Kategorie: Konzerte

19. Balinger Rockfestival am 23. März 2013

Das Jahr hat erst gerade erst angefangen, also wird es mal wieder Zeit wieder das nächste Konzert zu planen.
Nämlich das erste von zwei Festivals in Balingen. Das Balinger Rockfestival

Wie jedes Jahr gibt es wieder 10+1 Aktion im Vorverkauf: Finden sich 10 zahlende Besucher, bekommt man 1 Karte umsonst mit dazu. Mal schauen, ob wir auch dieses Jahr wieder eine große Gruppe zusammen bekommen. Habe zumindest auf Facebook mal Werbung dafür gemacht. :)

Die Bands, welche dieses Jahr dort auftreten werden kenn ich zwar fast alle nicht. Die Soundvorschläge klingen aber alle ganz nett.

Lauter Rock: Write This Down

Klassischer Rock: Kingsdown

Und etwas für die Schreihals Liebhaber (wobei ich das normale Gegrunze dann doch bevorzuge): „Aliens ate my Setlist“

Und zum Springen: LZ7

Um danach wieder auf den Boden zu kommen: Soundbar
http://youtu.be/vFUhE1138aI

Und natürlich noch die Bands, die immer da sind:
Sacrety
Good Weather Forecast

So und nun schlaft gut. :)

As I Live Dying waren am 14. November 2012 im Gasometer in Wien

Letzte Woche war ich für eine kurze Zeit (Mittwochabend bis Sonntagmorgen) in Wien. Ein Grund war unter anderem die Band „As I Lay Dying“ mal wieder live zu sehen und dabei den Kopf frei zu bekommen, der andere ein Besuch einer Freundin, die gerade in Wien ein Praktikum macht. (Ein paar Eindrücke gibt’s hier und hier.) Das Konzert war eine sehr bunte Mischung aus Haare schütteln (Headbangen) und Leute anrempeln (in Form von Wall of Deaths), öfters mal im Kreis laufen (Circle Pits) oder ganz einfach zu sehr alten Liedern abgehen. Was mich als etwas älteren Menschen gefreut hat: Sie haben auch alte Lieder wie „94 Hours“ oder „Forever“ gespielt und mich damit zum „Ausrasten“ (ganz unkontrolliertes Hin und Her Hüpfen und Pogo ) gebracht.

94 Hours
http://www.youtube.com/watch?v=OYNK1vZ3OR0

Forever

Die genaue Setlist laut Setlist.fm an diesem Abend war:

Condemned
94 Hours
Anodyne Sea
The Darkest Nights
Paralyzed
Cauterize
Nothing Left
Confined
Forever
Through Struggle
A Greater Foundation
Within Destruction
The Sound of Truth

In dem Sinne war das Konzert einfach nur sehr geilomatico. Als Vorgruppen haben „Upon A Burning Body“ (alle Bandmitglieder trugen einen Anzug!) und „Caliban“ (eine deutsche Gruppe, die auch „Sonne“ gecovert haben) für Stimmung gesorgt, wobei ich mich dort eher mal zurückgehalten habe. Zum einen kannte ich nicht alle Lieder, zum anderen war der leere Bierbecher im Weg (naja irgendwann ist er doch durch die Luft geflogen! ). Aber ab Caliban hab ich mich doch mal nach vorne ins Getümmel getraut.

Das Gasometer ist auch recht gut ausgebaut und eine schöne Location für Metal oder Rockkonzerte. Und ich musste feststellen, dass man auch ruhig mal mit einem „Sie nannten in Mücke“ T-Shirt zu einem Metalkonzert gehen kann. Zuerst wird man vielleicht komisch angeschaut. Nach einer Runde im Moshpitbereich gibt es dann aber keine komischen Blicke mehr. Später habe ich mir trotzdem noch ein Tourshirt von As I Lay Dying geholt. Man will ja schließlich auch eine kleine Erinnerung haben.
Und diesmal war ich sogar ganz alleine auf dem Konzert. Meine Gastgeberin aus Wien wollte nicht mit, da sie doch eher zartbesaiteter ist (aber immerhin hört sie normalen Rock bis Hardrock ).

