Kategorie: Konzerte

Rodrigo Y Gabriela im BACKSTAGE in München

Gestern war es endlich soweit. Das Konzert, auf das ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe. „Rodrigo Y Gabriela“ endlich wieder in Deutschland und in einigermaßen greifbarer Nähe. München sind zwar 250 KM weg, aber der Weg hat sich gelohnt und dank Manu musste ich nicht alleine hinfahren.
Das Duo ist einfach klasse und begeistert das Publikum ungemein. Den Stil zu beschreiben ist allerdings nicht ganz so einfach. Sie sagen von sich ja selbst, dass sie früher in einer nicht erfolgreichen Heavy Metal Band in Mexico City gespielt haben. Dann sind sie vor 8 Jahren durch die Lande gezogen und haben ihren eigentümlichen Mix aus akustischem Heavy Metal mit Flamenco Einflüssen entwickelt und sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Die Beliebtheit konnte man auch gestern im BACKSTAGE in München sehen. Es war eine relativ kleine Halle, die aber proppevoll war. Das Publikum hatte auch ihren Spaß und ist sichtlich mitgegangen. Aber mit Kälte haben die beiden scheinbar ein Problem, denn sie beschweren sich öfters mal darüber: „It’s pretty cold here as four years ago.“
Doch sie haben dann sehr gut die Halle aufgeheizt und die Menge zum Kochen gebracht.
Irgendwann nächstes Jahr vermutlich im Sommer wollen die beiden nochmal nach Deutschland kommen (also nicht erst wieder nach 4 Jahren) und dann wahrscheinlich mit dem kubanischen Orchester. Könnte auch lustig werden. Mal schauen, wo das dann stattfindet. Etwas näher als München wäre auch schöner, dann ist die Fahrzeit nicht so lange.
An alle anderen, die nicht mit wollten: „Ätschele Bätschele, ihr habt das geilste Konzert des Jahres verpasst!“

Und hier noch ein paar Fotos von gestern um einen kleinen Eindruck zu bekommen:

Für die Ohren gibt’s auch noch was:
Hanuman

Buster Voodoo

Diablo Rojo

Es gibt einfach so viel tolle Lieder von denen, wobei sie live immer noch eine Nummer besser sind als auf CD. Nichtsdestotrotz sind auch die CDs sehr zu empfehlen.

Rock without Limits 2011 –> wieder einmal klasse

Gestern war der zweite Tag fürs RWL (Rock without Limits) in Balingen. Und auch diesmal waren wir sehr klasse Bands am Start. Da wir allerdings recht spät angekommen sind, haben wir nur folgende Bands gesehen: Project 86 (da saß ich auf der Sitzbühne), Everyday Sunday, The Letter Black (die Sängerin ist übrigens im 6. Monat schwanger und hat trotzdem noch gerockt), ein bisschen Poema und ein bisschen Me in Motion und zu guter Letzt Thousand Foot Krutch.
Joa, fangen wir nun mal mit Project 86 an. Die Band hatte ich eigentlich als gute Rockband in Erinnerung. Zumindest wenn man so die letzten Alben so anhört (Mit Songs wie „Spy Hunter“, „Safe Heaven“ und …) konnte man das annehmen. Doch da meine Mitfahrer erstmal einen Sitzplatz gesucht haben, saß ich auch erstmal auf nem Stuhl anstatt in der Menge mitherumzuspringen. Ich fand den Sound auch nicht so überzeugend, als dass sich ein paar blaue Flecken und Genickschmerzen gelohnt hätten. :) Mein Eindruck: Auf CD ganz ok, live eher mäßig. Die Band war aber übrigens nicht die erste Band, die an diesem Tag gespielt hat. Davor hätten noch Sacrety gespielt, die wir aber aufgrund eines Zeltlagernachtreffens verpasst haben. :( Na gut, dafür habe ich den Drummer von Sacrety und Fitzibubbele nach 6 Jahren wieder gesehen. Vor 6 Jahren war nämlich das letzte JuMäFez und da wir seitdem nicht mehr u18 sondern eher ü18 sind, war auch keine Gelegenheit mehr sich zu sehen. :)

