Kategorie: Konzerte

18. Balinger Rockfestival war wieder hammergeil

Gestern war es wieder soweit. Der halbjährliche Rock-Musik Marathon in Balingen hat wieder begonnen, diesmal war wieder das BRF dran. Und es war wie immer sehr entspannend nach ein paar Monaten Schule und Arbeit wieder ein Ausgleich zu finden um in einem gepflegtem Circle Pit abzugehen. Auch die „Todeswände“ waren nicht zu verachten… Doch hier mal eine kleine Aufstellung, wer denn so alles gespielt hat.

Die erste Band „My Little Rockstart Dream“ haben wir leider verpasst, aber dafür kam dann gleich „WarumLila“ auf den Plan und hat schon ziemlich Gas gegeben. Die Menge hat sich aber noch nicht so richtig mitreißen lassen: War wohl noch etwas zu früh… :)

Danach ging es mit „Good Weather Forecast“ erstmal auf die Sitztribüne. Zu Pop-Bands kann man sich ja auch mal ausruhen…. Wobei diese Band sich auch zu einer Partyrock-Band gemausert hat. Doch wenn man schon mal sitzt, steht man nicht mehr auf. ;)
Danach kamen „The Gentlemen„, eine Britrock Band aus England. Auch dort konnte man sich noch recht leicht zurückhalten mit Springen und Pogo… Doch die haben auf jeden Fall die Menge schon mal angeheizt für die nächste Band und haben viele lustige Songs. Darunter auch ein Mashup aus „Dr. Who“.

Danach kamen die altbekannten „Sacrety„, die endlich ein neues Album aufgenommen haben und sehr viel Spaß machen. Spätestens ab da, war in der Mitte der Menge kein ruhiger Standplatz mehr. Doch bei einer Rockband sollte man ja auch nicht einfach so dastehen, sondern zur Musik abgehen.
http://www.youtube.com/watch?v=4MemX5t1UQY
Sacrety werden dieses Jahr wohl sogar auf dem Ring spielen. Eine gute Sache wie ich finde. Dann werden die bekannter und erreichen auch mal andere Rockfans!

Danach kamen die ersten Amerikaner und haben mit Punkrock auch kein Auge trocken gelassen. :)Children 18:3“ sind ein gutes Trio. Wobei der eine Sänger oftmals sarkastisch gelacht hat. :) Doch alles in allem war diese Band auch keine wirkliche Entspannung nach Sacrety, sondern sehr goil…..

Danach kamen „LZ7“ die wir aber verpasst haben. Stattdessen ging es zum Subway etwas essen. Als wir dann wieder zurückkamen hat sich das als schwerer Fehler herausgestellt. Die Band ging doch gut ab mit interessantem HipHop. Naja, man kann ja nicht alles haben.

Schließlich kam nach etwas längerer Pause der abendliche Headliner: „Project 86“ Die habe ich schon letztes Jahr auf dem RWL in Balingen gesehen und fand sie damals etwas langweilig. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich damals recht müde war und wir erst zu dieser Band angereist waren. Doch diesmal war ich noch wach und hab mich gleich ins Getümmel gestürzt. „If you don’t jump here I’ll go to your house, open your door, cut your head und take it to your mother“ –> sehr effektive Aufforderung um das Publikum zum „Tanzen“ zu bewegen. Aber irgendwie war das Publikum doch ein bisschen ruhiger als bei den ganzen Vorbands. Alles in allem war es aber eine sehr gute Band, die mich auch wieder ein wenig zum Nachdenken gebracht hat.

Aber hört selbst rein vom letzten RWL.

Project 86 – Safe Heaven

I’m just a stranger here, despite your everything
I’m not attached to your world of disease
Like father always said, and I can only agree
Son they will hate you because they always hated me
And even though I feel alone
I know that I could never be

If it’s a choice between this veil of ecstasy
And all the lonely suffering of seeing this so clearly
If I’ve said it once I’ll say it twice I’ll say it for all eternity
I’ll find all the comfort that I need inside this bleeding
And even though I feel alone
You know that I could never be

Nobody knows
Nobody cares
Nobody sees outside our safe haven [2x]

Together we are so, so ugly with rejection
But to our, our eyes we, we’re the ones shimmering
I’ve unplugged the wires from your spine
At first you’ll be afraid
But we will be so content
And we
Will live.
Again

And we will live again
(Alone and so content)
And we will live again
(Alone and so content)

Just crawl across this desert heat
And become tragic with me
And now that we are not alone
You know that we could never be

Nobody knows
Nobody cares
Nobody sees outside our safe haven [2x]

And we will live again
(Alone and so content)
And we will live again
(Alone and so content)

Alles in allem war das 18. Balinger Rockfestival wieder ein sehr gut organisiertes Festival mit vielen guten Bands. Das Motto des diesjährigen T-Shirts ist auch klasse: „There is no ROCK like our God.“

In diesem Sinne, rockt weiter und sollte einer sterben: Man sieht sich im Himmel wieder!

