Habe wieder einen Presseausweise für die CeBIT 2013

Ihr erinnert euch: 2010 hatte ich das erste Mal versucht einen Presseausweis für die CeBIT zu ergattern. Das hat damals auch recht gut geklappt und so konnte ich erstens kostenlos auf die Messe und zweitens auch noch in die gesperrten Bereich wie den Resellerbereich, wo die interessanten Sachen gezeigt werden.
2011 habe ich das nochmals probiert und hatte dann damals kein Glück dabei. Letztes Jahr war die Motivation und das Interesse an der CeBIT nicht so groß.
Dieses Jahr habe ich mich einfahc nochmals für einen Presseausweis beworben und prompt wieder einen bekommen. Dieses Jahr wird es sich vermutlich auch ein wenig lohnen, da wir im Geschäft bauen werden und ich mir damit mal Gedanken um eine neue Telefonanlage, Fax und vielleicht auch einen neuen Mailserver Gedanken machen könnte.
Außerdem sind die Vorträge dort auch ab und an richtig spannend. Einfach mal live zu sehen, wie jemand eine Windows Büchse aufmacht oder beim Heise Stand die Schlange für einen neuen PGP Key zu sehen.

2011 habe ich den Fehler gemacht mit dem Auto hinzufahren. Das ist eigentlich ganz ok, aber wenn man alleine hinfährt und dann den ganzen Tag auf der Messe herumläuft, wird man richtig müde. Und 1100 km herunterreißen muss ja auch nicht immer sein. Die Bahn bietet dafür ein Ticket für 99 Euro an (Hin und Zurück). Das wird vermutlich meine Wahl sein. So kann ich morgens einfach in Calw einsteigen, gemütlich CeBIT fahren und abends wieder gemütlich in den Zug nach Calw sitzen.

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Motek 2009

Die Motek ist eine Messe rund um den Maschinenbau. Da gibts allerlei zu sehen: Motoren und Antriebe, Krantechnik mit Saugnäpfen die mehrere Hundert Kilo heben können. Oder auch Förderbänder mit anderen Kombinationen. Oder wie bei den Schweizern gesehen: Eine vollautomatische Spritzgußmaschine: Diese Maschine spritzt eine Hülle an, nimmt die dazu passenden Kontakte und verbaut diese. Im letzten Schritt prüft die Maschine sogar noch, ob alles richtig ist. Sind die Kontakte richtig gesteckt, ist alles gut vergossen. Das war endlich mal eine Veranschaulichung wie unsere Kabel eigentlich eingesetzt werden.

bierabfüll-anlage

Am Interessantesten ist natürlich die Veranschaulichung der Technik am Beispiel einer vollautomatischen Bierabfüllmaschine. Das Bier ist zwar nicht meine Marke, aber die Technik ist hochinteressant.

Andere nehmen einfach die Bierkiste und zeigen wie toll sie diese schütteln können. Die Greifer haben zwar alles gehoben, aber das am Beispiel von Bier zu zeigen halte ich für Verschwendung. Naja, Japaner eben.

bier schüttler

Wieder andere nutzen Roboter zur Wahl: Gut, da es öffentlich geschieht und relativ langsam ist, wird es wohl nie dazu kommen. Aber interessant ist es allemal.

wahl eins
wahl zwei

Und zu guter Letzt noch eine richtige Kunstfigur: Alles aus Stahl, Ketten und anderes Zeugs.

nette Figur aus Metall

Alles in allem war es eine interessante Zeit, ich hab einiges gesehen und auch manches gelernt. Nur manches wurde langweilig, da viele Hersteller die gleiche Technik verwenden (Krantechnik, Rolltechnik).
Einer unserer Kunden hatte eine tolle Designstudie: Eine Art Sessel aus Plastik mit einer Vorrichtung für eine Kiste und oben drauf ein Kran um die Kiste zu leeren.