Kommen wir nun zur nächsten Band: Everyday Sunday. Ich muss zugeben, dass ich diese Band echt unterschätzt habe und sie mit Ska-Rock in Verbindung gebracht habe. Daher habe ich mich kurz vor Konzertbeginn auch wieder neben dem Mathestudenten hingehockt. Doch als die Band angefangen hat, konnte ich nicht mehr hinsetzen. Dazu war der Sound einfach zu hippelig und rockig. Da musste man einfach rein in den Moshpit und die ganzen Wall of Death und Circle Pits. Einfach klasse. Zum Schluss haben se noch den Worship Song „Our God is Greater“ gesungen. Normalerweise mag ich solche Songs nicht so wirklich. Nicht weil ich kein Lobpreis mag, aber ich mag Hillsong-Songs nicht so gerne. :) Aber ist ja immerhin nicht von Hillsong, sondern von Chris Tomlin!
Bei Everyday Sunday war das einfach anders und es war einfach klasse. Ein guter Abschluss für das Konzert.
Hier mal eine softe Version vom Lobpreissong „Our God is greater“, die man beispielsweise auch bei Konzerten von One Way Home anhören. Bei Everyday Sunday war es etwas rockiger und intensiver (haben ja auch geschwitzt von den vorigen Liedern
http://www.youtube.com/watch?v=wJ65aNv28Jc
Ich kann nicht verstehen, wie man bei dieser Rockmusik ruhig am Rand stehen kann und einfach die Band anschauen. Solche Musik ist einfach für Moshpits und Circle Pits gemacht.

Wo wir gerade bei Moshpits und Kopf schütteln sind: Als nächstes kam dann beste Band des Abends mit einer Frontfrau die im 6. Monat schwanger ist, zur hübschesten Frau im Metal gewählt wurde und immer noch krass abgeht. Dazu muss man nichts mehr sagen, oder? Die Rede ist natürlich von „The Letter Black“ und das Publikum ist hierbei endgültig ausgerastet. Es gab einige Wall of Deaths oder Circle Pits. Kurzum: Man hatte viel Spaß und es waren auch erstaunlich viele Mädels in dem Getümmel dabei. Trotzdem ist der Mathestudent wie immer einfach ruhig sitzen geblieben und hat sich der guten Soundqualität erfreut.
Nach dieser Band waren erstmal alle fertig und hatten Hunger. Die haben wir dann beim Subway mit einem großen Sub gestillt. Dann wussten wir nicht mehr genau, wo man hin sollte. 12 Stones hatten ja abgesagt und die Ersatzband kannte auch niemand. Also haben wir noch ein bisschen „Poema“ angehört. Die sind sicher auch nicht schlecht aber so als Kontrast zu einem Rockkonzert doch zu krass. Für einen eigenen Abend aber sicher auch mal klasse. Sind ein bisschen wie Alin Coen, nur eben auf Englisch. *hähä*
Nach einiger Zeit war mir der krasse Gegensatz zu den Rockbands und Poema auch nicht mehr recht und so sind wir wieder zur Mainstage gelaufen und haben gerade eine kleine Verkündigung (mit gefühlsduseligem Keyboardklimbim) von Me in Motion mitbekommen. Die haben übrigens dann auch noch „Our God is greater“ gespielt, allerdings nur die normale Version. War dann eher nicht mehr so mein Ding.

Zu guter Letzt kamen dann noch Thousand Foot Krutch. Nach der Enttäuschung von Project 86 war ich anfangs ein bisschen skeptisch, aber auch diese Band hat mich gleich von Anfang an überzeugt. Auch weil eben ein paar alte Songs dabei waren: „Rawkfist“, „Move“, … Doch auch neue Songs wie „Fire it up“ kam nicht zu kurz. Bei diesen Songs kommt man schon beim daheim anhören ins Headbangen. Fürs Autofahren also etwas gefährlich. Bei einem der vielen Songs saßen dann auch alle hinunter und haben gerudert.
Kurz gesagt: Eine klasse Abschlussband, die auch wie schon die anderen Bands ihren Lobpreis eben rockiger zum Ausdruck gebracht haben.

Wer dann wieder rocken möchte: Am 31. März 2011 findet dann das 18. Balinger Rockfestival statt und im Herbst dann am 27. Oktober das nächste Rock without Limits. Ich werde da sicher wieder am Start sein. Es ist einfach immer top organisiert und die Leute haben Spaß am Rocken, außerdem ist die Location super zu erreichen. Balingen rockt einfach auch im christlichen Bereich, wie auch der Bericht im Zollern-Alb Kurier beweist.

