Straßenmusiker: David

Als ich heute in Böblingen die Straße wieder so entlang laufe, bemerke ich auf einmal einen Straßenmusiker. Zuerst bin ich an ihm vorbei gelaufen und hab nur n paar Cents dem Typ in die Mütze geworfen.
Doch irgendwie tat er mir leid und ich hatte noch ein wenig Zeit bis der nächste Bus nach Calw fuhr. Also lief ich wieder zurück und fragte ihn ob er Hunger habe. Er hat erst mal nix verstanden, doch dann mit Handzeichen hab ich zum Döner gezeigt.
Joa, er hat sich dann hingehockt und den Döner echt schnell gegessen. Hat ihm echt geschmeckt.. ;) Isch ja au was leckeres. Ich hatte au ein wenig Hunger und hab au einen Döner gegessen.

Joa, so als er gerade seinen Döner vespert meint er so:
„Hey, ich David und du??“
„Ich bin Tobi“, hab ich gesagt.
„Tommy??“
„Ne Tobi.. :-)“
„Aaah..“

So weiß ich wenigstens seinen Namen! Leider hab ich nicht herausbekommen, woher David stammt. Bei der Verabschiedung meinte er noch sowas wie: „Mutter tot!“ und machte dabei ein trauriges Gesicht. Ich hab ihm noch Gottes Segen gewünscht und denk, dass Jesus sich auch um ihn kümmern wird!!
Doch es macht doch echt ne Freude, mal mit fremden Leuten Döner zu vespern.. :-)


Das ist David..


So sitzt er oft da und spielt auf seinem Akkordeon. :-)

Jetzt beim Schreiben fallen mir gerade die Worte Jesus Christus ein:
„Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25, 40b)

So, das war mein Erlebnis und ich bin froh, dass es sowas gibt.
Danke Jesus für deine Augen und dein Herz, was du auch mir geschenkt hast.

Sei gesegnet.
In Jesu Namen.

So ischd es!!
Tobi

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder. Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

3 Antworten zu “Straßenmusiker: David”

  1. Erbeere sagt:

    Hey Tobi, das ist wirklich eine gute Tat. Ich kaufe auch ab und an, was zu Essen, statt etwas in den Hut zu werfen. Zumindest bei „Bettlern“. Manch einer steckt ja in einer mafiösen Struktur fest und muss das Erbettelte abgeben. Da ist was für den Magen immer besser, hehehehe

    Gruß
    Erdbeere

    • Tobi sagt:

      An die Mafia habe ich zu dem Zeitpunkt gar nicht gedacht, da ich noch nicht so viele Mafiafilme angeschaut hatte.
      Aber selbst wenn es keine Mafia gibt: Geld kann auch für Waffen und Alkohol ausgegeben werden. Essen ist oftmals besser.

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  1. […] Teilnehmer: Tobi, der Straßenmusiker: David lieber einen Döner kaufte, als Geld in den Hut zu werfen. Diese Variante wähle ich auch gerne. […]