Archiv | April, 2013

T-Retro

Die aktuellen Pläne der Telekom sind aktuell nicht mehr ganz nachvollziehbar. Da sind schon seit Anfang der Ur-DSL (anno 2001: 768 kbits / 128 kbits für knapp 50 Mark pro Monat) Flatrates da. Über die Jahre hat sich nun die Technik weiter verbessert, so dass auch immer mehr Dörfer ans DSL angebunden werden können. In den Großstädten gibt es nun auch schnelleres VDSL (50 MBit / 10 Mbit für 50 Euro (oder doch mehr???)). Und nun soll aus irgendwelchen Gründen wieder eine bestimmte Volumengrenze eingeführt werden?
Hallo? Hakt es bei euch noch? Ich kann ja verstehen, dass man nicht unbegrenztes Internet anbieten kann. Aber warum lockt ihr dann überhaupt mit einer Flatrate? Wenn man etwas anbietet, muss man das auch einhalten können.
Aber jetzt einfach hergehen und nach 75 GB oder spätestens 200 GB die Drossel anlegen ist einfach nicht mehr ok. Wir haben hier nicht mehr 2001, sondern mittlerweile 2013. Sprich das Internet und die entsprechenden Dienste haben sich weiterentwickelt.
Während man früher vielleicht mal ab und zu ein paar E-Mails mit Bildern (schön klein komprimiert, damit es schnell über die Leitung geht!) verschickt hat, kommen heutzutage viel mehr Dienst in Frage.
Zum einen gibt es Skype oder MSN um mal mit der Verwandtschaft Videotelefonie zu betreiben. Außerdem ist es in Mode gekommen YouTube zu konsumieren um die vielen Katzenvideos oder die ZDF Mediathek nach zuschauen. Das alles braucht eben schnelle Bandbreite ansonsten macht es einfach kein Spaß mehr. Und nicht zu vergessen das private Filesharing. Beispielsweise um Aufzeichnungen der Predigt vom letzten Sonntag in eine gemeinsame Dropbox zu stellen und sie dann über das Internet zu verteilen.
Wer mich kennt wird vermutlich meinen Hang zur Nerdszene und damit die Kongresse kennen. Der Chaos Communication Congress wird jährlich über das Netz gestreamt. Stellt euch mal den Aufschrei vor wenn ab 2016 dann alle Nerds Ende Dezember nicht mehr den Kongress live verfolgen können, weil in den Wohnorten dieser Leute leider kein Kabel liegt sondern nur Leitungen der Telekom. Zumal der Kongress immer zum Ende des Dezembers und nach Weihnachten stattfindet. In dieser Zeit wird das Internet sicherlich häufig konsumiert. Wenn dann zudem noch ganz viele Podcasts veröffentlicht werden wird es ganz schnell eng mit dem Inklusivvolumen.
Ich habe jahrelang DSL 6000 genutzt und mich bei den Downloads ständig herumgeärgert, weil es einfach arschlangsam ist. Vor allem wenn man mal Podcasts herunterladen möchte oder einfach das neueste Ubuntu-Release. Die Dateien werden eben leider nicht unbedingt kleiner, sondern tendenziell wieder größer und gehen so auf 80Mbyte oder auch mal 900Mbyte zu.
Nun in meiner Wohnung habe ich gleich bewusst zu KabelBW gewechselt, da diese gleich schnelleres Internet anbieten und aktuell auch keine Drosselung machen.

Meiner Meinung nach sollte die Drossel auf maximal 6Mbit heruntergedrosselt werden. Das ist dann zwar auch eine Strafe, aber so kann man trotzdem noch weiterhin anständig das Internet benutzen. 372 kbits (downstream) ist gerade mal 6-Mal ISDN, aber nicht einmal das Ur-DSL.

t-retroUm die Bürger ein bisschen aufzuklären und quasi einen Aufschrei der Netzgemeinde voranzutreiben hat getdigital.de das neben abgebildete T-Shirt designt und bietet es quasi zum Selbstkostenpreis von 9,95 Euro an.
Wer noch mehr über den Hintergrund erfahren möchte, kann ja mal hier lesen. Die Bundesnetzagentur ist gerade dabei die Flatrate-Kappung zu prüfen. Schauen wir einfach mal, was dabei herauskommt.

Was mich leicht beruhigt: Selbst mit den 372 kbits dürfte es noch reichen fefe zu lesen. Hochwertige Seiten mit vielen Bildern und wenig Text (also Bild = nicht hochwertig, aber viele Bilder und Spiegel) haben es dagegen schon schwerer.

Quelle des Bildes: Facebook

Twitter im Real-Life

Wie wäre es denn eigentlich, wenn Twitter im echten Leben wäre. Seht es euch einfach mal an:

Funktional Kaputt

Der Clemens Schrimpe ist bei MobileMacs bekannt für seine Rants über Netzwerk und Co. Als damals das Thema mit der „Drossel“ bei neuen DSL-Verträgen der Telekom aufkam, hat damit DSL als „funktional kaputt“ deklariert. Im nächsten Intro wurde dann der Rant zusammengeschnitten:

David1701 ist bekannt für seine schönen Intros und kann daher gerne auch geflattrt werden.

