Wo verbringst DU deine Ewigkeit?

Also ich werde meine Ewigkeit beim lebendigen Gott verbringen, dank dem Opferlamm zur Vergebung meiner Schuld und der Schuld von den all den anderen Christen und denen, die es noch werden. Toll gelle?
Und warum schreib ich nun darüber? Weil ich möchte, dass auch die Blogleser hier etwas von Gottes Liebe und seinem Angebot des ewigen Lebens erfahren.

Wir Deutschen haben es ja immer noch am besten. Es gibt relativ viel Arbeit, ein recht gutes Gesundheitssystem und selbst für die Armen gibt es noch einen recht guten Standard: Hartz IV. Es ist zwar nicht viel, aber so wird manchen eben doch noch ein Leben auf der Straße erspart. Wenn wir also jammern ist das die meiste Zeit immer noch einem hohen Niveau.

Und bei den Christen ist es leider auch so. Es gibt zwar viele, die auch oft den Glauben in die Tat umsetzen. Beispielsweise in sozialer Arbeit (Caritas, Lebenshilfe. Sich Zeit nehmen und mal mit Bettlern gepflegt einen Döner mampfen und was dazu trinken und einfach zuhören) oder eben in Verkündigung oder eben auch im ganz normalen Leben und dem entsprechenden Handeln. Manche kombinieren das Ganze auch noch… ;)
Doch dann gibt es eben auch wieder die Christen, die meinen das es reicht getauft zu sein und weiter vor sich hin leben. Nicht unbedingt ein schlechtes Leben führen, aber doch mehr oder weniger ohne Gott.
Ich gehöre zur Zeit irgendwie wieder zu den Leuten, die meinen: Gott ist ja schon ok. Aber Bibel lesen? Hm, keine Zeit. Leute aufs Evangelium hinweisen? Hm, das können die anderen besser. Schlechte Gedanken meiden? Ach wenn kümmerts, Gott vergibts doch eh…
Doch dann kommen wieder Momente, an denen man erkennt, dass dies eben doch falsch ist. Jesus Blut war teuer und ER braucht garantiert keine „lauen“ Christen! Also möchte ich das ändern. Sonst könnte ich auch ins nächste brennende Haus reinspazieren und mich verbrennen lassen. Das Ergebnis wäre dasselbe: TOD, ewiger TOD!
Ich bin aber ein lebensfroher Mensch und möchte das LEBEN und zwar das ewige LEBEN, das Jesus allen Gläubigen versprochen hat.

Ich meine, wer weiß schon, dass es nach dem Tod ein Gericht geben wird? Und dass schon hier entschieden wird, wie es ausgehen wird?
Entweder du gehörst zu Jesus und lässt dein Leben zum Positiven verändern, oder du lässt es sein und trägst damit aber auch die Konsequenzen (ewige Trennung vom lebendigen Gott, nicht nur so die temporäre wie hier manchmal auf der Erde!).
Klar wissen es viele, aber dennoch scheint es den meisten egal zu sein. Deshalb versuchen die Christen es ja immer wieder ein Zeugnis für den Ewigen zu sein. Und genau deshalb wird es hier noch einmal erklärt.
Denn es ist mir nicht egal, wo DU deine Ewigkeit verbringst. Meine Familie und mein Opa und auch von der Oma weiß ich zumindest wo sie sein werden bzw. der Opa schon ist. In der Herrlichkeit bei Gott. Aber auch nur, weil sie sich entschieden haben und auch daran festhalten.

In diesem Sinne werden in nächster Zeit vielleicht wieder ein paar ernsthaftere Gedanken kommen.
Das Leben hier mit all dem was es bietet ist zwar schön, aber nicht das Ende vom Lied.
Auf denn nun: Prost.

Über den Autor dieses Artikels: Tobi

Blogger aus Spaß an der Freude, Musikfan, Hauptfeuerwehrmann, Christ und Pfadfinder. Die Beiträge sind meine persönliche Meinung. Oftmals ist auch versteckte Ironie oder Satire dabei. Wer damit nicht umgehen kann, sollte diese Seite verlassen und sich in seinem Loch einbuddeln.

11 Antworten zu “Wo verbringst DU deine Ewigkeit?”

  1. Ich werde in einer Urne am Meeresgrund ruhen. An Gott glaube ich nicht.

    Aber Du hast Deinen Glauben schön beschrieben.

  2. Ich werde mit meinem Gott Steve Jobs im Himmel auf einer Wolke sitzen, und jeden Tag fiese Dinge aushecken, um Windoofsuser im Allgemeinen und speziell das Bunny zu Schikanieren.

  3. Vorstadtprinzessin sagt:

    Ich glaube jeder sollte für sich selber wissen wie er am besten seinen glauben (wenn er denn glaubt) auslebt…

  4. Ich unterstütze meine PatientInnen beim Ausleben sehr. In schweren Zeiten gibt er ihnen Halt.

  5. Tobi sagt:

    @Vorstadtprinzessin: Prinzipiell schon, aber das entscheidet ja auch irgendwie über die Ewigkeit.

    @ulf_der_freak: Das finde ich auch gut. Im Alter denken manche nochmal ganz neu über Gott und das eigene Leben nach. Mach weiter so.

  6. Rakaniaz sagt:

    Ich muss sagen ich lebe agnostisch. Gott hat in meinem Leben einfach keine Relevanz. Ob es irgendwas gibt kann niemand sagen – also glaube ich an nichts von dem ich nicht weiß ob es existiert noch streite ich ab das es etwas gibt. Es ist mir schlicht und einfach egal.

    Mein Leben wird durch einen Glauben nicht besser.

    Btw. Ich habe auch mal bei der Diakonie gearbeitet, was allerdings damit zusammen hängt das soziale Einrichtungen zum Großteil kirchlich sind. Das ist auch der einzige Grund für mich nicht aus der Kirche auszutreten. Ohne eingetragene Religionzugehörigkeit bekommt man leider keinen Job in diesen Bereichen. Diskriminierend genug eigentlich…

    • Tobi sagt:

      @Rakaniaz: Hast du es überhaupt mal ausprobiert ob das Leben mit einem Glauben besser wird? :)

      Gut, zum Thema Kirchensteuer kann ich nichts sagen. Ich war nie in einer Kirche drinnen, sondern war und bin und gehe schon jahrelang in eine Freikirche. Klingt zwar komisch, ist aber so. :) Deshalb habe ich mit der Landeskirche auch nicht so viel am Hut. Wobei meine Gemeinde schon sehr evangelisch angehaucht ist und davon abstammt.

      Natürlich kann es diskriminierend sein, wenn man für die Diakonie arbeiten möchte und laut Steuerkarte weder evangelisch noch katholisch ist. Ist auch irgendwie unlogisch. Aber so ist das nun eben mal. Aber da gibt es auch viele andere Vereine, die sozial engagiert sind. Rettungsdienste, AWO, Caritas.

      Ich finde es aber gut, dass du dort gearbeitet hast.

  7. phil sagt:

    nun ja tobi….die süddeutschen sind ein verein innerhalb der ev. kirche…..also so kenn ich es mal…und abstammen und drin verankert sein ist ja schon ein kleiner unterschied

    • Tobi sagt:

      @phil: Joa gut, vielleicht sind die auch noch direkt in der Landeskirche. Aber irgendwie sind die dann doch auch wieder unabhängig. Eigene Verwaltung und so Zeugs. Auf jeden Fall ist die Prägung ziemlich evangelisch… :)

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