18. Balinger Rockfestival am 31.03.2012

Wie die letzten Jahre auch, gibt es dieses Jahr wieder das Balinger Rockfestival.
Das Festival wird dieses Jahr sogar erwachsen. Zum 18. Mal gibt es dass nun schon.

Wer dort spielt ist eigentlich relativ, denn es hat die letzten beiden Male einfach immer Spaß gemacht und es spielen richtig gute Bands:

Und weil es ja gerade so „Saukalt“ und „Arschkalt“ ist, gibt’s noch ein paar Videos zum Festival.

Joa, der Eintritt ist wieder relativ günstig und es gibt auch wieder das 10+1 Gruppenangebot. Wenn sich 11 Leute finden, muss man nur 10 Karten zahlen. :) Eine Karte kostet 15 Euro-
Also wer geht alles mit?

Rodrigo Y Gabriela im BACKSTAGE in München

Gestern war es endlich soweit. Das Konzert, auf das ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe. „Rodrigo Y Gabriela“ endlich wieder in Deutschland und in einigermaßen greifbarer Nähe. München sind zwar 250 KM weg, aber der Weg hat sich gelohnt und dank Manu musste ich nicht alleine hinfahren.
Das Duo ist einfach klasse und begeistert das Publikum ungemein. Den Stil zu beschreiben ist allerdings nicht ganz so einfach. Sie sagen von sich ja selbst, dass sie früher in einer nicht erfolgreichen Heavy Metal Band in Mexico City gespielt haben. Dann sind sie vor 8 Jahren durch die Lande gezogen und haben ihren eigentümlichen Mix aus akustischem Heavy Metal mit Flamenco Einflüssen entwickelt und sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Die Beliebtheit konnte man auch gestern im BACKSTAGE in München sehen. Es war eine relativ kleine Halle, die aber proppevoll war. Das Publikum hatte auch ihren Spaß und ist sichtlich mitgegangen. Aber mit Kälte haben die beiden scheinbar ein Problem, denn sie beschweren sich öfters mal darüber: „It’s pretty cold here as four years ago.“
Doch sie haben dann sehr gut die Halle aufgeheizt und die Menge zum Kochen gebracht.
Irgendwann nächstes Jahr vermutlich im Sommer wollen die beiden nochmal nach Deutschland kommen (also nicht erst wieder nach 4 Jahren) und dann wahrscheinlich mit dem kubanischen Orchester. Könnte auch lustig werden. Mal schauen, wo das dann stattfindet. Etwas näher als München wäre auch schöner, dann ist die Fahrzeit nicht so lange.
An alle anderen, die nicht mit wollten: „Ätschele Bätschele, ihr habt das geilste Konzert des Jahres verpasst!“

Und hier noch ein paar Fotos von gestern um einen kleinen Eindruck zu bekommen:

Für die Ohren gibt’s auch noch was:
Hanuman

Buster Voodoo

Diablo Rojo

Es gibt einfach so viel tolle Lieder von denen, wobei sie live immer noch eine Nummer besser sind als auf CD. Nichtsdestotrotz sind auch die CDs sehr zu empfehlen.

Rock without Limits 2011 –> wieder einmal klasse

Gestern war der zweite Tag fürs RWL (Rock without Limits) in Balingen. Und auch diesmal waren wir sehr klasse Bands am Start. Da wir allerdings recht spät angekommen sind, haben wir nur folgende Bands gesehen: Project 86 (da saß ich auf der Sitzbühne), Everyday Sunday, The Letter Black (die Sängerin ist übrigens im 6. Monat schwanger und hat trotzdem noch gerockt), ein bisschen Poema und ein bisschen Me in Motion und zu guter Letzt Thousand Foot Krutch.
Joa, fangen wir nun mal mit Project 86 an. Die Band hatte ich eigentlich als gute Rockband in Erinnerung. Zumindest wenn man so die letzten Alben so anhört (Mit Songs wie „Spy Hunter“, „Safe Heaven“ und …) konnte man das annehmen. Doch da meine Mitfahrer erstmal einen Sitzplatz gesucht haben, saß ich auch erstmal auf nem Stuhl anstatt in der Menge mitherumzuspringen. Ich fand den Sound auch nicht so überzeugend, als dass sich ein paar blaue Flecken und Genickschmerzen gelohnt hätten. :) Mein Eindruck: Auf CD ganz ok, live eher mäßig. Die Band war aber übrigens nicht die erste Band, die an diesem Tag gespielt hat. Davor hätten noch Sacrety gespielt, die wir aber aufgrund eines Zeltlagernachtreffens verpasst haben. :( Na gut, dafür habe ich den Drummer von Sacrety und Fitzibubbele nach 6 Jahren wieder gesehen. Vor 6 Jahren war nämlich das letzte JuMäFez und da wir seitdem nicht mehr u18 sondern eher ü18 sind, war auch keine Gelegenheit mehr sich zu sehen. :)