Das Wiener (Ottakringer) Bier ist auch lecker und kann ich weiterempfehlen. Die Hauptband „Trivium“ habe ich mir nach AILD noch ein bisschen angehört, bin aber dann doch gegangen. Die waren irgendwie langweilig und ich war etwas fertig von AILD. Dafür war der letzte Song während des Aufbaus für Trivium mit „Hallowed Be Thy Name“ von der Iron Maiden auch sehr episch. Das hat Trivium doch sehr gut angekündigt und zeugt auch etwas von Geschmack.

Als nächstes wäre vielleicht mal ein Trip nach England interessant um Iron Maiden live zu erleben, bevor sie doch noch in Rente gehen.

As I Lay Dying am 14.11.12 in Wien

Die Metalcore Band „As I Lay Dying“ geht mal wieder auf Tour unter anderem auch in Stuttgart. Da ich dort aber zu spät war und es nun keine Tickets mehr gibt, gehe ich am 14. November 2012 ins Gasometer in Wien. Das wird sicher wieder ein sehr geiles Konzerterlebnis.
Mit von der Partie sind auch noch Trivium (etwas ruhiger) und Caliban (gleich aggressiv wie AILD).

An und für sich sind Konzertbesuche bei mir keine Seltenheit mehr. So hat sich das Balinger Rockfestival fast zu einer Tradition etabliert, einfach eine regelmäßige Nackenmassage zu sauguter Musik. :)
Doch das ich für ein Konzert sogar mal ins Ausland fahre, ist doch etwas besonderes und daher vielleicht auch mal erwähnenswert. Natürlich fahre ich nicht nur wegen dem Konzert nach Wien, sondern auch um nochmal einen kleinen Urlaub zu machen und mir die Stadt und die Menschen dort anzuschauen.

Wien scheint nicht nur eine gute Konzertstadt zu sein (schließlich hat As I Lay Dying dort schon öfters gespielt!), sondern ist auch die Stadt, wo die beiden Initiatoren vom Bud Spencer Movie herkommen.

Und bevor ich noch als Kulturbanause beschimpft werde: Ja, ich weiß dass Wien auch die Stadt von Mozart ist und andere Kultur gibt. Genau deshalb bleibe ich dort dann ein paar Tage, schau es mir an und freu mich des Lebens. Teilweise alleine und am Wochenende mit netter Gesellschaft.

Rodrigo Y Gabriela kommen wieder nach Europa

Meine beiden Lieblingsgitarrenhelden kommen im November wieder nach Europa und damit auch wieder ins kalte München. Leider ist der Termin in München am 13. November und daher unter der Woche. Doch für diese Leute würde ich sogar einen Tag Urlaub opfern. :=)
Außerdem werden sie diesmal von einem Pianisten begleitet, was die Sache vielleicht doch nochmal spannender gestaltet. Für die Konzertreihe damals mit dem Orchester hat es mir ja leider nicht gereicht.

So genug geschrieben. Wer Interesse hat, ist mit einem Blick auf den Tourneeplan gut bedient.
Tickets für die deutschen Städte (Berlin, Köln, München) gibt’s hier.

18. Balinger Rockfestival war wieder hammergeil

Gestern war es wieder soweit. Der halbjährliche Rock-Musik Marathon in Balingen hat wieder begonnen, diesmal war wieder das BRF dran. Und es war wie immer sehr entspannend nach ein paar Monaten Schule und Arbeit wieder ein Ausgleich zu finden um in einem gepflegtem Circle Pit abzugehen. Auch die „Todeswände“ waren nicht zu verachten… Doch hier mal eine kleine Aufstellung, wer denn so alles gespielt hat.

