Stressfaktor: zu erledigende Aufgaben

Manchmal wächst einem alles über’n Kopf…

Ich mein‘, der Körper schüttet ja schon allein deshalb Stresshormone aus, wenn der Kopf weiß, dass man noch sooo viel zu erledigen hat, das man im Moment aber nicht erledigen kann, da die notwendigen Voraussetzungen dafür fehlen.

Meine Notiz-Zettelchen lassen sich so langsam echt stapeln!

Aber die kann ich innerhalb der nächsten Woche dann alle ruhigen Gewissens wegschmeißen, da die Aufgaben, die darauf stehen, dann alle erledigt sind. 

Zum Einen wären da einige offene Rechnungen, die ich nun mal erst zahlen kann, wenn auch genug Geld auf’m Konto ist (60 Euro davon für die ärztlichen Untersuchungen, die ich durchführen lassen musste, um die Auflagen für die Polizei-Ausbildung erfüllt zu haben und 50 Euro für die Rollerteile-Rechnung – siehe Unfall) – zum Andern die Polizei-Auflagensammlung, die noch nicht komplett ist, weil die Arzthelferin, die Zugang zu dem notwendigen Befundbericht hat, nicht da war und ich den erst am Dienstag per Post bekomme.

Tja, und dann wären da noch zwei Referate, fünf Arbeiten und einen Vortrag über den Römer-Brief, den es noch vorzubereiten gilt. Außerdem bieten sich noch einige kleinere bezahlte Jobs (meist Gartenarbeiten) mit meinem selbstständigen Nachbarn an, die ich auch noch erledigen kann (damit wieder Kohle reinkommt). 

Wie gut ist es da, wenn man sich auf gesunde Weise entspannen kann: es gibt wirklich nichts besseres, als eine runde joggen zu gehen. Danach waren meine Sorgen auf einmal wie verflogen. Vor allem finde ich dabei auch immer wieder Ruhe. Und ich hab das gute Gefühl, wieder ein wenig konditionierter geworden zu sein.

Wenn ich nun darüber nachdenke, haben so viele Aufgaben auf einem Haufen am Ende auch ihr Gutes: man ist stolz auf sich, alles gut gemeistert zu haben und erkennt, dass man in der Lage ist, logistisch zu denken („Wie kann ich die eine mit der anderen Aufgabe verknüpfen und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?“), Verantwortung für die zuverlässige Erledigung der Aufgabe zu tragen und für lange Zeit höchst konzentriert zu bleiben.

Natürlich brauchen Seele und Körper nach so einer Zeit dann auch wieder Erholung. Die hol‘ ich mir dann mit den Osterferien. 

Über den Autor dieses Artikels: Micha

Bruder von Tobias, hat mehr als einen Vogel in seinem Zimmer und spielt gerne Keyboard.
In seiner Freizeit zeigt er auch den Kindern in der Jungschar, wo es lang geht.

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