und über Göttingen / Hannover wieder zurück.
Laut Google Maps sind es wohl so 4573 km und auf den meisten Strecken die Option Autobahn vermeiden aktiviert.

Wir nehmen mal unser Zelt mit und hoffen einfach auf gutes Wetter und sind mal gespannt wie die Landschaft und auch die Leute dort so ticken. So beim Erzählen schwärmen ja viele von Norwegen. Wir packen auf jeden Fall mal die Badehose ein, falls wir ein paar schöne Stellen finden. :)

iOS Spyware Pegasus – iOS updaten

Es gibt mal wieder eine neue Spyware. Diesmal nun eben auch auf iOS Basis. Heise schreibt darüber schon ausführlich. Selbst Tagesschau hat schon darüber berichtet.

Wer noch auf 9.3.4 oder älter unterwegs ist: Am besten mal auf iOS 9.3.5 updaten. Das tut einfach gut und schließt die Sicherheitslücke.