Die erste Band „My Little Rockstart Dream“ haben wir leider verpasst, aber dafür kam dann gleich „WarumLila“ auf den Plan und hat schon ziemlich Gas gegeben. Die Menge hat sich aber noch nicht so richtig mitreißen lassen: War wohl noch etwas zu früh… :)

Danach ging es mit „Good Weather Forecast“ erstmal auf die Sitztribüne. Zu Pop-Bands kann man sich ja auch mal ausruhen…. Wobei diese Band sich auch zu einer Partyrock-Band gemausert hat. Doch wenn man schon mal sitzt, steht man nicht mehr auf. ;)
Danach kamen „The Gentlemen„, eine Britrock Band aus England. Auch dort konnte man sich noch recht leicht zurückhalten mit Springen und Pogo… Doch die haben auf jeden Fall die Menge schon mal angeheizt für die nächste Band und haben viele lustige Songs. Darunter auch ein Mashup aus „Dr. Who“.

Danach kamen die altbekannten „Sacrety„, die endlich ein neues Album aufgenommen haben und sehr viel Spaß machen. Spätestens ab da, war in der Mitte der Menge kein ruhiger Standplatz mehr. Doch bei einer Rockband sollte man ja auch nicht einfach so dastehen, sondern zur Musik abgehen.
http://www.youtube.com/watch?v=4MemX5t1UQY
Sacrety werden dieses Jahr wohl sogar auf dem Ring spielen. Eine gute Sache wie ich finde. Dann werden die bekannter und erreichen auch mal andere Rockfans!

Danach kamen die ersten Amerikaner und haben mit Punkrock auch kein Auge trocken gelassen. :)Children 18:3“ sind ein gutes Trio. Wobei der eine Sänger oftmals sarkastisch gelacht hat. :) Doch alles in allem war diese Band auch keine wirkliche Entspannung nach Sacrety, sondern sehr goil…..

Danach kamen „LZ7“ die wir aber verpasst haben. Stattdessen ging es zum Subway etwas essen. Als wir dann wieder zurückkamen hat sich das als schwerer Fehler herausgestellt. Die Band ging doch gut ab mit interessantem HipHop. Naja, man kann ja nicht alles haben.

Schließlich kam nach etwas längerer Pause der abendliche Headliner: „Project 86“ Die habe ich schon letztes Jahr auf dem RWL in Balingen gesehen und fand sie damals etwas langweilig. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich damals recht müde war und wir erst zu dieser Band angereist waren. Doch diesmal war ich noch wach und hab mich gleich ins Getümmel gestürzt. „If you don’t jump here I’ll go to your house, open your door, cut your head und take it to your mother“ –> sehr effektive Aufforderung um das Publikum zum „Tanzen“ zu bewegen. Aber irgendwie war das Publikum doch ein bisschen ruhiger als bei den ganzen Vorbands. Alles in allem war es aber eine sehr gute Band, die mich auch wieder ein wenig zum Nachdenken gebracht hat.

Aber hört selbst rein vom letzten RWL.

Project 86 – Safe Heaven

I’m just a stranger here, despite your everything
I’m not attached to your world of disease
Like father always said, and I can only agree
Son they will hate you because they always hated me
And even though I feel alone
I know that I could never be

If it’s a choice between this veil of ecstasy
And all the lonely suffering of seeing this so clearly
If I’ve said it once I’ll say it twice I’ll say it for all eternity
I’ll find all the comfort that I need inside this bleeding
And even though I feel alone
You know that I could never be

Nobody knows
Nobody cares
Nobody sees outside our safe haven [2x]

Together we are so, so ugly with rejection
But to our, our eyes we, we’re the ones shimmering
I’ve unplugged the wires from your spine
At first you’ll be afraid
But we will be so content
And we
Will live.
Again

And we will live again
(Alone and so content)
And we will live again
(Alone and so content)

Just crawl across this desert heat
And become tragic with me
And now that we are not alone
You know that we could never be

Nobody knows
Nobody cares
Nobody sees outside our safe haven [2x]

And we will live again
(Alone and so content)
And we will live again
(Alone and so content)

Alles in allem war das 18. Balinger Rockfestival wieder ein sehr gut organisiertes Festival mit vielen guten Bands. Das Motto des diesjährigen T-Shirts ist auch klasse: „There is no ROCK like our God.“

In diesem Sinne, rockt weiter und sollte einer sterben: Man sieht sich im Himmel wieder!