Projekt Abnehmen – 2011 #16

Wieder eine Woche vergangen, also gibt es mal wieder ein neues Ergebnis zwecks der Abnahme. Dieses Mal aber leider wieder eine Zunahme von 300 Gramm auf 110,2 KG.

Diese Woche war eigentlich nicht viel los. Montags noch Mathe, Dienstags einen englischen Film und danach ein Feierabendbier. Mittwochs und Donnerstags war es nur Arbeit im Lager und schon war wieder die Arbeitswoche herum.

Heute war ich noch ein wenig die Reste zu Ostern einkaufen (das Kaufland hat alle Osterartikel reduziert, optimal für Schwaben). Doch nach dem Einkauf habe ich verzweifelt meinen Geldbeutel gesucht, nur um hinterher feststellen zu müssen, dass er die ganze Zeit in der Mittelkonsole versteckt war. Danach musste ich erstmal herzhaft lachen, aus Erleichterung und Gottes Humor.

Wer noch einen richtig tollen Song hören möchte:

Gefunden via NSFW und MM. :)

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder.

Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

16 Antworten zu “Projekt Abnehmen – 2011 #16”

  1. Paul sagt:

    will nich ganz so wie du willst hab ich den anschein ;)

    wünsch dir frohe ostern!!!

  2. Claudia sagt:

    Hallo Tobi,

    habe mit Interesse deinen Abnehm-Block gelesen, da ich etwas Ähnliches verfassen möchte. Ist es dir wirklich ernst mit dem Abnehmen? Falls ja, habe ich ein paar Tipps für dich.

    1.) Hör auf, dir über 100g mehr oder weniger Gedanken zu machen. Das hat nichts mit Abnehmen zu tun, sondern kann Folge von mehr oder weniger Flüssigkeit im Gewebe sein. Also keine Panik, wenn die Waage mal ein paar Gramm mehr anzeigt. Die Unterschiede können übrigens bis zu drei Kilo betragen.

    2.) Morgens nichts essen ist keine gute Idee und macht dich nicht unbedingt schlanker. Im Gegenteil, wenn du nur einmal am Tag isst, gönnst du dir viel öfters etwas zwischen durch und außerdem schaltet dein Körper auf ein Notprogramm, d.h. du verbrauchst extrem wenig Kalorien und wenn du dann wieder richtig isst, nimmst du sofort richtig zu. Besser ist, du beginnst den Tag mit einem Frühstück, z.B. einer Schale Müsli (aber möglichst ohne Schokolade oder zusätzlichem Zucker). Durch das Frühstück deckst du einen Großteil deines Tagesbedarfs an Kohlehydraten und Fett, den der Körper NICHT aus den Fettreserven decken kann. Das betrifft hauptsächlich die Versorgung deines Gehirns.

    3.) Meide Kohlehydrate. Bis auf das Gehirn kann sich der Körper aus Fettreserven versorgen. Damit diese nicht wieder aufgefüllt werden, solltest du Kohlehydrate (Nudeln, Pommes, Kartoffeln, Reis, Brot, Softdrinks, Bier, Zucker) meiden. Dabei sind in der Abnehmphase Vollkornprodukte nicht weniger problematisch. Sie halten nur länger satt. Ich esse als Hauptmahlzeit ein Steak oder Kotelett und Salat. Dabei verzichte ich auch nicht auf alles. Im meinem Fall müssen Spaghetti ab und zu sein und ich gönne mir auch zwischendurch mal einen Burger (und zwar die richtig großen). Aber auch das ist kein Problem, wenn man auf die Softdrinks und Pommes verzichtet. Den Burger esse ich dann auch als Hauptmahlzeit, während ich die Spaghetti als Frühstücksersatz nehme. Bei einer kalorienarmen Soße ohne Butter oder Öl, dafür frischen Kräutern, komme ich auf ungefähr dieselben Kalorien und denselben Nährstoffgehalt wie bei einer mittleren Schale Müsli.

    4.) Proteine sind wichtig. Während der Körper Fett lagert und Kohlehydrate in Fett umwandeln kann, können Proteine nur begrenzt aufgenommen werden. Das hat die Folge, dass man bei einer normalen Diät immer auch Muskelmasse abnimmt und wenn man Sport treibt, sehr schnell schlapp macht. Das hat zwei fatale Folgen. Weniger Muskeln bedeutet weniger Kalorienverbrauch, d.h. man nimmt immer langsamer ab und später schneller zu – Jo-Jo-Effekt. Um bei der Diät dieses Proteindefizit auszugleichen, nimmst du anstelle von Abendbrot einen Proteinshake (mit einem Proteingehalt von mindestens 90%, z.B. Molkeprotein) – am besten mit ein paar Löffeln Kleie, damit dein Darm nicht träge wird – zu dir.

