Neues Board: Genuino 101

Die Arduino Boards sind ja schon eine feine Sache. Viele GPIO Pins, auch Analogpins und eine sehr große Community, welche für viele Standardsensoren und Bauteile Libs dazu liefert.
Gut, manchmal muss man sich dann doch etwas rumquälen, aber das macht eben auch ein bisschen den Charme aus.
Angefangen habe ich mit dem Leonardo, weil es den mal zu einem Abo dazu gab. Irgendwann hab ich den aber so geliefert, dass er keinerlei neue Programme mehr aufspielt. Vermutlich muss man nur mal den Bootloader neu installieren. Hatte ich aber dann damals kein Nerv dazu und da ich sowieso mehr Pins haben wollte, einfach den Uno verwendet.

Der Uno ist quasi das Standardboard, dass man auch beim Chinesen um die Ecke für wenig Geld bekommen kann. Die Qualität ist oft erstaunlich gut. Das einzige Problem sind meist nur verbogene Pinleisten, die man aber leicht nachbiegen kann. Doch der Uno hat leider auch ein kleines Problem. Nur 8bit, 16MHz und vor allem nur 32kb Speicher. Da kann man schon mal ein kleineres Projekt mit machen: Keypad, LCD, Relais und einen kleinen Codegenerator mithilfe eines RTC Moduls bauen, aber dann ist auch schon fast Sense.
Dafür reicht die Geschwindigkeit auch super aus. Mit einem ESP8266 könnte man vielleicht sogar noch WLAN hinzufügen (hab ich noch nicht getestet).

101Doch nun ist Intel auch ins Mikrocontroller Geschäft eingestiegen und nach eher mäßigen Versuchen mit dem Edison Board haben sie nun ein ziemlich nettes und Arduino kompatibles Arduinoboard entwickelt. Den Genuino 101 (oder Arduino 101 in Amerika). Er ist genauso wie der Uno, hat ein bisschen mehr Speicher (196 kB und 24 kB RAM) und ein BLE Modul drauf. Dazu noch einen zweiten Prozessor für andere Aufgaben.
Wie gut, das in der Praxis dann funktioniert muss man testen. Anders als bei anderen Boards mit 3,3 V Pegel ist der Genuino 101 wohl auch 5V tolerant. Das hört sich gut an, so muss man sich dann keine großen Gedanken über vorhandene Bauteile mit 5V machen.

Golem hat es aber mal angetestet. Mal schauen, was sich damit dann alles anstellen lässt. Aber zum Herumexperimentieren dürfte es sicherlich reichen. Hoffentlich löst Intel dann auch mal sein Versprechen ein und veröffentlicht die Dokumentationen zum Chip und die Ansteuerung dazu.

Franchising unter Crackern

Das Internet ist ja richtig böse. Facebook sammelt alle Daten und weiß beinahe alles über uns. Google ist ja sowieso die größte Krake. Da vergisst man doch schon fast wieder die guten alten Phisher, welche uns auch noch die Kreditkartendaten klauen wollen. Und diese Phisher sind heutzutage auch faul und greifen auf fertige Tools zurück. Dumm nur, dass sie dabei auch noch von den Programmierern beschissen werden wie Heise berichtet.
Findige Cracker aus Algerien haben deshalb ein Tool geschrieben, welches automatisch eine Phishingseite erstellt. Dieses wird mit einer Hilfe in arabischer Sprache ausgeliefert. Lädt nun ein User dieses kleine aber feine Tool auf seinen Rechner herunter, kann er auswählen zu welchem Anbieter er eine Phishingseite erstellen möchte. Die damit erstellten Dateien lädt er dann auf seinen Server und verschickt ein paar ehrlich aussehende SPAM-Mails, bzw. macht Werbung für die Seite.
Der Clou ist nun allerdings, dass der Anwender nicht alle von Usern eingegebenen Datensätze zu sehen bekommt. Nein, der Coder ist ja nicht dumm und greift sich einfach 80% aller eingegebenen Datensätze selbst ab und verwendet diese selber. Der Tool-Anwender bekommt nur die restlichen 20% zu Gesicht.
Somit hat der Coder ein wenig Arbeit mit dem Coden aber er muss sich nicht um Werbung und Server kümmern. Sollte der Server irgendwann mal auffliegen führt die Spur ja zum „armen“ Klick-Kiddie. :)
„Es gibt einfach keine ehrlichen Verbrecher mehr.“
Franchising

Links zu Hackerinnen, Zeitverschwendung leicht gemacht