Vogesenausfahrt vom 6.8 – 8.8.2021

Ich war ja neulich schon mal in den Vogesen mit einigen schnellen Fahrern. Diesmal war ich aber nun zwei fremden Motorradfahrern unterwegs. Mirko der eine Z750 fährt und die Manu die erst seit März ihre Z650 fährt. Ich dachte, ich kann doch fahren. Aber am Ende war ich im Regen echt sehr langsam und wurde von Manu geschoben. Nachdem ich ein wenig später auch endlich mal die Luft kontrolliert habe und wieder 0,2 Bar mehr reingetan habe, ging es auch echt besser. Der Reifen war einfach immer zu schwammig. Und da fahr ich gefühlt schon wieder seit August 2016, aber den Tipp mit der Hinterradbremse zu bremsen hab ich irgendwie immer ignoriert. Nachdem ich das mal beherzt habe, ging es auch deutlich besser.
Obwohl wir uns vorher nicht wirklich kannten, hatten wir echt Spaß. Auch vom Fahren her waren wir eine gute Gruppe. Ich hatte auch oft zu kämpfen in den Kurven, aber am Ende musste ich auch hin und wieder auf Manu warten weil wir zu schnell waren. Doch dadurch war es auch harmonisch. Ich habe auch eine Gegenden entdeckt, wo ich noch nie war. Andere habe ich schon mehrmals abgefahren. Aber das macht den Reiz aus. Einfach mal Gegenden erfahren, die man nicht kennt. Am Ende vom Samstag war das Navi fertig und ich denke: „Hm, wir sind doch sicher nicht am Ziel.“ Jetzt war hier leider nicht unser Hostel eingegeben, sondern das Ziel einer anderen Tour. Dann war es doch noch nochmal 1 Stunde mehr. Aber hat dann hingehauen und wir waren dann wenigstens bei Sonnenschein unterwegs und nicht mehr bei Regen.

Das macht man auch selten: Mit Leuten die man nicht kennt, zusammen in den Motorradurlaub fahren. Aber es hat gepasst. Menschlich auch vom Fahren her. Dadurch, dass Manu dabei war, war es weniger stressig.