    5.) Lass dich nicht von der Waage fertig machen. Meistens ist man doch mehr gefrustet, wenn das Gewicht einfach nicht runter geht. Viel besser ist die Kleiderwaage. Wenn dir schließlich eine Hose in zwei oder drei Kleidergrößen weniger passt oder du beim Sport bessere Ergebnisse erzielst, ist das unvergleichbar befriedigender.

    6) Verzicht auf Süßigkeiten, Kuchen, Fast Food oder Softdrinks ist nur schwer, wenn die Motivation nicht stimmt. Dafür ist wichtigste Voraussetzung, dass du dir nicht ein großes Ziel setzt, sondern dein Projekt in viele kleine Meilensteine aufteilst. Wenn du einen Berg besteigen willst, wirst du auch keinen Erfolg haben, wenn du nur zum Gipfel blickst. Ich kaufe mir z.B. gern Klamotten, die etwas zu klein sind. Das motiviert mich und dann kann ich auch am Bäcker vorbei gehen, obwohl da die leckeren Donauwellen in der Auslage liegen.

    So, jetzt habe ich mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte. Vielleicht ein wenig zu meinen bisherigen Erfolgen. Ich habe Mitte Februar mit etwas über 100kg (Größe 1,63m, Kleidergröße 48) angefangen abzunehmen und wiege mittlerweile 84 kg (Kleidergröße 40-42). Ich habe das Ziel, bis zum Sommer wieder Größe 36 oder 38 tragen zu können. Obwohl fast 20kg eine Menge für zweieinhalb Monate sind, hatte ich in den letzten Monaten wenig Hunger. Wenn ich Lust auf einen Burger oder chinesisches Essen hatte, habe ich mir das sogar gegönnt. Ganz verzichtet habe ich auf Süßigkeiten und Kuchen und ich versuche zwei bis dreimal die Woche ein bis zwei Stunden Sport zu treiben.

    Viele Grüße
    Claudia

    • Paul sagt:

      @Claudia: Von mir bekommst du 2x für diesen Kommentar.

      Kann dir eigentlich in allen Punkten zustimmen.

    • Tobi sagt:

      @Claudia: Die Frage nach der Ernsthaftigkeit kannst du dir ja selbst beantworten. Momentan wohl eher nicht mehr. Was aber auch daran liegt, dass ich irgendwie nicht so sehr auf die Ernährung achte.

      Aber was hat es sich mit den Proteinshakes auf sich. Wo gibt’s das oder gibt es auch bestimmte Nahrungsmittel, die besonders viele Proteine enthalten? Hat doch meines Wissens nach auch viel mit Eiweiß zu tun, also müsste in Fleisch doch auch viel Eiweiß drin sein.

      Grüße, Tobias

      • Claudia sagt:

        @Tobi:

        Hallo Tobi,

        Proteinshakes gibt es aus verschiedenen Quellen, selbst einige Supermärkte führen sie mittlerweile. Kaufland hat z.B. einen Drei-Komponenten-Proteinshake (aus drei verschiedenen Proteinlieferanten, wie Milch, Molke und Soja), der verhältnismäßig preiswert und sogar ganz gut ist. Mittlerweile bin ich allerdings auf die Produkte von IronMaxx und LSP umgestiegen. Sie schmecken und funktionieren. Wenn du wieder Lust auf ein paar Kilo weniger hast, würde ich dir Body ’n Diet empfehlen. Im Gegensatz zu anderen Pülverchen enthält es neben einem hohen Proteinanteil Proteinen auch wichtige Fette (wie Linolsäure) und Ballaststoffe. Vom Geschmack her ist es eigentlich nicht mein Fall, aber es macht satt und wirkt.