Rodrigo & Gabriela am 25. November 2011 in München

Rodrigo & Gabriela sind nun bald zum Greifen nah. Am Freitag den 25. November spielen sie im Backstage in München. Je nachdem, wie voll die Autobahn Freitagnachmittag Richtung München ist, könnte man da in 2,5 Stunden dort sein. Man muss ja nicht gleich übertreiben und sein Auto zum Flugzeug umwandeln. :)
Joa, ich wollte nur mal Bescheid geben, dass dort ein sehr geiles Konzert stattfinden wird und ich an diesem Freitag wahrscheinlich dort am Start sein werde.
Tickets gibt’s hier

Und mehr Infos hier

Rock without Limits 2011

Wie jedes Jahr bin ich sehr gerne auf Konzerten und nicht zuletzt auch auf Festivals mit mehreren Bands gleichzeitig. Dort ist es einfach am besten und ist auch preislich immer sehr interessant. :)
Dieses Jahr treten auch wieder interessante Bands auf. Unter anderem Project 86, The Letter Black und viele andere. Auch Sacrety, die jedes Jahr auf irgendeinem Festival waren. :)

Joa, dieses Jahr haben die Macher von Rock without Limits auch ein Tool zusammengestellt, mit dem man seinen Festivalbesuch sehr gut planen kann und eventuelle Überschneidungen schon im Vorfeld sieht. Spielzeitenplaner

Samstag:

Leider werde ich wohl einen Kompromiss eingehen muss: Entweder Letter Black oder Project 86. Da ich Letter Black schon letztes Jahr gesehen habe, wird die Wahl wohl ganz klar auf Project 86 fallen.

Letter Black wurde mir vorgeschlagen vom hochkarätigen Applepastor! Daher nochmal ein Danke dafür

Wer auch gerne noch zu Rock without Limits gehen möchte: Hier gehts zur Festivalseite.

Kosten für einen Tag (ich geh nur Samstag, da ich freitags nicht kann und mich die Bands dort weniger interessieren. :) ): 22 Euro + eventuell VVK und Versand.

Also in diesem Sinne:

Das Fest 2011 in Karlsruhe war einfach saugeil!

Karlsruher werden es schon immer kennen: Das Fest!
Ich kannte es bisher noch nicht, bin aber dieses Jahr am Samstag und Sonntag dabei gewesen. Um ein paar nette Bands anzuhören. Zuerst waren da Razorlight (die waren eher mau und machen doch an und für sich immer die gleiche Musik), später dann Skunk Anansie mit einer Frau mit Glatze und einem sehr fetten und geilen Sound.
Aber hört es euch doch einfach selbst an:
http://www.youtube.com/watch?v=JDINofIVJZU

Und nochmal hier was:
http://www.youtube.com/watch?v=HqpRM73OwfI

Dann waren noch Van Canto dran, die ich anfangs recht gut gefunden habe. Und sogar hier mal auf dem Blog glorifiziert habe. Aber live hat mir der Sound irgendwie nicht so zugesagt. Die haben eben hauptsächlich ihre eigenen Songs gespielt und die waren vom Stil her irgendwie mehr so wie „Nightwish“. Das war mir und den anderen irgendwann auch zu viel. Also sind wir eben woanders hingegangen. Wenn schon Metal, dann eben richtig. Mit echten Gitarren und echtem Bass… :) So viel zu Samstag.
Da war Skunk Anansie einfach das Highlight des Tages. Auf jeden Fall für mich! Die Mädels, die mit mir mitgefahren sind meinten, dass da zu viele „Fuck“ Wörter drin waren. Ich fand hauptsächlich den Sound klasse!

Joa und gestern (also Sonntag) ging’s dann nochmal richtig heiß her. Zuerst mit Aura Dione, die ich aber nicht so arg angehört habe. Die war eher langweilig…
Danach kamen aber die Helden des Tages („Wir sind Helden“) und haben das Fest unglaublich zum Tanzen gebracht.

Und nur ein Wort:

Ist das so?:

Die haben einem echt das Bier noch mehr versüßt. :) Das war einfach nur klasse. Auch wenn ich eigentlich kaum was von den Helden höre: Das Konzert war einfach nur oberaffenmegageilomatico!

Danach war erstmal wieder Pause und es ging auf zum letzten Act des Tages: Clueso und Band
Augen zu

Gewinner:

Chicago:
http://www.youtube.com/watch?v=suYZDAWCwfU

Love The People:

Mehr Videos gibt’s auf Youtube oder sonst wo. Ich fand das Konzert einfach nur klasse. Und trotz Regen war es doch noch recht angenehm. Hat ja irgendwann auch wieder aufgehört…

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei!