Was ist Tschunk?

Genau diese Frage hab ich mir schon öfters gestellt. Insbesondere vor, während und nach der Gulasch Programmier Nacht in Karlsruhe Doch wenn man das Getränk einmal gesehen hat, ist die Frage sehr leicht zu beantworten.
Kurzum: Es ist ein Caipirinha, der mit Club-Mate verdünnt ist. Und wo trinkt man so was am ehesten? Natürlich bei Hacker und anderen Nerdveranstaltungen. :)

Es gibt natürlich auch eine extra Seite, die das Getränk sehr ausführlich erklärt: Tschunk.org (was auch die Quelle des Bildes ist)

Joa, schmeckt sicher sehr lecker. Denn ein Caipi schmeckt auch sehr lecker. Tschunk könnte man ja mal auf die Clou-Liste setzen. Das Problem dürfte nur an der Club-Mate liegen, da wir diese in Calw sehr schlecht bekommen.

Rezepte gibt’s natürlich auch bei Entropia. So ganz aus der Region eben.

GPN12 – Mein Rückblick

Gestern war ich also nun endlich mal auf einer sogenannten Nerd-Veranstaltung. Nicht etwa auf dem „Chaos Communication Congress“ oder dem „Chaos Communication Camp“, sondern auf der Gulasch Programmier Nacht (GPN) in Karlsruhe.
Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Neben verschiedenen Technik Vorträgen, wie „Crash Course Lua“ oder „Linux Networking – Ninja Style„, hab ich mir zusammen mit Manu auch gesellschaftliche Vorträge angehört. Da wurde beispielsweise über SharefoodForest berichtet, ein Portal das sich als Informationssystem für gemeinsame dezentrale Landwirtschaft. Die Idee dahinter ist, dass sich ein paar Leute zusammen tun, etwas Land kaufen oder geschenkt bekommen und dieses Land zum Anbau von Nahrungsmittel nutzen. Die naheliegenden Anwohner können dann aufs Feld kommen und zum Beispiel die Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln oder Ackersalat ernten. Ziel wäre es, dass sich die Leute wieder autark ernähren können und eine neue Sichtweise auf die Nahrungsmittel bekommen. Vielleicht auch weniger wegschmeißen und anstatt Massenanbau mal wieder naturbelassene Nahrungsmittel essen. Das ist ein großes Ziel und sicher sehr schwer zu realisieren. Die Idee ist auch nicht neu, aber mithilfe des Internet ist es heutzutage einfacher das Wissen gemeinsam zu teilen. Jeder kann sein Wissen auf der Seite beitragen und Interessierte können damit von anderen profitieren.

Ein weiterer technischer Vortrag war das HERD Projekt, das Roboter in Schulen bringen möchte und damit den Schülern die moderne IT etwas näher bringen möchte. :) Na gut, es ist noch nicht ganz ausgereift, aber wenn noch ein paar Leute mithelfen, sehe ich darin ein großes Potenzial. Denn damit müssen die Lehrer keine Nerds sein und die Schüler können die Roboter leicht programmieren. :) Fast wie Arduino nur etwas anders. Man darf noch gespannt sein, was aus diesem Projekt hervorgeht.

Leider habe ich den Vortrag über Captain Crunch verpasst. Das wäre sicher noch ein sehr interessanter Talk gewesen. Schließlich war dies der erste Hacker, der damals die Telefonnetze ausgenutzt hat. Wer die Geschichte nicht kennt, ist entweder zu jung oder kein Nerd. Hier noch die englische Wikipedia zu John Draper.
In der Zeit wo eigentlich der Captain Crunch Vortrag gelaufen wäre, war ich eben noch beim Lockpicking Tisch vertieft und habe versucht ein paar Schlösser aufzumachen. Zwei einfache habe ich auch aufbekommen. Mit den anderen Schlössern habe ich dann die restliche Zeit verbracht, aber leider kein einziges mehr davon aufbekommen. Na gut, muss ich ja auch nicht können. Vielleicht schaff ich bei der nächsten GPN weitere Schlösser. Der Ansatz ist schon faszinierend: Ohne Schlüssel, dafür jedoch mit Spanner und Haken die inneren Federn in die richtige Richtung zu bewegen um damit die Schlösser aufzumachen. Ein paar Spezialisten haben wir ja auch in der Feuerwehr, da auch ab und an mal eine Türöffnung notwendig wird. Es gibt auch Lockpicker in Karlsruhe, die auch den Stand bei der GPN12 gemacht haben und auch immer wieder kleine Einführungen gemacht haben.