        Übersetzt bedeutet Proteine Grundbausteine (des Lebens), d.h. alle Zellen in unserem Körper bestehen aus Proteinverbindungen. Wenn man darüber nachdenkt, sind Proteine wirklich fantastisch. Sie sorgen dafür, dass das Immunsystem und der Grundumsatz funktionieren, sie sind für Körperstruktur und Bewegung, den Metabolismus (d.h. der Stoffumsatz von Fetten und Kohlehydraten), den Sauerstofftransport und sogar die Blutgerinnung verantwortlich. Selbst Hormone sind ohne Proteine nicht denkbar. Und wenn wir hungern, kann der Körper sie auch als Nahrungslieferant heranziehen. Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass es deshalb nicht nur ein Protein, sondern viele verschiedene gibt, die aus längeren oder kürzeren Molekülverbindungen bestehen. Und das macht es so schwer, sie bei einer Diät rein durch die Nahrung auszugleichen. Proteine kommen in Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten (Käse, Quark und Jogurt), Nüssen und Hülsenfrüchten (Soja) vor. Pro Tag benötigt der Körper etwa 0,8g Proteine pro kg Körpermasse. Wenn du 100 kg wiegst, sind das etwa 80g. Treibst du zusätzlich Sport, um neben dem Fettabbau auch Muskeln aufzubauen, brauchst du sogar noch mehr Proteine. Wenn du nun versuchst, diese Menge durch eine einseitige Ernährung (z.B. mageres Rindfleisch oder Unmengen Quark) auszugleichen, müsstest du fast 600g Steaks pro Tag essen und du hättest nicht annähernd alle Proteine, die dein Körper braucht. Wer sich normal ernährt, nimmt übrigens etwa 100g Protein pro Tag zu sich. Bei einer rein kalorienreduzierten Diät nach dem FDH-Prinzip sind es dann aber nur noch 50g. Das führt nach einiger Zeit dazu, dass man sich schlapp fühlt, die Leistungsfähigkeit sinkt und man anfälliger für Krankheiten wird. Das ist eine typische Folge falscher Diäten und in dieser Phase nimmt man nicht mal mehr ab, weil der Metabolismus gestört ist. Zuviel Protein ist natürlich auch nicht gut.

        Ein paar Worte möchte ich noch darüber verlieren, dass du nicht so sehr auf die Ernährung achtest. In dem alten Sprichwort, man ist was man isst, steckt sehr viel Wahrheit und der Körper verzeiht nichts. Ich gehöre eigentlich nicht zu den Gesundheitsfanatiker, sondern bin ein Genussmensch. Ich esse sicherlich nicht immer gesund, aber ich esse immer bewusst. Es gibt z.B. Lebensmittel, die würde ich nie essen, weil der Geschmack die Nachteile nicht ausgleicht. Dazu gehören z.B. Chips, die meisten Süßigkeiten und fettes Gebäck, wie Schokochroissants. Diese Dinge tun eigentlich nichts für den Körper, sie machen nicht einmal satt und landen direkt auf dem Hüftspeck. Dafür schmecken sie nicht annähernd gut genug. Salat kann z.B. mit einer Soße aus frischen Kräutern, Balsamiko, Ölivenöl und etwas Honig gigantisch lecker schlecken. Das sticht jede Süßigkeit aus. Man muss sich nur darauf einlassen.

        Viele Grüße
        Claudia

        • Tobi sagt:

          @Claudia: Hallo Claudia,

          danke nochmals für deinen weiteren sehr langen Beitrag.

          So wie ich es also sehe, sollte ich konsequent mal die Diät (das Projekt 90) neu aufziehen. Dazu ist es also dann sinnvoll, wenn ich die Hauptmahlzeiten mehr oder weniger auf Fleisch oder Salat beschränke und bewusster Sport mache. Beispielsweise mit dem Rad zur Arbeit (sind nur 2 KM, aber dafür den Berg hoch) fahren und einmal schwimmen oder joggen. Dazu einmal am Tag (abends oder vor dem Sport) noch einen Proteinshake einnehmen. Und morgens nicht ohne Frühstück aus dem Haus, sondern ein Müsli oder doch zwei Scheiben Brot essen.

          Um die Motivation nicht ganz in den Keller zu befördern kleinere Ziele abstecken. Beispielsweise 105 KG, dann 100 KG und schließlich 95 KG und 90 KG, aber primär um selbst Kraft aufzubauen und beispielsweise den Berg ohne Pause hinaufschaffen. ;)

          Ich werde das Ganze wohl auch noch in einem neuen Beitrag zusammenfassen.

          Grüße, Tobias

  3. Timo sagt:

    Na deine Kurve geht doch in die richtige Richtung in den letzten Tagen.
    Ich bin auch gerade dabei und bin immerhin von 101 auf 85 runter (über 3 Jahre) hab aber zwischendurch auch immer mal wieder gut drauf gelegt. Nun bin ich seit einigen Wochen wieder intensiv dabei und gut 5 Kilo runter seit ende Januar.

