Kurfürst – Flügel der Morgenröte (und andere tolle Bands)

Kurfürst ist eine Band aus Ostdeutschland und mir eigentlich nur durch den Song „Flügel der Morgenröte“ bekannt. Der Song war auf dem Sampler „Upcoming Rock 2009“ drauf und fiel mir sofort irgendwie positiv auf. Er ist Freude ausstrahlend und vor allem recht eingängig.

Den Text dazu habe ich leider nicht gefunden, aber dafür den Song. Aktuell kannst du den Song einfach durch Betreten der Seite anhören: Kurfürst (startet automatisch)
Da ich nicht direkt auf den Song verlinken möchte, hier der Link zum Media Bereich der Seite

Nach Obadja (leider nicht mehr da), Maskil (die haben übrigens folgendes vor langer Zeit geschrieben)

kommt nun eine weitere deutschsprachige Lieblingsband im christlichen Bereich dazu: Kurfürst

Oh mann, 2 Jahre Freakstock Abstinenz lassen einen doch richtig altern. Ich höre immer noch die gleichen alten Bands wie früher gerne und neue Bands sind kaum in Sicht. Es wird Zeit, dass ich mal wieder auf ein Freakstock komme. Wenn die verrückten Calwer nicht traditionsgemäß in der gleichen Woche wie das Freakstock ihr Zeltlager machen würden, täte mich ja gar nichts daran hindern.

Schlittenfahren in Pontresina

Nachdem das letzte Jahr zum Ende hin noch ein bisschen stressig war und viele Geschenke und Pakete kamen, war eine Skifreizeit in der Schweiz genau das richtige. Los ging es am 2. Januar in Alzenberg. Dort wurden die Ski und Snowboard in die Dachkisten verteilt, das Essen zwecks Zoll auf die Autos verteilt und los gings.
Nach einer sehr langen Fahrt mit Zwischenstopp beim MacDoof in Konstanz kamen wir endlich an, und es gab zum Abendessen schon einen leckeren Eintopf á la Geißburger Marsch.
Sonntags war dann die Freude groß, endlich konnte man Skifahren und somit auch die Skipässe abholen um gemütlich mit den Skiliften bzw. Gondeln den Berg hochzufahren. Da ich weder boarde noch Ski fahre bin ich an diesem Tag mit den anderen Faulenzern zur Bobmeisterschaft gefahren und bis zum Start hochgelaufen.

Nachmittags bin ich durch Pontresina gelaufen und hab mich ausgeruht. Pontresina ist im Übrigen eine sehr schöne wenn auch klein Stadt, so sind doch einige bedeutend große Hotels vorhanden und steile Abhänge, die fürs Eisklettern optimal sind.

Montags hatten die Läden ja wieder offen, also bin ich nach Pontresina ein paar Postkarten kaufen und im COOP das Sortiment durchschauen. Die Schweizer haben übrigens die beste Vollmilchschocki, aber das weiß ja sowieso jeder. Gelle? Nachmittags gings nach St. Moritz. Was ich persönlich ein wenig langweilig fand. Außer Kaufhäusern und Menschen mit Pelzaccessiores, dicken Autos (sogar ein Rolls Royce hab ich gesehen) und lauter Neureichen gibts nicht viel zu sehen.

