Motorsägenkurs bestanden

Nachdem ich letzte Woche schon am Montag vom Urlaub gekommen war, blieb noch einige Zeit zur Erholung vor dem Motorsägenkurs ab letzten Donnerstagabend (Theorie), Freitagabend (Theorie) und Samstag (Praxis). Die Theorie war am Donnerstag wirklich zäh und vor allem lang. Dafür kam dann am Donnerstagmorgen ein Großbrand dazwischen, weshalb ich am Freitagabend die Theorie ein bisschen verschlafen habe. So kam ich eine gute Stunde zu spät. Die wichtigsten Sachen habe ich trotzdem noch mitbekommen, ebenso den Theorietest. 10 Fragen, davon 2 falsch. Also noch alles im Rahmen.
Der Praxisteil war dann auch nochmal ganz gut. Anfangs mit kleinen Schnitten am liegenden Baumstamm, später Fallkerben raussägen und schließlich einen Baum einmal komplett fällen. Das dies gar nicht so einfach geht, haben wir mehrmals gesehen. Selbst wenn man technisch alles richtig macht, muss man manchmal doch nochmal nachhelfen. Doch am Ende lag bei jedem der Baum auf dem Boden in der Richtung die vorher eingeplant war.
Das Entasten haben wir dann auch noch ein bisschen ausprobiert und das geht tatsächlich sehr schnell auf den Rücken oder in die Arme. Spaß macht es trotzdem und wenn man ein paar Tricks beachtet kann man recht viele Gefahren ausschließen und vor allem die Kette schonen, damit sie nicht gleich nach dem ersten Schnitt mit dem Boden Asphalt in Berührung kommt.

Wieder einen Schritt weiter!

Super! Genial! Die letzte Hürde ist überwunden!
Gestern hab ich die polizeiärztliche Untersuchung hinter mich gebracht. Ergebnis: ich wurde als Polizeidienst-tauglich empfunden.

Trotzdem habe ich heute noch ein mulmiges Gefühl, weil mir noch einige Unkosten bezüglich dessen bevorstehen. Denn es wurde doch einiges festgestellt, was natürlich nicht als negativ bewertet werden muss: Hohlkreuz, keine flache Fußsohle, zwei Weisheitszähne.
Somit war der gestrige Vormittag die reinste Offenbarung.

Vor zwei Jahren war ich zwar schon Mal beim Orthopäden, weil ich mir eben auch Gedanken darüber gemacht habe, ob das nun ein Hohlkreuz ist oder nicht – und vor allem, ob das gefährlich ist.
Der hat meine Lendenwirbelsäule dann geröntgt und gemeint, das Hohlkreuz bilde ich mir nur ein. Das sei alles völlig normal und okay.
Deshalb war ich gestern etwas erstaunt über diese Feststellung.

Nun ja, ich habe jetzt Auflagen erhalten, die ich noch so schnell wie möglich erledigen soll. Da wäre zum einen der Anamnesebogen meines Jugendarztes, da der Anamnesebogen meines jetzigen Hausarztes, bei dem ich seit 2009 bin, nicht ausreicht (sie wollen meine Krankengeschichte bis zum Zeitpunkt vor fünf Jahren).
Bei meinem jetzigen Hausarzt habe ich mir den Bogen am Dienstag ausfüllen lassen und heute die Rechnung bekommen: 20,10 Euro!

Die Arzthelferin sagte mir anfangs noch, es würde wahrscheinlich nichts kosten. Und ich ging davon aus, wenn es was kosten würde, wäre das der Praxisbetrag von 10 Euro pro Quartal. Na, aber all das war wohl nicht wahrscheinlich genug.
Bei meinem damaligen Jugendarzt war ich gestern nachmittag. Der war erst verdutzt, weil ich nur zweimal krank bei ihm erschienen bin – 2006 und 2007. Einmal wegen den Impfungen und einmal wegen Rhinitis. Egal, er hat es ausgefüllt und nichts dafür verlangt, nicht mal meine Krankenkarte.
Bei dem Orthopäden, bei dem ich vor zwei Jahren zum Röntgen meiner LWS war, hab ich gestern diese Bilder auf CD abgeholt – auch kostenlos.