Der letzte Vortrag an diesem Tag war über ein neues Portal, mit dem wir die Welt retten können. :)You Are HERO„. Dabei geht es darum, Quests, wie man sie von vielen Spielen kennt im Real-Life umzusetzen. Konkret bedeutet dies, dass man sich wie üblich auf der Seite einen Account erstellt, seine Fähigkeiten angibt und Aufgaben erfüllt. Das klingt erstmal nicht spannend. Das Spannende daran kommt in Verbindung mit dem Alltag. Verschiedene NGOs (beispielsweise das DRK, Diakonie oder auch Krankenhäuser) aber natürlich auch Privatpersonen stellen verschiedene Aufgaben bereit. In seinem Account sieht man dann eben alle Aufgaben, die zu einem passen. Bist du beispielsweise ein kreativer Mensch, wird dir vielleicht eine Aufgabe aus dem musikalischen Bereich oder Grafikbereich angeboten. Bist du eher ein Actionheld, wird die Aufgabe eher mit Action verbunden sein. Liegen deine Stärken eher im Sciencebereich kannst du vielleicht Programmieraufgaben übernehmen oder andere schöne Aufgaben.
Nimmst du dann mal eine Aufgabe an, wird ein Kontakt zum Auftraggeber hergestellt und die Aufgabe wird erstellt. Mit jeder erfüllten Aufgabe bekommst du dann Erfahrungspunkte und steigst mit der Zeit auf. Eben wie in Computerspielen. Erfülle Quests (also Aufgaben) und du wirst belohnt. Mit der Zeit kannst du auch immer größere Aufgaben erledigen oder die Aufgaben gemeinsam mit anderen bearbeiten. :)
Die Aufgaben können auch ganz alltägliche Aufgaben sein. Wenn ich beispielsweise als Aufgabe schreibe: Ich brauche Hilfe beim Kuchen backen oder Rasen mähen, ist das zwar einfach, aber immerhin eine Aufgabe. Es muss ja nicht immer die EINE große Heldentat sein. Auch kleine Taten verändern dein Umfeld.
Ich finde diesen Ansatz gut, da er sich auch mit meinem Lebensstil deckt. Aktuell ist die Webseite während der GPN im Betatest. Die nächste Public Beta wird dann vorraussichtlich erst im Dezember / Januar sein. Man darf also gespannt sein, was die Jungs und Mädels noch so machen werden. ;)

Dazwischen gab es auch noch lecker Gulasch und zum Schluss des Abends die Gulaschbytes. Bei den Gulaschbytes treten immer zwei Teams gegeneinander an, bekommen ein Bild vorgesetzt und müssen daraus einen Begriff aus der IT erraten. Besonders lustig fand ich das Bild zu USB.

Quelle des Bildes: GPN12-Wiki

Abendschule bald vorbei

Nun ist die Abendschule bald vorbei und meine Motivation hat in den letzten Monaten auch nochmal ein bisschen nachgelassen. Bis auf Mathe konnte ich aber so gut wie jede Note halten. In Mathe habe ich leider nun eine 4 statt einer 3 als Anmeldenote, doch dieses kann ich in der Prüfung wieder in eine 3 umwandeln. Damit wäre ich letztendlich auch zufrieden, da ich Mathe nicht so gerne mag. Insbesondere bei der Exponentialrechnung hab ich mich schlussendlich gar nicht mehr auf die Arbeit vorbereitet. Andererseits war zu dieser Zeit auch recht viel im Geschäft zu tun, weshalb ich teilweise auch mal im Unterricht gefehlt habe. Hinterher ist man aber immer schlauer.