Achja ein Hotel, dass ihre Karte nur auf Russisch geschrieben hat, gabs auch. Naja, die Russen sind ja auch die Geldgeber für den Wohlstand in St. Moritz, kann man zumindest bei diesem Hotel annehmen.
Abends gabs dann eine Andacht über David und Bathseba und dem damit verbunden Mord durch die Versetzung von Urija an die (russische) Front. Später kam ja Nehemia und hat David das Gleichnis von dem reichen Bauern der viele Schafe hatte und dem armen Bauern, der ein einziges Schaf hatte, dass er hegte und pflegte. Als der reiche Bauer eines Tages Besuch bekam nahm er einfach das einzige Schaf vom armen Bauer und schlachtete es für seinen Besuch. David wurde darauf sehr erzürnt und wollte diesen Mann hinrichten lassen. Als Nehemia König David sagte, dass Er der Schuldige sei wurde David erstmal sprachlos. Ihm war nämlich auf einmal wieder der Ehebruch mit Bathseba und der Mord an Urija bewusst. Doch zu Nehemias überraschen wurde David dadurch nicht noch wütender, sondern David bekannte seine Schuld und bekam Vergebung.
David hätte den Propheten Nehemia ja auch einfach ins Gefängnis werfen können oder auch umbringen, dann wäre die Sache auch aus der Welt geschafft. Doch weil David erkannte, dass Gott den Ehebruch und auch den Mord gesehen hatte, tat er das einzig Richtige. Er bat um Vergebung und es tat ihm gut.
Dienstag war dann ein Tag zum Schlittenfahren. Wir sind die längste Strecke der Welt runtergefahren: 5KM lang bergab mit Kurven. Das war echt gigantisch und hat Spaß gemacht. Bis…. ja bis auf einmal eine krasse Kurve kam und ich mit dem geliehenen alten Holzschlitten gegen eine Steinmauer gecrasht bin. Mir hats nichts gemacht, aber der Schlitten ist auf der einen Seite komplett auseinander gekracht. Als ich dann endlich unten war hab ich dann an der Kasse dann doch noch einen ausgeliehen und bin mit diesem dann immer runtergefahren. Der geliehene Schlitten ging auch besser ab. Der Preis für den Spaß ist eigentlich auch ok: ca. 45 Franken für Zugfahrt von Pontresina nach Preda bzw. Bergün und wieder zurück und Tageskarte für den Skilift nach oben. Der geliehene Schlitten ging auch mit 10 Franken. Abends gabs dann noch ein paar Gedanken zum gleichen Thema wie am Abend zuvor (David und Bathseba).
Mittwochs wollte ich dann eigentlich nichts mehr machen, aber weil zwei Mädels was machen wollten, bin ich eben nochmal Schlitten gefahren. Die beiden sind mit einem Schlitten zusammen gefahren. Ich mit einem einzelnen, was auch besser war: Gewichtsverteilung und Geschwindigkeit und fehlende Bremskünste. Das war nämlich zwar nur eine 3,5 km lange Strecke, doch mit noch krasseren Kurven und steilen Abhängen. Im Sommer fährt man da anscheinend einen Pass hoch, was sicher auch reizvoll ist. Da hat es mich öfters rausgehauen, doch wer keine blauen Flecke riskiert hat manchmal auch keinen Spaß. Die beiden Mädels (Debby und Thea) haben sogar einmal gesungen „Lieber Gott sei gnädig“ als die Kurve kam, doch geholfen hat es leider nicht viel.

Naja, nachdem wir ein paar Mal gefahren sind sind wir auf den Philosophenweg (der oben auf dem Berg war) gewandert und haben unter anderem Einsteinszitat gelesen und zu guter Letzt auf einer Holzbank, die einfach in den Schnee gestellt war rumgeflackt. Danach gings noch ein paar Mal abwärts, danach hab ich eine Pause gemacht und hab die beiden Mädels mal alleine fahren lassen. Als die beiden unten waren, wollte ich auch nochmal fahren, doch das hätt ich lieber bleiben lassen. Denn beim runterfahren tat mir alles weh durch die vielen Schlaglöcher, die allgemeine glatte Bahn und das eine Schlagloch auf einer Brücke. Dort kam leider mein Fuß ungeschickt unter den fahrenden Schlitten, so dass der nachher saumäßig wehtat. Doch ein Mann gibt niemals auf, also weiterfahren und niemand was sagen! Waren ein paar blaue Flecke und weiter nichts.
Abends gabs dann wieder lecker Essen und eine Andacht über Gehorsam und das Milgram Experiment. Man glaubt gar nicht, dass 85% deutsche Probanden bei diesem Experiment die 450 Volt Marke gedrückt hätten. Sind wir so abgestumpft, oder war das doch ein Fake.
Die beiden anderen Tage hab ich dann ruhig angehen lassen. Außer ein paar Einkäufe (tragen helfen) und ein bisschen lesen und bloggen hab ich nichts mehr gemacht.

