Archiv | Juni, 2009

Müdigkeit, Stress und Bier

Zur Zeit ist irgendwie alles nur noch Alltag. Spät ins Bett gehen, morgens sich aus den Federn quälen und ins Geschäft fahren. Das wäre nicht einmal so schlimm. Der Tag geht schließlich immer irgendwie herum.
Da wir ja das Goldene nicht bestanden haben wird also immer noch abends in der Feuerwehr geübt. Meistens trinken wir danach als Erfrischung noch ein kühles Weizen. :beer: Doch ich merke es zurzeit immer mehr: Je mehr man die Müdigkeit mitschleppt, desto weniger Kraft hat man. Je weniger Kraft man hat, desto langsamer wird alles. Also dauert es auch wieder länger, bis man ins Bett kommt.
Dann kommen noch die blöden Gedanken, dass man doch alt ist, aber immer noch alleine. Ich denk schon wieder im Vorraus weiter, was ich mal machen möchte. Beispielsweise Berufstechnisch: Zur Zeit würde es nicht ganz ausreichen eine Familie zu ernähren. Sag ich mal ganz pragmatisch. Doch warum denk ich eigentlich schon an eine Familie, wenn ich noch nicht mal eine Frau gefunden habe, die mich liebt und ich sie. Das ist einfach irre. Na gut, aber in Zeiten in denen viele Bekannte, Freunde nicht mehr alleine sind, kommen einfach solche Gedanken. :) Irgendwie ist das vielleicht auch purer Neid, der da aus mir spricht. :( Auf der anderen Seite finde ich es auch toll. Mensch, da haben sich zwei gefunden und ich freu mich darüber. Trotz allem wird man ja auch noch selber umarmt. Ist ja nicht so, dass man gleich ausgestoßen wird.
Und wenn ich irgendwann dann wieder anders darüber denke und innerlich zu mir sage: „Mensch, du alter Sack, warum jammerst du rum, dass dich kein Mädel anlacht. Wenn du immer daheim rumhockst und nie irgendwo weggehst, wird es auch nie was werden.“
Dann ist der Grund mal wieder ganz einfach: Müdigkeit, Stress und Bier. :D Na dann: Prost! :beer:

Goldene Leistungsabzeichen nicht bestanden

Es sah heute morgen gar nicht schlecht aus. Zuerst die Theorieprüfung gemacht. Aus meiner Sicht, war es nicht schwer. Hab alle Fragen durchgemacht, ruckzuck die Antworten gehabt und hab mich dann gelangweilt, weil die anderen noch eine Weile gebraucht haben.
Gut, dieser Teil ist dann gelaufen. Wir haben es bestanden, auch wenn 2 Leute von uns ziemlich mies abgeschnitten haben (unterhalb der 75% Marke, aber durch die anderen in der Gruppe, hat sich wieder kompensiert gehabt).
Danach hat es angefangen zu regnen. Also haben wir gewartet, bis es wieder nachgelassen hat und waren danach auch bald dran.
Jeder wusste nun was er zu tun hat. Ich war Schlauchtruppführer, musste also die Person vom 1. OG retten.
Das hat soweit auch gut geklappt. Wir haben die Leiter aufgestellt. Ich bin hochgeklettert und wir haben unsere Knoten gemacht. Der Rettungsknoten ging recht gut. Agron hatte seine Knoten um die Leiter zu sichern auch im Griff. Doch der HMS Knoten um die Person beim Herunterlassen zu sichern hat sich leider verdreht. So hat dies schon mal ein bisschen länger gedauert.
Der ausschlaggebende Punkt war aber, dass unser Angriffstrupp leider zu langsam war um die Fallklappe mit Wasser umzuspritzen. Der Angriffstrupp musste zudem leider lange warten um den Befehl vom Gruppenführer zu bekommen, weil der Melder schon vorher den Befehl bekommen hatte eine Lagemeldung abzugeben. Der Maschinist hat zudem noch die B-Leitung zu spät angeschlossen, so dass kein Wasser auf der Leitung war.
Insgesamt muss man also sagen, dass wir als Gruppe zu viele Fehler gemacht haben und das Wetter einfach beschissen war.
Für die ersten Bronzegruppen war das Wetter noch richtig gut. Zwar kaum Sonne, aber auch kein Regen.
Wenigstens haben wir noch einen Termin in 3 Wochen bekommen. Bis dahin müssen wir einfach nochmal üben. Insgesamt haben wir von ca. 25 Abenden nur 5 Abende komplett als Gruppe geübt. Dazwischen hat leider immer jemand gefehlt. Wahrscheinlich lag es auch daran. Denn wenn man immer nur einzeln übt, stimmt der Ablauf nicht mehr. Denn die ganze Übung ist in viele Einzelheiten aufgesplittet, welche aber wieder voneinander abhängig sind. Die Zeit ist das Größte Problem, dann natürlich noch die Knoten und die Befehle.
Ich konnte eigentlich die Befehle gut und deutlich sagen, aber der HMS Knoten hat mir leider das Genick gebrochen. Als ich den Knoten wieder lösen wollte, hatte ich wieder den richtigen Knoten drauf. Aber da war es leider schon zu spät, da die Person unten war und die Schiedsrichter unsere Übung abgebrochen haben.
Na gut, es ist ärgerlich und blöd, weil wir im Endeffekt auch nicht mehr Zeit haben (die Schichtarbeiter müssen ja trotzdem arbeiten), aber ich finds fair, dass wir wenigstens so schnell wieder wiederholen dürfen.
Am 18.7.2009 heißt es dann wieder: GOLD 09 – Wir haben es auch geschafft.