Leider sind damit noch nicht alle Auflagen erfüllt. Ich musste nochmal einen Termin mit ihm vereinbaren, da meine Brustwirbelsäule auch noch geröntgt werden soll.
Da ich sonst auch noch eine Lungenröntgenuntersuchung durchführen lassen muss(te) (die hab ich heute gemacht), hab ich mich gestern noch nach einem Radiologen umgeschaut und bin dann beim Krankenhaus gelandet. Ich dachte mir, vielleicht ist der Besuch beim Orthopäden hinfällig, wenn ich dort gleich beide Auflagen erfüllen kann. Doch nach einem Anruf war klar: wenn ich beide Untersuchungen dort durchführen ließe, stände ich vor einem Kostenberg von 70 Euro.

Also war ich heute dort und hab nur die Lungen röntgen lassen. Und das zu einem Schnäppchenpreis: 26 Euro.
Achja: bei meiner Krankenkasse war ich heute Mittag auch noch. Ich wollte wissen, weshalb sie keinerlei Kosten übernimmt. Antwort: das sei Privatsache. Für Auflagen für Bewerbungen um eine Ausbildungsstelle zahlt sie keinen Cent.
Jetzt hoffe ich bloß, dass das Röntgen der BWS beim Orthopäden nicht auch noch 50 Euro kostet…

Denn: die Kosten werden nicht erstattet und ich habe immer noch nicht die Gewissheit einer sicheren Einstellung in den Polizeidienst.
Fazit: diesen und nächsten Monat bin ich total blank.
Ich kann mich nun nur damit trösten, dass ich evtl. den gesamten Kostenbetrag für die Bewerbung durch die nächste Einkommensteuererklärung wieder zurück erhalte.

Was ich während der Wartezeit bei der pol.ärztl. Unt. jedoch nett fand: es lag ein Neues Testament für Polizisten aus. Im Vorwort stand, dass die Nächstenliebe im Polizeidienst oberstes Gebot ist. Viele christliche Polizisten bekamen schon Zweifel, ob man wirklich nach Gottes Willen handelt, wenn man auch mal gegen Protestanten auf Demonstrationen rauer vorgehen muss.

Die Bibel sagt dazu, dass Gott einen Staat wichtig findet und in diesem auch Recht und Ordnung herrschen soll.
Dennoch geht es meist auch friedlicher: manche Polizisten versuchten, mit einigen Protestanten ein friedliches Gespräch aufzubauen, was meist auch geklappt hat.
Leider muss man dennoch manchmal härter durchgreifen. Die Gesetze müssen schließlich befolgt werden.
Es fanden sich auch noch viele weitere Kommentare/Geschichten im Vorwort, die wirklich interessant waren.

Aber jetzt nochmal dem Ernst der Lage ins Auge geschaut: Ich werde in puren Jubel ausbrechen, wenn ich die Zusage für die Einstellung in den Polizeidienst bekomme, das könnt ihr mir glauben!

Wie steht es um meine Zukunft?

Ganz klar: das weiß nur Gott.
Und ich werd‘ es auch bald erfahren…
Nachdem ich den Sporttest des Auswahlverfahrens zum mittleren Dienst der Landespolizei Baden-Württemberg letzten Donnerstag erfolgreich bestanden und ich mich danach noch beim multimodalen Interview von meiner authentischsten, sympathischsten und ehrlichsten Seite gezeigt habe, steht nun als nächster großer Schritt das Zentral-Abitur an, das ich in den Fächern Informationstechnik, Mathematik, Deutsch, Religion und als mündliches Prüfungsfach Computertechnik zu bewältigen habe.

Doch um den Wiederholungstest bei der Polizei noch einmal Revue passieren zu lassen:

Der Tag fing total gut an, weil ich mich richtig ausschlafen konnte. Da ich erst zum Sporttest um 10:30 Uhr in der Polizeibereitschaftsdirektion Böblingen erscheinen musste, hatte ich außerdem noch genug Zeit, ausgiebig zu frühstücken und so richtig wach zu werden. Dabei erinnerte ich mich natürlich auch an den großen Fehler, den ich beim letzten Mal begangen habe: ich hatte zu wenig gegessen, was dazu führte, dass ich beim Sporttest ziemlich schnell an meine Grenzen kam – was sich vor allem in Form von Seitenstechen bemerkbar machte.

Während ich so am Frühstückstisch saß, um mir mein Honigbrot in den Mund zu schieben, prägte ich mir nochmals meinen „Spickzettel“ ein, den ich mir in den Tagen zuvor anfertigte, da ich vor dem multimodalen Interview doch etwas Bammel hatte. So machte ich mir eben einfach nochmal Gedanken über meine Stärken und Schwächen und besinnte mich vor allem darauf, weshalb ich diesen Beruf, der ganz anders als alle anderen ist, unbedingt haben will.