Nun hat er das Intro auch als Single Auskopplung auf iTunes, Google Play und Amazon herausgebracht. Die Erlöse spendet er laut eigener Aussage der Digitalen Gesellschaft, welche sich bekanntermaßen für die Netzgemeinde und damit sicher auch für die Telekom-Kunden und Netzneutralität einsetzen wird. Mir tut der Euro nicht weh und eigentlich kann mir das Gejammer der Telekom eh egal sein, da ich bei KabelBW bin. Aber wenn die Telekom das durchsetzt, werden in Zukunft sicher auch die anderen Anbieter solche Drosseln einführen und das will man einfach nicht haben.
Auch ohne illegale Torrents und Filesharing kann man sehr schnell auf einige Gigabyte Traffic im Monat kommen. Updates werden immer mehr, Podcasts werden populärer, Dropbox wird oft genutzt und nicht zu vergessen die unzähligen Katzenvideos auf YouTube. Ach und es soll sogar eine steigende Anzahl an Leuten geben, welche ihre Backups in die Cloud verlagern.

Wenn die Preise wieder leicht ansteigen kann ich damit leben. Irgendwie müssen Investionen in die großen Backbones der Betreiber querfinanziert werden. Außerdem hat sich die Bandbreite in den letzten Jahren mehr als verdoppelt bei gleichbleibender Gebühr pro Moant. Aber eine Drossel nach einer bestimmten Menge Traffic ist einfach unfair.

Ein sehr schöner Tweet passend zum Thema:

Schnellstarter unter Gnome 3 erstellen

Ich bin ja ein wenig faul und arbeite manchmal auch gerne via SSH auf meinem Webspace herum. Die Bandbreite des Servers zu anderen Servern ist einfach zu bequem. :)
Leider ist Ubuntu kein Windows und deshalb kann man nicht so einfach eine Verknüpfung erstellen, der man noch den SSH Befehl mitgeben kann. Doch das Internet besteht ja nicht nur aus Fragestellern, sondern oftmals auch aus wahren Tipps-Gebern.

Deshalb gebe ich hiermit den Tipp von falco2 weiter.
Im Terminal folgenden Befehl eingeben:

gnome-desktop-item-edit –create-new ~/Arbeitsfläche

Wobei „~/Arbeitsfläche“ auch ein Pfad sein kann. Man sollte sich eine entsprechende Datei aussuchen und am besten ins Verzeichnis „~/Desktop/SSH-Starter.desktop“ zeigen. Ansonsten ist der Schnellstarter irgendwo und keiner weiß Bescheid.

Schnellstarter

Das nachfolgende Fenster ist eigentlich selbsterklärend.
Typ: –> Terminal oder normale Anwendung
Name: –> Sprechender Name eben
Befehl: –> Ein Befehl wie „ssh user@host.com“
Kommentar: –> Kommentar eben.

FizzBuzz

Eigentlich sollte man denken, ist folgende Aufgabe nicht so schwer. Ich bin allerdings doch gescheitert. Schließlich wird die FizzBuzz Aufgabe oft bei Einstellungsgesprächen gestellt.

Write a program that prints the numbers from 1 to 100. But for multiples of three print “Fizz” instead of the number and for the multiples of five print “Buzz”. For numbers which are multiples of both three and five print “FizzBuzz”.

Also zähle von 1 bis 100 hoch und teile die Zahl eben immer durch 3 = Fizz, durch 5 = Buzz und durch beides = FizzBuzz. Ansonsten gebe die Zahl korrekt aus.

Meine erste Rangehenweise war folgendermaßen:

i=1
for x in range(1, 100):
    if i/3:
        print "Fizz"
    if i/5:
        print "Buzz"
    if i/3 and i/5:
        print "FizzBuzz"
    else:
        print i
    i=i+1

Doch damit war schon einiges falsch:
1. Die Untersuchung auf FizzBuzz muss an aller erster Stelle kommen.
2. Für If Abfragen sollte das Ergebnis immer 0 sein, dass ist bei i/3 nicht unbedingt gegeben.

Letztendlich hat es dann geholfen die Reihenfolge zu ändern und darauf zu achten, dass ich eher Modulo (%) statt (/) verwende und das Ergebnis immer mit 0 zu deklarieren.
Also so:

for x in range(1, 101):
    if x % 3 == 0 and x % 5 == 0:
        print "FizzBuzz"
    elif x % 3 == 0:
        print "Fizz"
    elif x % 5 == 0:
        print "Buzz"
    else:
        print x

Das „i = 1“ und die Hochzählerei „i = i + 1“ kann man sich auch sparen, wenn man einfach die For Zählvariable nimmt. Diese wird bei jedem Schleifendurchlauf von alleine hochgezählt. Hätte ich bei VB.NET wohl auch gleich gemacht. Die Elif Passagen sind eigentlich auch logisch, hatte ich früher aber nicht so oft genutzt. :)
Gefunden habe ich diesen Lösungansatz bei Stackexchange

Eigentlich ist es ja alles gar nicht so schwer. Man muss nur die Eigenheiten der Sprache kennen und ein bisschen mathematisches Verständnis mitbringen.
Python habe ich bis vor einer halben Stunde noch gar nicht geschrieben, daher sind die fehlenden Eigenschaften verschmerzbar.

Natürlich kann man auch alles noch komprimieren, aber darum ging es mir hier nicht. Ich möchte den Code ja auch noch nachvollziehen können. :)

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