Im Endeffekt war es eine richtig geile Zeit mit neuen Impulsen für meinen Glauben und viiiel Spaß. Das wir WLAN hatten war ganz nett, aber ohne wäre auch ok gewesen.
Ich stell gerade eine Bilder CD zusammen, wenn ich dann alle hab poste ich noch ein paar hier. :)

Achja bei der Rückfahrt ist das Auto, in dem ich mitgefahren bin öfters mal auf der Autobahn ausgegangen. Zuerst haben wir rumgerätselt was es sein könnte, doch als der Fahrer mal auf die Idee kam den Tankdeckel aufzumachen um diesen zu entlüften ging es wieder. Das haben wir eben noch 2, 3 Mal gemacht und dann waren wir auch endlich daheim.
Beim Peter ist wegen der Eiseskälte leider der Automatikschalthebel abgekracht so musste er die ganze Zeit vorwärts fahren, was an und für sich nicht schlimm war. Nach Hause gekommen sind alle wieder.

Bananenchristen

bananenstaudeDiese Woche war bei uns in der Gemeinde ein Missionar aus Sambia zu Gast. Er hat von seiner Arbeit in Sambia berichtet und wegen ihm wurde gestern auch der jährliche Missionsbasar ausgerichtet. Damit er bzw. der Träger des Ganzen, die Liebenzeller Mission wieder neues Geld zur Verfügung hat um die Arbeit in Zukunft weiter zu finanzieren.
Heute war dann wieder wie üblich die Predigt und Vorstellung seiner Arbeit im Land. Er hat davon berichtet, dass in Sambia gut 3/4 der Bevölkerung sich zu den Christen zählt. Leider ist es aber auch wie hier in Deutschland ähnlich, dass diese äußerlich Christen sind. Wenn dann mal Probleme auftreten kommt dann doch wieder der Animismus zum Vorschein und die Leute wenden sich mit ihren Problemen zu den Hexenmeistern oder fragen ihren Ahnen um Rat. Eigentlich kann man sich das kaum mehr vorstellen, dass heute im 21. Jahrhundert immer noch Leute auf solche Sachen ansprechen. Gibt es aber wohl doch noch.
Charly, so wird der Missionar oft genannt, hat gesagt, dass wir Christen mehr zu Bananenchristen werden sollen. Bei Bananen ist es doch auch so, wie es bei uns einzelnen Christen sein sollte: Sie bringen viel Frucht. Eine Banane wächst erst klein auf, doch schon nach relativ kurzer Zeit macht die Banane wieder eigene Ableger von sich selbst und sorgt so selbsständig für hohen Ertrag. Natürlich muss die Pflanze auch gepflegt werden und braucht reichlich Nahrung um zu gedeihen.
So ist es bei Jesus auch: Er sagte mal in Johannes 15 Vers 5: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Und genau so ist es! Wir können viel reden und versuchen zu überzeugen. Ob derjenige, dem wir von Jesus erzählen wollen, dann aber auch wirklich sein Leben Jesus übergibt haben wir nicht in der Hand. Vor allem sieht alleine Jesus, ob derjenige auch mit dem ganzen Herzen dabei ist.
In diesem Sinne: Lasst uns weiter Bananenchristen sein oder fangt an welche zu werden. Das fängt mit dem Gebet an, geht weiter mit persönlichen Gesprächen unter Freunden und führt zu einer weiteren Riesenparty im Himmel, wenn sich wieder einer für Jesus entschieden hat. Am Ende unseres Lebens wird dann auch unser Lohn ein großer sein.
Doch da das Ganze nie besonders leicht ist, ist eine kleine Gemeinschaft (zum Beispiel gemeinsames Bibellesen und gemeinsamen Gebet) immer wieder hilfreich.

Auf den: Lasst uns Bananenchristen sein! Aber achtet auch darauf die Schalen zu entsorgen, damit der nächste nicht ausrutscht. :)

Bild: © Maja Dumat / pixelio.de

Konfi-Freizeit

Ja, vom Freitag bis heute war ich mit dabei. Wo? Im Jungscharhüttle in Calw. Es ging gleich mal schon super los: morgens in der Schule Stress (Englischtest und so…), nach der Schule Stress (Austragen in Rekordzeit) und danach auch noch mal Stress. Warum danach? Weil ich meine Sachen noch nicht zusammengepackt hab, die Spielbeschreibungen für die Spiele, die wir abends dann im Stuhlkreis spielen konnten, ausdrucken und nochmal durchlesen musste, mich noch duschen musste und unter Zeitdruck pur stand, weil ich mit dem Austragen doch nicht schnell genug war.