Als ich dann pünktlich (eine halbe Stunde vor Beginn des Sporttests) ankam, wollte ich mich nach dem Einfahren in die ehemalige Kaserne, die heute die Bereitschaftspolizeidirektion darstellt, anmelden, wie ich es beim letzten Mal auch tat. Doch ich traf eine sympathische junge Dame an, die es sich vermutlich gerade irgendwo gemütlich machen wollte, um den einfahrenden Verkehr zu beobachten, da sie eine Tasse Kaffee und eine Zeitung in der Hand hielt.
Als ich mich gerade mit meinem Einladebrief ausweisen wollte, fiel mir ein, dass ich an wirklich alles gedacht hatte – bis auf die schwindelerregende Tatsache, dass mein Geldbeutel noch zu Hause lag, in dem unter anderem auch mein Personalausweis aufzufinden ist. Doch die junge Dame leitete mich sowieso weiter und so stand ich dann als nächstes vor der Theke des Service-Centers, die mich an ein Büro weiterleiteten, das nicht besetzt war. Also wieder zurück zum Service-Center, wo ich nun erst mal warten musste, da keiner wusste, wo man mich hinschicken sollte. Letztendlich musste ich mich überhaupt nicht ausweisen und wartete wie beim letzten Mal in dem Warteraum für die Bewerber.
Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich mich nicht unbedingt ausweisen muss, hätte ich auch gleich in den Raum gehen können, da ich ja noch vom letzten Mal wusste, wo er sich befindet.

So konnte ich dann eben nur noch ein paar Minuten vor dem Test zur Ruhe kommen, um mich zu besinnen. Doch als ich in den Warteraum eintrat, saßen dort schon die ersten, die den schriftlichen Test bestanden hatten (also die Bewerber, die zum ersten Mal da waren und nicht, wie ich, zur Wiederholung erschienen). Aus meiner Sicht sahen die alle älter aus, als diejenigen, die ich beim letzten Mal antraf. Wir kamen auf Anhieb miteinander ins Gespräch und so hat man festgestellt, dass wir alle füreinander sind, auch wenn wir ja eigentlich Rivalen sind und jeder um eine Ausbildungsstelle kämpft.

Und dann ging’s endlich rüber in die Sporthalle, wo wir alle nach dem Umkleiden erst 12 Minuten zum Aufwärmen Zeit hatten und dann nacheinander zum Koordinationstest antraten. Das war der Part, den ich beim letzten Mal wegen 0,2 s vermasselt habe. Ich hatte jedoch ein gutes Gefühl, da ich die letzten paar Wochen den Parcours nach dem Sportunterricht in der Sporthalle aufbauen und üben konnte, wobei mir meine Sportlehrerin noch einige gute Tips gab, wie ich noch schneller werden konnte. Und so viel mir dann schließlich ein Stein vom Herzen, nachdem mir bekanntgegeben wurde, dass ich mit 14,6 s (von max. 17,0 s) die Hürde von mir genommen habe. Auch alle anderen bestanden diesen Part.

Als nächstes folgte der Schnelligkeitstest, den ich mit 11,6 s bestand (von max. 13,2 s). Und auch hier bestanden alle anderen. Eine allgemeine Heiterkeit war die Folge.

Als es dann jedoch zum Ausdauertest überging, versagte gleich der gesamte erste Durchgang, der sich aus drei Jungs und einem Mädel bildete. So kam auch bei uns, dem zweiten Durchgang (mit mir zwei Jungs und zwei Mädels), so langsam die Versagensangst hervor und wir wurden immer aufgeregter. Doch – welch ein Wunder – wir bestanden alle.

Eine Dreiviertelstunde später war dann das multimodale Interview als nächster Tagesordnungspunkt dran. Erst wurden die anderen drei von drei verschiedenen Beamten/innen abgeholt, bis auch mir ein kräftiger Beamter den Weg zu seinem Büro zeigte. Dort niedergesetzt, durfte ich erst meinen Lebenslauf kurz in 5 Minuten zusammenfassen, dann Fragen zu meiner Zukunft beantworten, meine Stärken aufzeigen und noch persönliche Fragen zu meinem Charakter beantworten, Bsp.: „Wenn Sie eine Entscheidung treffen müssen, die große Konsequenzen auf die weitere Zukunft hat: treffen Sie diese spontan oder mit längerer Bedenkzeit?“ –> Klare Antwort von mir: ich denke nach und handle erst dann.