1. Vogesentour 2021

Nachdem ich meine Tiger mit neuen Reifen endlich wieder lieben gelernt habe, wurde es Zeit mal wieder eine größere Tour zu machen. Ich kenne immer viele, die fahren wollen. Aber aktuell hat sich halt keiner gefunden, der mal eine Tour geplant hat. Also hab ich es mal gewagt selbst eine Strecke zu planen. Da ich letztes Jahr 2 Mal mit Leuten in den Vogesen war und dabei die Strecken aufgezeichnet hatte, wusste ich ungefähr wo es schön ist und wo ich nicht fahren will. :) Am Ende kamen etwa 500 km zusammen. Innerhalb eines Tages ganz schön knackig, aber gut machbar. So sind wir morgens um 7:30 Uhr gestartet und waren gegen 18:30 Uhr auch wieder daheim. Ich kenn verschiedene Motorradfahrer aus verschiedenen Gruppen. Da ist einmal mein Nachbar mit dem ich letztes Jahr auch unterwegs war und weiß, dass er relativ flott fahren kann. Dann einer mit ner S1000RR und auch Rennstrecke fährt, aber in der Gruppe sich anpasst. Und noch zwei Feuerwehrkameraden. Mit allen bin ich mal gefahren und es war immer recht harmonisch. Hat am Sonntag soweit auch gepasst. Bei einem Mitfahrer hab ich mich leider etwas verschätzt. Er fährt auch eine GS und ist auch öfters mal in Gruppen mitgefahren, wo ich auch dabei war. Da hat aber jemand anders geführt. Er will halt immer hinten fahren und das ist eben manchmal auch etwas herausfordernd, da man auch irgendwie dran bleiben muss.
Beim ersten Tankstop kam dann schon die Frage: „Fährst Du so weiter oder wirst etwas langsamer?“ Jo ich meine, dass ich dann auch etwas langsamer geworden bin. Aber die anderen hingen halt immer an mir dran und in den Vogesen will man jetzt auch nicht zwingend mit 30 durch die Gegend gondeln. Eigentlich haben die Hintermänner auch immer auf die anderen gewartet. Dann waren wir bei der Hälfte und es kam seine Ansage: „Ich fahr jetzt heim.“ Jo ist schade gewesen. Ich habe dann auch die anderen gefragt ob es soweit passt und da kam nur positives Feedback. Passte alles. Dann waren wir als Gruppe wohl insgesamt zu schnell. :D
Eine Stelle in der Route war leider sehr gemein mit Rollsplitt bedeckt. Genau in der ersten Kurve ist mein Hinterrad auch kurz weggerutscht. Aber nach einer Weile ging es dann doch wieder und jeder ist seinen Stiefel für sich gefahren. Einer der vorher hinter mir war, ist dann weiter hinten gefahren und andere waren hinter mir. Dann wurde es auch wieder besser. Danach kam die Abzweigung mit einer normalen Straße wieder. Hier hatten wir dann kurz Pause gemacht und uns voneinander getrennt. Es gehört halt in einer guten Gruppe dazu, dass jeder für sich selbst überholt. Nur weil ich überholen kann, können die anderen es vielleicht aktuell nicht. Aber mit der Zeit haben dann alle überholt und man ist wieder zusammen. :)
Am Ende als wir wieder im heimischen Gebiet waren hab ich mal die anderen vorfahren lassen. Die Zuflucht ist einfach eine geniale Strecke, aber da brems ich vielleicht die anderen doch noch aus. War dann vorletzter und es war echt gut so. Hab ein paar Autos überholt und habe die anderen auch recht schnell wieder gesehen. Als letzter muss man halt manchmal etwas zügiger fahren. Aber wenn der vorletzte trotzdem immer mal wieder Ausschau hält passt es am Ende doch für alle.
Deshalb fand ich am Sonntag die Tour wirklich gut. Wir waren zügig, aber nicht übertrieben unterwegs. Meine Tiger hat sich bewährt und ging auch relativ sportlich um die Kurven. An manchen Stellen geht auch mehr, aber alles in allem war es immer gut und nicht wirklich gefährlich. Wir waren eben eine schnellere Gruppe. Deshalb hab ich hier auch bewusst manche Leute nicht gefragt.
Am ursprünglichen Ort wo wir essen wollten sind wir um 13:30 Uhr angekommen und leider schließen die Restaurants sonntags schon immer um 14 Uhr. Haben dann aber noch eine Alternative gefunden um 13:50 Uhr und da gab es einen leckeren „Kinderteller“ (Pute, mit Pommes, Soße und Salat) in etwas größerer Variante. War sehr lecker und die Wirtin hat auch nichts gesagt, dass wir erst um 15:20 Uhr wieder gegangen sind. :)
Das Wetter war übrigens auch so eine Sache. Morgens war es echt noch wolkig, aber es war nicht wirklich Regen vorausgesagt in dem Gebiet. In Freudenstadt kam dann am Anfang wirklich mal kurz ein kleiner Regenschauer. Zwei Leute haben sich mit Regenkombi angezogen, die anderen aber nicht. Kaum sind wir weitergefahren hat der Regen aber auch wieder aufgehört. Gegen Abend wurde das Wetter immer besser, so dass ich mittags sogar einen leichten Sonnenbrand bekommen habe. Manchmal muss man einfach losfahren. Klar wenn das Regenradar schon Regen anzeigt wird es nicht leicht. Aber wenn nicht wirklich Regen angesagt ist, kann man es schon wagen und wird oft belohnt.

Durch eine andere Gruppe habe nun nochmal die Möglichkeit noch 2 Mal in die Vogesen zu kommen. Vermutlich werde ich diese Gelegenheit nochmal nutzen. :) Die Gegend ist einfach traumhaft schön und ich habe mittlerweile Gefallen am Sound der Tiger gefunden. Ich kann sie auch leise fahren (also in Ortschaften), aber außerhalb im Wald auch einfach mal aufdrehen. :)

Vogesentour 2020

Nachdem ich nun seit 2016 Motorrad fahre und ich eigentlich schon immer in die Vogesen wollte, fahre ich morgen nachmittag bis nach Badenweiler und dann am Samstag durch die Vogesen. Ich freu mich schon wie Bolle drauf. Denn für Motorradfahrer soll es ein Kurvenparadies sein.
Da ich morgen nachmittag den anderen hinterherfahre (hab kein Urlaub bekommen), hat mir der Guide sogar eine schöne Route durch den Südschwarzwald rausgesucht.

Und am Samstag dann die schöne Route de Grete in Frankreich. Samstag soll das Wetter relativ schön werden. Morgen soll es teilweise regnen. Bin gespannt, wie es wird. Aber ich freu mich schon drauf.
Mein Motorrad habe ich ja neulich erst frisch gewartet mit neuen Zündkerzen, neuem Luftfilter und neuem Öl. Jetzt rennt es wieder wie Sau.

Ursprünglich war für Samstag das hier geplant. Aber leider muss ich ja arbeiten.

Texaspass Tour (Kaiserstuhl)

Am Samstag den 1. August war es saumäßig warm, trotzdem hatten wir eine schöne Ausfahrt zum Texaspass am Kaiserstuhl gemacht. Das war ein schöner Tag und wir hatten auch viel Spaß dabei. Aber an der letzten Tankstelle bin ich fast gestorben, weil alles warm war.
Die Tour gibts hier.