Bis Himmelfahrt ist noch regulärer Unterricht. An Himmelfahrt und die darauf folgenden Tage habe ich dann noch meinen Mathe Wiederholungskurs (schließlich wird man alt und vergesslich, da kann eine Wiederholung in Kurzform nicht schaden). Danach geht es schon zügig mit den ersten schriftlichen Prüfungen los.
Donnerstag 24. Mai ist die Deutschprüfung –> Da haben wir neulich einen Übungsaufsatz geschrieben auf Prüfungsniveau. Ich kann mit den Büchern nichts anfangen, also habe ich die Frei Erörterung genommen zum Thema „Wir denken immer zuerst an das was wir nicht haben und selten an das, was wir haben.“ Ein paar Aspekte haben gefehlt, aber war dann doch noch eine 2-.
Freitag 25. Mai ist dann Englischprüfung dran –> Im Hörverstehenstest gab es ja noch eine 2,8 und damit wäre ich auch zufrieden. Also kann ich da in der richtigen Prüfung auch gut eine 2 schaffen. Sollte diesmal nur pünktlich dort sein. :)

Danach sind erstmal zwei Wochen Pause und Zeit zum Arbeiten und nebenher vielleicht auch zur Gulasch-Programmier-Nacht in KA zu gehen. Mitte Juni geht es dann weiter mit den letzten schriftlichen Prüfungen.
Nämlich am Mittwoch 13. Juni mit Wirtschaft –> Ich hab in den zwei Jahren ja schon manches gelernt und kapier nun auch manche Abläufe im Geschäft besser. Zur Abschreckung vor einem Wirtschaftsstudium war es auch sehr nützlich. Ansonsten: Das braucht kein Mensch, es gibt ja gute Computer oder Wikipedia um die Regeln in Code umzusetzen. :)
Am Donnerstag 14. Juni kommt dann Mathe –> Es ist teilweise interessant und jetzt, wo wir endlich die Vektorrechnung machen, wird es sehr interessant. Die andere Kurvendiskussion und Trigonometrie ist doch sehr öde… Dann doch lieber mal mit dem Motorrad die Kurven austesten.

Am Freitag den 15. Juni bis Sonntag 17. Juni verweile ich dann in Berlin und treibe mich in vermutlich für mich untypischen Locations herum. Irgendwelche Kneipen, Clubs wo Atzenmusik läuft. Dazu noch als Atze (Atzencap, Hawaiikette, Atzenbrille und Knicklichter) verkleidet.

Dann habe ich noch ein paar Wochen Zeit und am 2. Juli kommen dann die mündlichen Prüfungen.
Donnerstag den 12. Juli kommen dann endlich die Zeugnisse (bei mir wohl knapp ohne Belobigung!) und abends gehts noch gemeinsam ins Seestudio. („Das Seestudio ist doch direkt neben dem C33!“ ) Das freut mich doch ein wenig und vielleicht spielen die dann auch ein wenig Rockmusik. So ganz normale Radiomusik wäre doch langweilig. Mando Diao oder Ärzte wären schon angebracht. :)

Das ist nun mal der Plan. Und wenn das alles vorbei ist, habe ich wieder Zeit für andere Sachen: Freundinsuche, Feuerwehr, Shackspace besuchen, Python lernen, Pirat werden, Motorrad kaufen!
Das Studieren kann ich mir eigentlich sparen. Denn mittlerweile ist mein Gehaltsniveau recht hoch und fast so viel, wie ich damals als „Einstiegsgehalt“ gefordert habe. Wenn ich also studieren wollen würde, wäre der Job erstmal weg. Und das möchte ich momentan nicht wirklich aufgeben.

Außerdem was soll ich denn studieren?
Informatik? Toll und wo? Beim Magenta-T? Nö, muss nicht sein.
Maschinenbau, nö, das reizt mich nun auch nicht wirklich…
Wirtschaft auch nicht.

Also kann ich es doch einfach bleiben lassen. Denn ich hab ja sowohl technische Aufgaben (Windowsrechner, Server, Onlineshop, eigene Programmierungen!) als auch nicht-technische Aufgaben (Beschaffung von Hardware, Poolfahrzeug verwalten). Woanders ist dann vielleicht alles größer und vielleicht auch einfacher, aber ohne große Freiheiten.

Genau deshalb fang ich ab Herbst oder so mal an, im Stuttgarter Shackspace die Vorträge zu besuchen. Denn Java lernen oder auch Kryptografie sind Themen, die mich auch immer mal wieder interessieren.

Joa, das soll es mal wieder gewesen sein. Bis dann also.

Don’t fuck with a hacker’s machine

Ich wünsche erstmal noch allen meinen Lesern ein frohes Neues Jahr mit viel Gesundheit und Erfolg.

Einfach ganz großes Kino. :)

Gefunden via sjmp.de

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