17:15 Uhr war ausgemacht, doch als ich um 16:55 Uhr vom Austragen wieder zu Hause war, hatte ich ehrlich gesagt kein Bock mehr, mich noch weiter zu stressen; also hab ich die letzten paar aufgezählten Vorbereitungen ganz entspannt abgearbeitet. Nur gut, dass ich keinen Ärger bekommen hab, weil ich letztendlich erst um 17:45 Uhr eingetrudelt bin.

Das erste, was ich wahrgenommen hab, war, dass das Haus voller Leben war: in der Küche wurde eifrig das Abendessen vorbereitet, im Tagesraum wurden die Tische hingestellt und bedeckt und in den Zimmern wurde das eigene Bett mit dem Schlafsack überrollt.

Und ich wurde herzlich empfangen: vom Pfarrer, den anderen zwei Mitarbeiterinnen und den Jungs, bei denen ich mein Bett eingerichtet hab. Bei den Mädchen im Zimmer hab ich mich auch mal noch kurz vorgestellt und weiter gings dann schon in wenigen Minuten mit dem Abendessen.

Ich hätte nicht gedacht, dass es beim Essen so muksmäuschenstill wird, weil ich vom Pfarrer beim Vorbereiten schon einen schlechten Eindruck von den Konfis mitgeteilt bekommen hab. Es sei diesmal nicht so ein frommer Jahrgang, … würde von Jahr zu Jahr immer distanzierter zum Glauben, …

Ich hab aber, zumindest größtenteils, während der ganzen Freizeit einen anderen Eindruck mitgenommen. Von den Jungs war einer dabei, der immer seinen Willen durchsetzen wollte und den auch in „schöne Ideen“ verpackt hat. Zum Beispiel, dass man die Feuerleiter mal rauf und wieder hoch klettern könnte; am Abend, als eine der Mitarbeiterinnen und ich uns die größte Mühe mit den Spielvorbereitungen für Drinnen gemacht haben, Fange im Dunkeln zu spielen; am Samstag, als wir im Stuttgarter Planetarium waren, zum SubWay zu fahren, …

Ich fand ihn aber trotzdem irgendwie symphatisch, auch wenn er es die meiste Zeit geschafft hat, den Pfarrer von seinen „Ideen“ zu überzeugen.

Ja, und so haben wir dann nach dem Fange spielen, was übrigens eine echt gute Idee von ihm war, weil es erstens die überschüssigen Kräfte genommen hat und zweitens, weil es mit den Teens echt Spaß gemacht hat. Aber danach haben wir trotzdem noch einige unserer vorbereiteten „Kreisspiele“ gespielt, was die Gemeinschaft auch nochmal gefördert hat und mir persönlich vor allem beim Namenmerken geholfen hat.

Danach war es etwa 22 Uhr und zum gemeinsamen Tagesabschluss, hat der Pfarrer noch was zum nächsten Tag, den Regeln allgemein gesagt und ganz zum Schluss, nachdem wir noch einige Lieder mit seiner Begleitung an der Gitarre gesungen haben, noch gebetet.

Nachtruhe war aber noch lange nicht; trotzdem konnte, wer wollte, schon schlafen gehen, weil auf den Zimmern Ruhe verordnet wurde. Im Tagesraum dagegen konnte man noch bis um 24 Uhr weiterspielen: zum größten Teil wurde mein Monopoly-Spiel benutzt, bei dem ich natürlich auch mitgespielt hab.

Am nächsten Tag gab es Frühstück, Konfi-Unterricht zum Thema Schöpfung und Universum, mittags Mittagessen und einen Ausflug zum Planetarium Stuttgart, abends Abendessen und theoretisch den Film „Cool Runnings“.

Doch der Film wurde zu meinem Erstaunen abgelehnt, und stattdessen nochmal Fange gespielt. Anschließend hab ich noch mal ein paar Spiele für die bessere Gemeinschaft erklärt, die dann auch gut ankamen.