    Womit erstellst du das Diagramm? Excel? Sollte ich auch mal als Motivation anfangen…

  4. Horst sagt:

    Hallo Tobi,
    habe mit Interesse die Beiträge zum Thema Abnehmen gelesen.
    Ich war bis letzten Juli immer so bei 125KG und muss auch sagen, dass mir das nicht viel Probleme bereitet hat. Natürlich gab es immer wieder Zeiten, wo ich mir gewünscht hätte weniger zu wiegen und wo ich mir auch vorgenommen habe abzuspecken. Aber dieser Vorsatz hielt oft nicht länger als bis zum nächsten Film (Knabbersachen/Süßigkeiten) oder bis zur nächsten Feier.
    Gesundheitlich ging es mir nicht schlecht. Hatte keine Probleme mit Blutdruck, Zucker, … Alles war immer bestens und somit gab es auch keinen wirklichen Anlass abzunehmen.

    Du schreibst oben vom Humor Gottes und ich kann dir sagen das hat er mehr als du dir vorstellen kannst. In den Zeiten, wo ich mir ein etwas geringeres Gewicht gewünscht habe, habe ich das natürlich auch mit ihm besprochen. Naja, und er hat sich wohl vorgenommen das umzusetzen. Er hat dazu nicht mal eine besondere Krankheit benötigt. Er hat mir lediglich einen Spiegel vorgehalten und mir gezeigt was für Mensch ich tatsächlich bin (in vielen kleinen Situationen) und das hat mir so gründlich den Appetit verdorben, dass ich nach zwei Monaten bereits nur noch 107KG wog.

    Entscheide selbst, was ist wichtiger, der Spiegel oder das geringere Gewicht?

    Ich will damit nur sagen, dass meiner Meinung nach das Gewicht zweitrangig ist. Natürlich haben wir eine Verantwortung gegenüber unserem Körper, aber die ganzen Figur- und Gesundheitsfanatiker vermitteln uns nur ein Idealbild von Mensch, das am wahren Menschen und seinen Bedürfnissen weit vorbei geht!

    Ich lebe seitdem in den meisten Lebensbereichen viel bewusster, eben auch beim Essen und natürlich auch beim Sport. Aber Sport treibe ich jetzt nur, damit das Skelett nicht auseinander fällt. Ich habe nach wie vor kein Gefallen an irgendwelchen Radtouren und kann auch beim besten Willen nicht verstehen, dass Leute in irgendwelche Fitness-Tempel gehen. Ein gutes Buch oder gute Musik ist mir viel lieber. Glücklicherweise lässt sich manches aber auch mit Sport kombinieren, so ist der Sport nicht nur Zeitverschwendung.

    Der einzige Punkt, der etwas Disziplin erfordert: Seitdem ich fast nicht mehr fernsehe, esse ich praktisch keine Schokolade und Knabbersachen mehr.

    Ich wiege jetzt 82KG und die Tendenz ist immer noch fallend. Ich bin mir bewusst, dass das aufhören wird und ich wahrscheinlich irgendwann mal wieder etwas zulegen werde, das ist aber kein Beinbruch.

    Soviel mal,
    schöne Grüße

    • Tobi sagt:

      @Horst: Hallo Horst,

      eigentlich hast du vollkommen recht. Die Idealfiguren, die man oft im Fernsehen und Medien sieht, haben nicht immer was mit der Realität zu tun.
      Das war und ist auch nicht mein Ziel. Mein Ziel ist es: einfach fitter zu werden. Zum einen wegen der Feuerwehr, zum anderen um nicht komplett kraftlos zu sein.

      Obwohl ich mich eigentlich als Christ bezeichne, habe ich diesen Punkt doch noch nicht mit Gott besprochen. Wäre eigentlich erstmal das naheliegendste gewesen.

      Danke für deinen Kommentar. Das macht mir Mut und spornt mich auch an, wieder aktiver an die Sache ranzugehen.

      Sonnige Grüße,
      Tobias

  5. Horst sagt:

    ach ja, der Rest Deiner Seite gefällt mir auch ganz gut!

  6. Alex sagt:

    Hey Tobi

    Ich habe passend zum Thema gestern auch einen Diät-Artikel verfasst. Darin gehe ich auf die letzten 24 Wochen ein, wo ich 6x zur Vorwoche zugenommen habe, 2x konstant geblieben bin und 16(!)x abgenommen habe.
    Zusammen kamen 5kg in 5 Monaten.
    Wie ich das geschafft habe, falls es dich interessieren sollte… kannst du bei mir nachlesen! :)
    Weiterhin alles Gute,

    Alex

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