Kommen wir nun zur nächsten Band: Everyday Sunday. Ich muss zugeben, dass ich diese Band echt unterschätzt habe und sie mit Ska-Rock in Verbindung gebracht habe. Daher habe ich mich kurz vor Konzertbeginn auch wieder neben dem Mathestudenten hingehockt. Doch als die Band angefangen hat, konnte ich nicht mehr hinsetzen. Dazu war der Sound einfach zu hippelig und rockig. Da musste man einfach rein in den Moshpit und die ganzen Wall of Death und Circle Pits. Einfach klasse. Zum Schluss haben se noch den Worship Song „Our God is Greater“ gesungen. Normalerweise mag ich solche Songs nicht so wirklich. Nicht weil ich kein Lobpreis mag, aber ich mag Hillsong-Songs nicht so gerne. :) Aber ist ja immerhin nicht von Hillsong, sondern von Chris Tomlin!
Bei Everyday Sunday war das einfach anders und es war einfach klasse. Ein guter Abschluss für das Konzert.
Hier mal eine softe Version vom Lobpreissong „Our God is greater“, die man beispielsweise auch bei Konzerten von One Way Home anhören. Bei Everyday Sunday war es etwas rockiger und intensiver (haben ja auch geschwitzt von den vorigen Liedern
http://www.youtube.com/watch?v=wJ65aNv28Jc
Ich kann nicht verstehen, wie man bei dieser Rockmusik ruhig am Rand stehen kann und einfach die Band anschauen. Solche Musik ist einfach für Moshpits und Circle Pits gemacht.

Wo wir gerade bei Moshpits und Kopf schütteln sind: Als nächstes kam dann beste Band des Abends mit einer Frontfrau die im 6. Monat schwanger ist, zur hübschesten Frau im Metal gewählt wurde und immer noch krass abgeht. Dazu muss man nichts mehr sagen, oder? Die Rede ist natürlich von „The Letter Black“ und das Publikum ist hierbei endgültig ausgerastet. Es gab einige Wall of Deaths oder Circle Pits. Kurzum: Man hatte viel Spaß und es waren auch erstaunlich viele Mädels in dem Getümmel dabei. Trotzdem ist der Mathestudent wie immer einfach ruhig sitzen geblieben und hat sich der guten Soundqualität erfreut.
Nach dieser Band waren erstmal alle fertig und hatten Hunger. Die haben wir dann beim Subway mit einem großen Sub gestillt. Dann wussten wir nicht mehr genau, wo man hin sollte. 12 Stones hatten ja abgesagt und die Ersatzband kannte auch niemand. Also haben wir noch ein bisschen „Poema“ angehört. Die sind sicher auch nicht schlecht aber so als Kontrast zu einem Rockkonzert doch zu krass. Für einen eigenen Abend aber sicher auch mal klasse. Sind ein bisschen wie Alin Coen, nur eben auf Englisch. *hähä*
Nach einiger Zeit war mir der krasse Gegensatz zu den Rockbands und Poema auch nicht mehr recht und so sind wir wieder zur Mainstage gelaufen und haben gerade eine kleine Verkündigung (mit gefühlsduseligem Keyboardklimbim) von Me in Motion mitbekommen. Die haben übrigens dann auch noch „Our God is greater“ gespielt, allerdings nur die normale Version. War dann eher nicht mehr so mein Ding.

Zu guter Letzt kamen dann noch Thousand Foot Krutch. Nach der Enttäuschung von Project 86 war ich anfangs ein bisschen skeptisch, aber auch diese Band hat mich gleich von Anfang an überzeugt. Auch weil eben ein paar alte Songs dabei waren: „Rawkfist“, „Move“, … Doch auch neue Songs wie „Fire it up“ kam nicht zu kurz. Bei diesen Songs kommt man schon beim daheim anhören ins Headbangen. Fürs Autofahren also etwas gefährlich. Bei einem der vielen Songs saßen dann auch alle hinunter und haben gerudert.
Kurz gesagt: Eine klasse Abschlussband, die auch wie schon die anderen Bands ihren Lobpreis eben rockiger zum Ausdruck gebracht haben.

Wer dann wieder rocken möchte: Am 31. März 2011 findet dann das 18. Balinger Rockfestival statt und im Herbst dann am 27. Oktober das nächste Rock without Limits. Ich werde da sicher wieder am Start sein. Es ist einfach immer top organisiert und die Leute haben Spaß am Rocken, außerdem ist die Location super zu erreichen. Balingen rockt einfach auch im christlichen Bereich, wie auch der Bericht im Zollern-Alb Kurier beweist.

Rodrigo & Gabriela am 25. November 2011 in München

Rodrigo & Gabriela sind nun bald zum Greifen nah. Am Freitag den 25. November spielen sie im Backstage in München. Je nachdem, wie voll die Autobahn Freitagnachmittag Richtung München ist, könnte man da in 2,5 Stunden dort sein. Man muss ja nicht gleich übertreiben und sein Auto zum Flugzeug umwandeln. :)
Joa, ich wollte nur mal Bescheid geben, dass dort ein sehr geiles Konzert stattfinden wird und ich an diesem Freitag wahrscheinlich dort am Start sein werde.
Tickets gibt’s hier

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