Danach gab es dann wieder Spieleangebote bis 24 Uhr, dann war Nachtruhe angesagt. Wir haben auf dem Zimmer dann wie am vorigen Tag noch n bisschen geredet und gelacht, nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass erst um 2 Uhr völlige Nachtruhe eingekehrt ist – und dass die Jungs mehr scheiße gemacht haben: einer hat sich in die Hose gemacht, der andere hat dem dann, als er geschlafen hat, mehrmals ins Gesicht gefurzt und der, der seinen Willen immer durchsetzen will, wollte noch unbedingt zu zwei engbefreundeten Mädels aus dem Nachbarzimmer. Das hab ich dann natürlich nicht zugelassen, weil es erstens vom Pfarrer verboten wurde und zweitens er endlich mal lernen musste, auch mal andere Meinungen zu akzeptieren. Und wenn schon nicht vom Pfarrer, dann eben von mir. Tja, aber das gab dann ne Meuterei: er hat’s geschafft, die anderen noch wachen Jungs zu überreden, mich zu fesseln, indem sie sich auf mich und um mich gesetzt haben und mich so lähmten (also dass ich mich nicht mehr befreien konnte), und mich zu kitzeln. Da derjenige, der ursprünglich meine rechte Hand festhielt, auch anfing, mich zu kitzeln, konnte ich auch zurückkitzeln. Und hab so alle wieder in ihre Betten verscheucht… ^^

Aber das war anscheinend zu laut; denn der Pfarrer ist dann ganz verschlafen reingeplatzt und hat dann gesagt, dass wir jetzt endlich schlafen sollen. Der „Willi“ hat dann gemeint, dass wir ihn aufgeweckt hätten, wäre die Rache für morgens, als der Pfarrer ihn aus seiner Hängeliege gekippt hat.

Dann ist aber auch bei uns Ruhe eingekehrt – bis um 7 Uhr, als wir nach dem Aufstehen unsere Sachen wieder zusammengepackt haben und anfingen, sauber zu machen.

Um 8 gabs Frühstück, nach dem wir dann die ganze Hütte wieder in den sauberen Zustand zurückversetzt haben und zur Kirche losliefen.

Dort hat dann ein Militärpfarrer über die 5. These der theologischen Erklärung von Barmer gepredigt, die besagt: „Fürchtet Gott, ehret den König.“ (1. Petrus 2,17).

Für mich war der Kirchenbesuch auch mal wieder ein Erlebnis, weil ich ja ewig nicht mehr in einer Kirche wahr. Ich bin ja im SV-EC und da haben wir halt keine solchen Traditionen oder Rituale wie, dass man „Amen, Amen, Amen“ singt oder sowas. Ich hatte von der Frau, die die Bibelstelle vorgelesen hat, zeitweise den Eindruck, dass sie nur so fromm tut, weil sie immer nur übers ganze Gesicht gegrinst und während der Predigt dem Militärpfarrer die ganze Zeit zustimmend zugenickt hat – und weil ich das von nem Konfi-Mädel erfahren hab, dass sich dieses Gerücht anscheinend rumspricht.

Aber man soll ja keine Vorurteile schließen.

Zum Schluss der Konfi-Freizeit, also nach dem Gottesdienst, haben wir noch eine Verabschiedungsrunde gemacht und der Pfarrer hat noch ein Segensgebet gesprochen.

Und das war’s jetzt. Ich finde, die Freizeit ist voll und ganz gelungen: wir hatten viel Spaß miteinander, es gab leckeres Essen und einen super Erlebnistag in Stuttgart, wo die Teens übrigens auch die Möglichkeit hatten, (mindestens immer zu dritt) auf der Königsstraße zu bummeln, und die Teens nehmen am Konfirmationsunterricht nicht nur wegen des Geldes teil, sondern glauben auch wirklich an Gott (ich hab sie nämlich eines nachts mal so nebenbei gefragt).

So, jetzt geh ich aber ins Bett; ich hab nämlich noch einiges an Schlaf aufzuholen.