Diese Antwort hielt er mir im Laufe des Gesprächs dann vor, als er das Beispiel brachte, dass, wenn ich mich in einer Situation befinde, in der es um Leben oder Tod meinerseits geht, sprich, wenn ich mit einer Waffe bedroht werde und ich meine auch in der Hand halte, ich nicht erst Zeit hätte, lange darüber nachzudenken, sondern die Entscheidung routinemäßig gefällt werden müsste. Doch für solche Situationen spielt natürlich die eigene Berufserfahrung eine große Rolle – und die werde ich erst noch sammeln.

Als nächstes gab er mir dann einen kleinen Einblick aus seiner Berufserfahrung, in dem er mir auch einige negative Seiten des Polizeiberufs aufzeigte. Dazu gehört z.B., dass ich nicht immer feste Arbeitszeiten genießen kann und auch mal Abstriche in meiner Freizeitplanung machen muss. So kann es auch mal sein, dass ich zwei oder drei Wochenenden nacheinander zusätzliche Schichten einlegen muss und somit keine Zeit für meine Freunde oder meine Familie habe. Dabei würde dann auch schnell ersichtlich, wer meine wahren Freunde seien – alle anderen würden ziemlich schnell den Kontakt zu mir abbrechen.

Ein anderes Beispiel ist die Gefahr, dass es mich psychisch stark mitnehmen könnte, wenn ich die erste ermordete Leiche zu Gesicht bekomme. Außerdem wird von mir verlangt, dass ich schnell selbstständig in meinen Entscheidungen werde und so Verantwortung übernehme.

Ich fand gut, einen weiteren Einblick in den Polizeialltag zu bekommen und kann mich noch an den ersten Satz erinnern, den mir der Beamte zusprach: „Ich will nichts anderes mehr machen, aber würde es nie jemand anderem empfehlen.“

Nichts desto trotz steigt meine Sehnsucht mehr und mehr, endlich wissen zu dürfen, dass ich die Ausbildungsstelle habe. Denn zur direkten Einstellung hat es mir nicht gereicht. Ich bekomme etwa in einer Woche Post, in der mir meine Bewertung der Tests mitgeteilt und ein Termin zu meiner ärztlichen Untersuchung mitgeteilt wird.

Das Streben nach Weisheit beginnt mit dem aufrechten Verlangen, etwas zu lernen.
(Die Bibel: Das Buch der Weisheit, 6.17)

