Archiv | August, 2011

Der Mensch denkt…

Der Mensch denkt, Gott lenkt.
Der Mensch dachte, Gott lachte.

Und sonst so: Einmal mit Profis arbeiten!

Testbericht.de – ein kleines Review

Heutzutage gibt es ja immer mehr Technik. Wenn man nur das Appleuniversum kennt und sowieso nur Applezeugs kauft, braucht man eine Seite wie Testbericht.de eigentlich nicht. Schließlich kann man die paar Geräte recht gut miteinander vergleichen.
Doch für alles weitere lohnt manchmal doch ein Blick in verschiedene Testberichte (die von der ct‘ kann ich dazu auch ganz gut empfehlen) um mal ein paar objektive Vergleiche zu haben. Ob dann das festgestellte Manko eines schwachen Akkus auch für einen selbst ein Manko darstellt bleibt dann abzuwarten. Vielleicht will man sich den Gamer-Laptop auch einfach nur als Desktop-Ersatz kaufen und braucht daher sowieso selten den Akku.
Doch andere legen vielleicht wiederum wert auf Mobilität und liebäugeln vielleicht auch mit einem MacBook Air. Doch da hier der Preis und die Leistung extrem weit auseinander klaffen (und zudem noch Lion drauf läuft) ist es vielleicht auch sinnvoll über Alternativen drüber nachzudenken. Neben Apple hat sich beispielsweise auch Sony mittlerweile im Bereich der dünnen Laptops einen Namen gemacht. Als Beispiel sei hier mal dieses Notebook genannt. Es ist zwar recht klein und hat nur eine 128 Speicherkapazität, dafür aber auf SSD Basis und die Akkulaufzeit ist mit 7 Stunden auch nicht ohne. Da kann man fast einen ganzen Arbeitstag mit schaffen. :)

Doch auch beim Smartphonemarkt hat sich seit Einführung von iOS und wenig später mit Android einiges getan. Wenn ich nicht schon ein iPhone hätte, würde es mir sehr schwer fallen eine Entscheidung zu treffen, welches Telefon gut geeignet ist. Daher kann man sich ja mal die Auswahl an Android Telefonen zu Gemüte führen oder wer wie mein Bruder auf Windows abfährt (seit Windows 7 kann ich es auch nachvollziehen) eben die Windows Phones.

Aber auch viele andere technische Geräte kann man sich ansehen und dazu (falls vorhanden) Testberichte ansehen. Egal ob dies nun Drucker, Fotokameras oder Navis sind, hier wird einem weitergeholfen. Meistens sind sogar auch Käufermeinungen vorhanden.

Jupiter Jones – Jupiter Jones

Nachdem ich neulich mal das aktuelle Video „Still“ verbloggt hatte, soll hier mal ein kleines Review zu Jupiter Jones mit dem gleichnamigen Album folgen.
Bisher war mir Jupiter Jones eher weniger bekannt. Ein paar Lieder waren mal auf Visions CDs drauf. Beispiel das eher ruhige „Oh hätt ich dich verloren“ und das wieder rockigere „Das zu wissen“ waren immer wieder gute Lieder, aber haben mich nie so richtig gereizt um mal die Alben näher anzuschauen. Ganz anders war es dann mit „Hey Menetekel!“ das vor Rock nur so strotzt und live ganz sicher gut abgeht. Doch nachdem im Radio eher das ruhigere Lied „Still“ läuft habe ich das aktuelle Album eher wieder vermieden. Melancholie mag ich auf Dauer dann doch nicht und wenn es so ein Album wie Bakkushan wäre, hätte ich mich dann doch geärgert. Hatte neulich wieder ein Anflug von Deutschrock und hatte mir dabei 3 Alben gekauft: 1. Bakkushan – Bakkushan, 2. Madsen – Goodbye Logik, 3. Kettcar – Von Spatzen und Tauben, Dächern und Händen
Und im Gesamtvergleich bin von Bakkushan am meisten enttäuscht, die haben ein, zwei gute Lieder und der Rest ist eher langweilig. Kettcar ist an und für sich auch recht gut. Und Madsen macht auch nach vielen Runden anhören immer wieder neu Spaß. Liegt vielleicht auch daran, dass Madsen Songs schon öfters auf VISIONS CDs drauf waren und mich immer irgendwie begeistert haben. Liegt vielleicht auch bisschen an dem Metallica Cover „Mama Said“. Aber Goodbye Logik ist definitiv ein Album, dass ich mit zur einsamen Insel mitnehmen würde.