Mein Sinn des Lebens

Das nachfolgende enthält einiges an Sarkasmus und Humor und ist keinesfalls vollkommen ernst gemeint. Also bitte werft mir nachher keine Bananen in den Weg, wenn ich am Ende die Straße entlang laufe und ihr mir begegnet. Danke für ihr Verständnis.
Also um den SINN des Lebens zu erklären, hier mal eine kleine Exkursion durch mein Leben: Ich bin das Ergebnis einer langen lustvollen Nacht meiner Eltern (wie wahrscheinlich jeder von uns hier im Raum :D ). Dann kam ich in den Kindergarten und habe schon gelernt den Kindern zu zeigen, was ich später machen werde: Die Welt mithilfe eines Computers ins Chaos stürzen. (Ja ich wusste schon damals was ich werden möchte: Hacker. :) Obwohl ich damals noch nicht einmal mit Computern umgehen konnte und mir der Schwierigkeit der Sprache C gar nicht bewusst war.)
Dann kam die Grundschule. Ein kleiner Ausrutscher meines Körpers hat einem Mitschüler ein Bein gebrochen (Naja, soll vorkommen und ein paar Wochen später war ja auch wieder alles verheilt und in Ordnung. War also halb so wild… :) ). Dann kam die Realschule und das „Böhse“ hat Besitz von mir genommen. Die eiserne Jungfrau und die Jungs von Metallica haben ihre Macht auf mich wirken lassen und durch ihre Musik mein Verhalten beeinflusst. Dann kamen die deutschen Rocker wie Tote Hosen, Ärzte und mein Leben war vollkommen dem Rock untergeordnet (ganz schön interessant, wie man als Tee-Nager auf die weiblichen visuellen Reize im Ärzte Video zu „Männer sind Schweine“ reagiert. Ja Tomb Raider war schon ein cooles Spiel. GEWALT und sinnloses sich in den Tod stürzen. Arme Lara, schon wieder ersoffen. *harhar*). Später kam dann der kirchliche Unterricht und aufgrund diesen Erlebnissen und den netten Leuten und natürlich der Bibel wegen bin ich eben mal Christ geworden. (Reich mir mal die Butter!“. Ja Holland und die gute alte Zeit auf dem Segelschiff, die war einfach nur geilomat.)
Später war ich dann endlich mit der Schule fertig und habe endlich meine ersten Kartoffeln bzw. Euros verdient gehabt. Damit ich auch weiterhin etwas lerne und meine User ärgern kann, hab ich Bekanntschaft mit dem B.O.F.H. gemacht (Wer den Bastard nicht kennt, der kann ja mal meinen Blog danach durchsuchen). Joa und irgendwann wird man ja auch mal volljährig, hat seinen ersten Rausch hinter sich (im Übrigen kann man auch besoffen sein, ohne dass einem danach so dermaßen schlecht ist und man kotzen muss… :pirate: ) und nach langer Zeit auch seinen Lappen und kann dementsprechend mit einem Auto die Gegend unsicher machen oder gute Bekannte / Korsikaurlauber mit Schnelligkeit von Pforzen nach Schdudutgard fahren, dass es der Freundin des Mitfahrers beinahe Angst und Bange wird. Oder man nimmt Leute mit, die einem die Hucke volllabern von wegen Eierstockkrebs und schwerem Leben und so. :) Oder mit 120 die Stuttgarter Straße runter heizen ohne dabei geblitzt zu werden. *arribaaaaaaaa!*

Na gut kommen wir also zum Sinn des Lebens:
Also zuerst einmal auf die Welt kommen. Danach sofort die Mitmenschen im Kindergarten / Schule / Ausbildung und Arbeit mit Hilfe von Computern, Autos, Mopeds terrorisieren. Gegen später sich eine Frau suchen, diese bis zum Todestag lieben und ihr die Treue zeigen, indem man ihr Kinder schenkt und ihr danach auch weiterhin treu ist. Den Nachwuchs in Computertechnik, Autofahren, Motorradfahren und sonstigem Sport unterstützen und dazu bringen, dass es nur einen Gott gibt (und nicht etwa auch noch Bill Gates, Linus Torvaldis, Steve Jobs oder Bruce Springsteen oder Elvis oder Bruce Dickinson) und dieser Gott, der Gott der Christen ist. Und immer ein paar Leute einladen, damit die Bude voll ist. Viel Zeit mit der Familie aber auch Gott verbringen und nicht immer nur Überstunden im Geschäft schieben.
Die Taxi Reihe könnte beinahe mein Vorbild sein.