Auswahlverfahren zum mittleren Dienst der Polizei

Am Dienstag war es soweit: der Tag meiner geistigen, körperlichen und charakterlichen Überprüfung stand bevor. Aus Pünktlichkeitsgründen und der Sorge, zu spät zu kommen, bin ich schon um 5 Uhr aufgestanden und um 6:15 Uhr letztendlich losgefahren.
Die Strecke war nicht allzu groß und mit dem Navi bin ich dann auch 20 Minuten vor der Begrüßung angekommen. Wobei die Ankunft für mich persönlich schon aufregend war: ich bin bis zur Schranke gefahren, nach kurzer Identifikation wurde mir dann mitgeteilt, wo ich parken solle, die Schranke wurde geöffnet und ich hab mein Auto dann abgestellt.
Toll fand ich, dass ich zeitgleich mit einem anderen Bewerber angekommen bin, sodass ich mich mit ihm schon mal ein wenig austauschen konnte. Nachdem das Auto abgestellt war, bin ich mit ihm dann nochmal vor zur Schranke gelaufen, und hab mich mit ihm am Häuschen nebenan angemeldet. Darauf wurde uns dann gesagt, wo wir letztendlich parken sollten.
Gesagt, getan: Auto umgeparkt und in den Warteraum gegangen. Zur pünktlichen Zeit kam dann der Prüfungsaufseher und bat uns, ihm in den Prüfungsraum zu folgen. Insgesamt waren wir an diesem Tag 15 Bewerber/innen.
Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann auch los: zuerst mit dem Diktat, dann folgte der Sprachverständnistest mit einem Fragenkatalog von 30 Multiple-Choice-Fragen und nachdem ich die beiden Tests bestanden hatte, folgte der computerunterstützte Intelligenztest.
Das Diktat hatte meiner Ansicht nach nur ein schwieriges Wort, und das lautete richtig geschrieben „Massenkarambolage“. Der Fragenkatalog beinhaltete zum großen Teil nur Redewendungen und umgangsprachliche Sätze. Nur der Intelligenztest hat mich nach der Abgabe ins Zweifeln gebracht, weil eben nicht jede Aufgabe unbedingt leicht und schnell zu lösen war. Doch auch den habe ich bestanden – genauso wie noch acht weitere Bewerber und eine Bewerberin.
Danach gab es erst mal eine kurze Wieder-wach-werd-Pause, bis wir zur Sporthalle geführt wurden, um den Sportleistungstest zu absolvieren. Dort gab es auch wieder eine genaue Einführung in jede Aufgabe sowie 12 Minuten Zeit zum Aufwärmen. Es waren drei Aufgaben zu bewältigen – in folgender Reihenfolge: erst der Koordinationstest, bestehend aus einem Parcours, den man in 17, jedoch maximal 18 Sekunden durchlaufen/-kriechen musste; dann, der Schnelligkeitstest, bei dem man Ecken zackig umlaufen musste, um die geforderte Zeit von 13,2 Sekunden zu schaffen; und der Ausdauertest, bei dem man in der Halle 2,475 km in 12 Minuten zurücklegen musste.
Da ich in alphabetischer Reihenfolge der Erste war, durfte/musste ich anfangen. Beim Koordinationstest hat es beim ersten Versuch gehapert, d.h. ich bin einmal um ein Kastenteil herumgelaufen, statt drüber zu hüpfen. Beim zweiten Versuch hat es dann aber geklappt: 17,2 Sekunden. Den Schnelligkeitstest hab ich in 12,6 Sekunden geschafft. Nur beim Ausdauertest hatte ich nach den ersten zwei Runden dermaßen Seitenstechen, dass ich dachte, jetzt sei es aus. Aber ich hab mir immer wieder meinen größten Traum, Polizist zu werden, ins Gedächtnis gerufen und dann hat das auch geklappt. Die anderen meinten anschließend, sie hätten es mir zu verdanken, dass sie den Ausdauertest bestanden haben. Denn ich hab das entsprechende Tempo vorgelegt, das man gebraucht hat: nach 11:30 Minuten war ich fertig und „fix & fertig“. Dass ich beim Ausdauertest nicht so fit war, lag höchst wahrscheinlich daran, dass ich davor nichts gegessen hab und in der Halle laufen musste. Bei besseren Wetterbedingungen hätte er regulär auf der Bahn stattgefunden.
Nachdem ich mich dann erst mal völlig erschöpft auf die Bank setzen wollte, hat mir die Prüfungsaufseherin für den Sportteil jedoch mitgeteilt, dass ich den gesamten Sporttest an einem anderen Tag nochmal wiederholen müsse. Ich hab dann erst mal gar nicht verstanden, was sie mir damit sagen will. Die Begründung kam jedoch kurz darauf: ich bin beim Koordinationstest in den Grenzbereich gerutscht, der zwischen 17,0 und 18,0 Sekunden liegt. Mit 17,2 Sekunden muss ich den Test wiederholen? Wegen 0,2 Sekunden Differenz? Ok, klar – mach ich doch gerne.
Tja, und jetzt laufe ich (wie drei Wochen vor dem Test auch schon) alle zwei Tage meine 6 km (je 2 mal 3 km mit einer kurzen Pause dazwischen) im Wald, um beim nächsten Mal noch fitter zu sein. Jedoch muss ich mich auch noch darum kümmern, dass ich nach dem Sportunterricht der Schule immer noch einige Minuten den Koordinations-Parcours aufbauen und üben darf.
Dann bestehe ich den Sporttest bei der Wiederholung hoffentlich auch noch.
Gleichzeitig darf ich aber auch nicht vergessen, mich mental auf das Auswahlgespräch, dem multimodalen Interview vorzubereiten. Denn auch der Test kann meinen Traum vom Polizeiberuf noch verwerfen.
Also, auf einen neuen Versuch!

Wen die ausführlichen Informationen zum Auswahlverfahren der Polizei in Baden-Württemberg interessieren, darf sich hier erkundigen.

Lachfalten sind sexy II

Ich hatte mal ein Eintrag darüber geschrieben: Siehe hier

Eigentlich wollte ich damals dieses Bild dazutun. An diesem schönen Lächeln sieht man nämlich: Lachen machen Falten und Falten machen sexy.

Soviel mal dazu.

Im Übrigen finde ich: Alle Kinder freuen sich über das Licht, nur nicht Abel, der kam ans Kabel.
Hab nämlich gestern eine Stromsteckdose angeschlossen und ein Stecker auch mit Kabel versorgt und es funktioniert. Damit wäre bewiesen, dass ich nicht nur Rechner mit Starkstrom schrotten kann (OK, nur die Grafikkarte war kaputt, aber das Zimmer hat danach echt gestunken.)…
Joa, die Ausbildung hat mir eben doch was gebracht. ;)

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