Doch nun wieder zu Jupiter Jones. Man kann es insgesamt vom Still her ein bisschen mit Madsen vergleichen. Rockig und schön geradlinig und schlaue Texte. Während die Ansage noch relativ harmlos anfängt und nur ein Zitat von Hermann Hesse (Calwer) hat: „Nun, jeder hat sein Los, und leicht ist keines.“, geht es mit „Hey Menetekel!“ gleich richtig zur Sache mit einer treibenden Bassline. „ImmerfürImmer“ wird dann wieder etwas geradliniger und als kleiner Bremser für „Still“ genutzt. „Still“ ist wohl eine der besten Balladen auf diesem Album und gefällt richtig gut. :)
„Alter Mann wo willst du hin?“ hinterfrägt dann wieder ein bisschen die Ansichten der älteren Generation und eignet sich super um bei einem Konzert entspannt im Kreis zu rennen. Mit einem schönen treibenden Beat. „Vater“ ist auch wieder ein nachdenklicher Song, der auch überraschen rockig ist. „Nur noch wenige Worte wie Schlag ins Genick“.

„Sonne? Scheint!“ ist dann auch wieder ein rockiger Song, der aber auch im Text ein wenig sozialkritisch ist, aber mit einer positiven Grundeinstellung:

Wenn morgen die Sonne scheint,
kann alles so schlimm nicht sein.
Heut schlafen wir selig ein,
weil morgen die Sonne scheint.

Diese Selbstverständlichkeit
und irgendjemand schreit: Familie
Vater, Mutter bin ich blind,
oder will ich nur nicht sehn?
Nebenan verrecken Menschen
mit jedem Atemzug, ein neuer
und wir spenden wo wir können
unser Friede ist was wert.
Vater, Mutter hier läuft irgendwas verkehrt!

„Berlin“ ist ähnlich wie „Still“ eine schöne Ballade über Berlin und macht Spaß sich anzuhören.
Die restlichen Lieder sind eher wieder eingängige Rocklieder mit teils lustigen Texten. :)

Der Hund, der Stock, die Tür

oder aus „Stück vom Weg“:

Hier kämpft ein krankes Herz gegen gesunden Verstand.
Egal ob Ebbe oder Flut hinterm Meer kommt immer Strand.

Und jedes Wort ein Stück vom Weg.
Und wo das Ziel ist kannst Du doch längst schon nicht mehr sehn.
Wenn nichts mehr hält,
dann bleib nicht stehen.
Denn du musst weitergehen

Alles in allem bleibt Jupiter Jones ein tolles Album, dass nicht nur Rock, sondern auch ein paar ruhige Lieder hat. Wer allerdings aufgrund der Single „Still“ ein ruhiges Album erwartet wird wohl ein bisschen enttäuscht sein. Wer gerne Rock mag, wird sich erfreuen, da es doch gut abgeht.
Und die Band steht ab sofort auf meiner Liste mit Bands, die ich noch gerne live sehen möchte.

Lemmy – Enter Sandman

Was will man mehr? :)

Jupiter Jones – Still

So Still,
dass jeder von uns wusste,
das hier ist, für immer,
für immer und ein Leben
und es war so still,
dass jeder von uns ahnte,
hierfür gibt’s kein Wort,
das jemals das Gefühl beschreiben kann.

So still, dass alle Uhren schwiegen,
ja, die Zeit kam zum erliegen,
so still und so verloren gingst du fort,
so still und so verloren gingst du fort.

Ich hab so viel gehört und doch kommt’s niemals bei mir an,
das ist der Grund, warum ich nachts nicht schlafen kann,
wenn ich auch tausend Lieder vom Vermissen schreib‘,
heisst das noch nicht, dass ich versteh,
warum dieses Gefühl für immer bleibt.

So laut, die Stunden nach dem Aufschlag als es galt,
dass alles, zu erfassen und verstehen und es war,
so laut, dass alles was wir dachten nichts als Leere zu uns brachte,
so laut und so verloren war es hier,
als Stille bei uns wohnte anstatt Dir.

Ich hab so viel gehört und doch kommt’s niemals bei mir an,
das ist der Grund, warum ich nachts nicht schlafen kann,
wenn ich auch tausend Lieder vom Vermissen schreib,
heisst das noch nicht, dass ich versteh,
warum dieses Gefühl für immer bleibt.

So still, obwohl ich dich mit jedem Tag vermiss`
und wo immer du auch gerade bist,
du zeigst mir, dass Stille jetzt dein Freund geworden ist.

Ich hab so viel gehört und doch kommts niemals bei mir an,
das ist der Grund, warum ich nachts nicht schlafen kann,
wenn ich auch tausend Lieder vom Vermissen schreib,
heisst das noch nicht, dass ich versteh,
heisst das noch nicht, dass ich versteh,

Ich hab so viel gehört und doch kommts niemals bei mir an,
das ist der Grund, warum ich Nachts nicht schlafen kann,
wenn ich auch tausend Lieder vom Vermissen schreib,
heisst das noch nicht, dass ich versteh`,
warum dieses Gefühl für immer bleibt.