Goldene Leistungsabzeichen – Abnahme

So morgen ist es so weit. Wir machen in Spielberg unser Leistungsabzeichen.
Um 9:30Uhr ist der schriftliche Teil. Dürfte gut werden…
Um 11:00Uhr ist der Löscheinsatz, dürfte auch gut werden…
Um 11:45Uhr ist der Technische Hilfeleistungseinsatz, dürfte auch gut werden…

Es wär schön, wenn vielleicht jeder ein bisschen dran denken könnte und beten oder so.
Dankeschön.
Der nächste Eintrag, dass wir es bestanden haben kommt dann am Sonntag.

Der Farbige ist tot

Nachdem sogar der Spiegel darüber berichtet, dass Michael Jackson tot ist, kann man es wohl glauben.
Ich war jetzt nicht so der große Fan von ihm. Hauptsächlich mochte ich eher die alten Lieder, wo er noch richtig farbig im Gesicht war.
Doch mit 50 Jahren schon zu sterben ist doch ein bisschen früh.
Deshalb an die Öffentlichkeit: Bewahrt sein Andenken und lasst ihn in Frieden ruhen und lasst die Angehörigen in Ruhe trauern.

Korsika Nachtreffen 2009

Heute war das Nachtreffen von unserer geilen Obszöööööööön Tour 2009. Begonnen hat alles morgens mit einem gediegenen Frühstück, danach Worship, bissle Bibellesen und Bilder angucken. Gut, bis die Technik dann endlich draußen war mit der DVD, dem Fernseher, Mac und so hat auch gedauert. Letztendlich haben wir dann den USB Stick genommen, mit Bildern befüllt, an den Mac angeschlossen und über den Fernseher dann die Bilder genossen. Nach gut 2 Stunden haben wir dann wieder Hunger bekommen, also was leckeres gekocht. Rausgekommen ist aus „Resten“ folgendes: Bunter Salat (Grüner, Paprika, Tomate, Mais), Putengeschnetzeltes mit Rostbratwürste und Gelügelwursträdle, Nudeln und Soße und Rote Würste mit Käse drinnen.
So viel zum Thema: „Wir haben nur noch Pute und Reste…“ Das war richtig lecker.
Danach haben wir noch ein bisschen rumgechillt und haben den Calwer SpeziGo besucht. Der war wie immer gut, auch die Band war klasse… ;)

Nun kommt der krönende Abschluss: Um 20:30 sind wir losgefahren zum Andre, damit Philipp noch seine Sachen zusammenpacken kann und ich gemütlich nach Pforzheim fahren kann. Gesagt getan, so um 21:23 waren wir in Pforzheim. P. und R. hab ich schnell rausgelassen, damit sie die Karte lösen können und schnell zum Zug. Ich bin dann derweil vom Taxiparkplatz zum normalen Parkplatz gefahren. Wie die Bahn aber nun mal ist, hat der Automat gesponnen. Nach einigen Versuchen kam dann doch die Karte raus, also schnell zum Zug. Just in dem Moment fährt der Zug weg. Vor der Nase!!!
Da war dann erstmal eine dicke Luft. Aber es gibt doch noch eine weitere Route des ICE, in Stuttgart um 22:12. So bin ich also von Pforzheim ohne Navi, aber mit Philipp dabei innerhalb 45 Minuten nach Stuttgart zum Hauptbahnhof gefahren und hab dabei auch noch alle Verkehrsregeln beachtet (rote Ampeln beachtet, die 50er Schilder beachtet, bei 120 nur maximal 140 gefahren, dafür auf der freien Strecke (glaub Heimsheim bis Leonberg oder Stuttgart) mal kurzzeitig 190 km/h gefahren. Philipp so: „Ich fänds cool, wenn du es mal laufen lassen würdest (wo noch 120 erlaubt war)!“ Bei 190 dann Becci: „Sicherheit geht vor!“ Gut, war dann auch anstrengend und bin dann auch wieder normal gefahren (170 oder so).
Gut, laut Googlemaps sind die 45 Minuten locker zu schaffen. War aber trotzdem ein Abenteuer.

Danke Gott für den schönen Tag, für die Leute, die dabei waren und nicht zuletzt für die Fahrt nach Stuttgart. Jetzt wird erstmal gepennt.